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Swinemünde Kasibór – Vogelreservat "Karsiborska Kępa"

Im Norden der Insel Kasibor befindet sich das Vogelreservat "Kasiborska Kępa". Es wurde auf Anregung und Betreiben des Vereins "OTOP-BridLife Polen" (Ogólnopolskie Towarzystwo Ochrony Ptaków) gegründet, einer privater Organisation, die sich für den Schutz und Erhalt von Wildvögeln und deren Lebensräumen einsetzt.

Vogelreservat Karsiborska Kępa in Swinemünde
Foto: Frank Hilbert

Das Reservat umfasst ein Gebiet von 180 Hektar Feuchtwiesen. Auf den mit Niederschilf bewachsenen Wiesen brüten überwiegend Regenpfeifer (z. B. Kiebitze, Uferschnepfen, Rotschenkel) und ein vom Aussterben bedrohter Winzling - der Seggenrohrsänger. In Kasiborska Kępa lebt 0,5 Prozent der europäischen Seggenrohrsängerpopulation. Das Reservat ist aber auch ein Refugium für andere seltene Vogelarten wie den Seeadler, den Rotmilane, die Wiesenweihe, den Wachtelkönig und den Kampfläufer. Der Besucher kann hier etwa 140 Vogelarten beobachten – individuell oder unter der Führung erfahrener Ornithologen.

Kirche der Heiligen Maria auf der Insel Kasibór (Swinemünde)
Die Kirche der Heiligen Maria.

Kirche der Heiligen Maria

Interessant ist die Kirche der Heiligen Maria im Fischerdorf Kasibór (ul. 1 Maja 78), die aus dem 15. oder 16. Jahrhundert stammt und 1836 nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel umgebaut worden ist. Während des Dreißigjährigen Kriegs (1618–1648) soll in ihr der schwedische König Gustav II. Adolf in ihr übernachtet haben. Sehenswert sind die Reste des evangelischen Friedhofs hinter der Kirche und die Reste des Alten evangelischen Friedhofs am Ende der ul. Kwiatowa.

Essen kann man im herrlich am Ufer der Swine gelegenen Fischrestaurant "Rybaczówka". (fh)

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