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Barbara Anna Woyno M. A. - Übersetzungen polnisch-deutsch-polnisch

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Poznań (Posen) in Großpolen - weltoffen und gastfreundlich

Dank seiner günstigen Lage an der Europastraße Paris – Moskau ist Poznań (Posen) von jeder Stelle Europas aus günstig zu erreichen – ob mit der Bahn oder dem eigenen Wagen. Der Besuch in der weltoffenen und gastfreundlichen Stadt lohnt sich allemal. Überall findet man gemütliche Kneipen und Cafes, und da es in Posen ein gutes Duzend Hochschulen gibt, ist das Stadtbild jugendlich geprägt. Von den etwa 600.000 Einwohnern sind 120.000 Studenten.

Rathaus in Posen (Poznań)
Marktplatz in Posen Fotos: Polnisches Fremdenverkehrsamt

Wiege der polnischen Geschichte

Keine andere Stadt ist mit der polnischen Nationalität enger verbunden als Posen. Bereits im 9. Jahrhundert erbaute der slawische Volksstamm der Polanen auf einer Insel der Warthe eine Burg. Im Jahr 968, also nur zwei Jahre nach Polens Annahme des Christentums, wählte der Polenfürst Mieszko I. den Ort zum Sitz seines ersten Bischofs. Die Taufe Polens ebnete dem Land den Weg in den abendländischen Kulturkreis. Die neu entstandene Siedlung erhielt den Namen „Ostrów Tumski“ (Dominsel) und wurde neben Gnesen (Gniezno) zum zweiten wichtigen Zentrum des polnischen Herzogtums. Im selben Jahr wurde auf der Insel die erste Kirche gebaut. Später entstand hier ein Dom (Basilika St. Peter und Paul), in dessen Goldenen Kapelle sowohl Mieszko I. wie auch sein Sohn Boleslaw Chrobry („der Tapfere“), der 1025 zum ersten polnischen König gekrönt wurde, ihre letzte Ruhestätte fanden.

Den Stadtrundgang sollte man mit diesem ältesten Teil der Stadt beginnen und unbedingt auch das am Dom angesiedelte Erzdiözesanmuseum mit dessen reicher Sammlung wertvoller liturgischer Gegenstände, mittelalterlichen Plastiken und Bildern des berühmten polnischen Malers Leon Wyczółkowski besichtigen.

Zu einem der schönsten Plätze in Europa wird der Posener Marktplatz mit dem Renaissancerathaus gezählt. im Rathausgebäude ist das Historische Museum der Stadt untergebracht. Eine Besonderheit ihrer Art sind zwei Blechböcke, die jeden Tag um zwölf Uhr mittags auf dem Uhrturm erscheinen und zwölfmal mit den Hörnern aufeinander prallen. Sehenswert sind noch das nah am Alten Markt gelegene einstige Königsschloss (heute Museum für Kunstgewerbe) und die 1773 erbaute Pfarrkirche („Kościół Farny św. Marii Magdaleny“), die zu den schönsten Beispielen für Barockarchitektur in der Stadt gehört.

Historisches Fabrikgebäude in Posen (Poznać)
Historisches Fabrikgebäude in Posen (Poznan).

Wirtschaftszentrum und Messestadt

Nicht nur die alte zurückreichende Geschichte, die zahlreichen zentral gelegenen Sehenswürdigkeiten und die vielen Möglichkeiten, tagsüber wie auch abends auszugehen, machen einen längeren Besuch in Poznań lohnenswert. Poznań ist ein großes, dynamisches Handelszentrum, das von seiner exzellenten Lage auf der Strecke Paris-Moskau seit Jahrzehnten profitiert. Nach Warschau verzeichnet Poznań den rasantesten wirtschaftlichen Aufschwung im Land. Viele weltweit operierende Konzerne und Firmen aus den westeuropäischen Ländern haben sich mittlerweile mit Zweigstellen oder Fabriken hier niedergelassen. Pro Jahr veranstaltet die Firma Internationale Posener Messen (MTP - Międzynarodowe Targi Poznańskie)  ca. 40 nationale und internationale Messen und Ausstellungen für die verschiedensten Wirtschaftsbranchen. Hier werden auch die wichtigsten Geschäftskontakte geknüpft. (fh)

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Wetter

Posen (Poznań), Polen21.10.2017 – 16:09 Uhr
Überwiegend bewölkt
PosenWetter Polen15 °CLuftfeuchte: 67%
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Wirtschaft

bedeutender Messestandort

Einwohner

rund 571.000

Bildung:

Akademia Ekonomiczna w Poznaniu, Medizinische Akademie Posen, Technische Universität Posen, Adam-Mickiewicz-Universität Posen, Akademia Rolnicza im. Augusta, Akademia Sztuk Pięknych

Touristeninformation

Centrum Informacji Turystycznej
Stary Rynek 59/6
61-772 Poznań
Tel.: +48 (0) 61 8526156
E-Mail: centrum@cim.poznan.pl

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Posen (Poznań), Stary Rynek 59/6, 61-772
Posen (Poznań), Stary Rynek 59/6, 61-772 Poznań (Google Maps)
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