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Barbara Anna Woyno M. A. - Übersetzungen polnisch-deutsch-polnisch

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Ermland und Masuren - Umgebung von Mikołajki (Nikolaiken)

Mazurski Park Krajobrazowy (Masurischer Naturpark)

Südlich von Mikołajki erstreckt sich der Masurische Naturpark. Der im Jahr 1977 gegründete Park ist ein viel besuchter Anziehungspunkt für Segler, Paddler, (Rad-) Wanderer und sonstige Naturliebhaber. Zum Parkbestand gehören:

  • über 600 Seen
  • der Fluss Krutynia, eine der beliebtesten und schönsten Paddelstrecken in Europa
  • ca. 850 Arten von Gefäßpflanzen
  • eine überaus reiche Tierwelt
  • 11 Naturschutzgebiete, darunter das Biospären-Reservat "Łuknajno-See" (Rezerwat Ptaków Łuknajno)

Segelboote in Nikolaiken
Seegelboote in Nikolaiken. Foto: Frank Hilbert

Wälder

Neben den Seen stellen die dichten Wälder die Hauptattraktion der Gemeinde Mikolajki dar, die zum Bestand der "Puszcza Piska" (Johannisburger Heide) gehören. Mit ihren mehr als 1000 Quadratkilometern ist die Puszcza Piska das größe zusammenhängende Waldgebiet in Masuren. Leider fiel eine große Waldfläche während einer verheerenden Naturkatastrophe im Spätsommer 2002 zum Opfer. Ein gewaltiger Sturm fegte über die Puszcza Piska. In nur wenigen Stunden wurden zwei drittel der selbst stärksten Bäume wie Streichhölzer von Wind und Hagel umgeknickt oder entwurzelt. Nach und nach erholt sich die Natur wieder, es wird jedoch vermutlich noch etliche Jahre dauern, bis das Bild der Puszcza Piska dem vor der Katastrophe ähnelt.

Stacja Badawcza PAN w Popielnie (Zoologisches Forschungszentrum in Popiellnen)

In dem wissenschaftlichen Institut, das sich auf der Landzunge zwischen Łšniardwy- und Bełdany-See (Beldahnsee) befindet, werden wild lebende Tiere wie die Tarpanpferde, Hirsche und Bibel erforscht. Der Schwerpunkt des Forschungszentrums liegt auf der Züchtung der Tarpanpferde. Die Wissenschaftler hoffen, durch Kreuzungen eine neue robuste Pferderasse zu schaffen. Ein Teil der Tarpanpferde lebt frei im Wald auf der Halbinsel.

Auf dem Gut können die Besucher das eigens eingerichtete Museum und das Gestüt besichtigen oder einen Ausritt auf einem der Tarpanpferde wagen.

Anfahrt von Mikolajki: Auf einem Waldweg in Richtung Fähre (5 km) fahren, dann mit der Fähre über den Bełdany-See nach Wierzba übersetzen und anschließend direkt nach Popielno (5 km) fahren.

Park Dzikich Zwierząt w Kadzidłowie (Wildpark in Kadzidlowo)

Der Park liegt in der Puszcza Piska und ist ein Teil des Masurischen Naturparks. Man kann hier Hirsche, Rehe, Elche, Wölfe, Biber, Kraniche und andere seltene Tierarten besichtigen.

Anfahrt von Mikolajki: Richtung Ukta / Ruciane-Nida fahren, nach 10 km (hinter dem Dorf Bobrówka) dem Wegweiser folgen.

Stacja Badawcza Instytutu Parazytologii PAN w Kosewie (Parasitologisches Forschungszentrum in Kosewo)

In diesem Forschungszentrum werden verschiedene Hirscharten (Edel- und Damhirsche, Mufflons, Rehe und die exotischen Miluhirsche). Eine besondere Sehenswürdigkeit des Instituts sind die Polnischen Pferdchen und die Przewalskipferde.

Anfahrt von Mikolajki: Richtung Kosewo fahren, in Kosewo nach links in Richtung Bobrówka abbiegen, dann weiter nach Kosewo Górne, dort nach links abbiegen (dem Wegweiser folgen).

Gesamtstrecke: ca. 20 km.

Rezerwat Ptaków Łuknajno (Vogelschutzreservat Łuknajno)

Das Gebiet rund um den Łuknajno-See (Luknainer-See) wurde bereits im Jahr 1937 unter Naturschutz gestellt. Gleich nach dem Zweiten Weltkrieg, im Jahr 1947, wurde es zum Vogelreservat erklärt. Seit 1977 gehört das Gebiet zum internationalen Netz von Biosphärenreservaten unter dem Schutz der UNESCO. Auf einer Fläche von mehr als 709 ha leben zahlreiche Brutvogelarten, darunter Blesshühner, Haubentaucher, Stockenten und viele andere. Überdies ist der Łuknajno-See Europas größtes Reservat für wilde Schwäne.
Das Naturschutzgebiet ist von Mikołajki aus bequem zu Fuß zu erreichen (ca. 5 km). (fh)

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