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Barbara Anna Woyno M. A. - Übersetzungen polnisch-deutsch-polnisch

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Krakau (Kraków) – Museen


Czartoryski-Museum (Muzeum Czartoryskich)

Das Czartoryski-Museum in Krakau (Kraków) ist das älteste Museum in Polen und beherbergt eine der bedeutendsten Kunstsammlungen des Landes. Das bekannteste Bild der Sammlung ist die „Dame mit dem Hermelin" von Leonardo da Vinci.

ul. Pijarska 15
31-015 Kraków
Tel.: +48 12 3705466
E-Mail: muz-czart@mnk.pl
Internet: mnk.pl
Geodaten: 50.0647409, 19.9400962
Standort auf (Google Maps)

Öffnungszeiten:

Mo geschlossen
Di – Fr 09.00 – 19.00 Uhr
Sa 10.00 – 20.00 Uhr
So 10.00 – 18.00 Uhr


Ethnografisches Museum

Rathaus im Krakauer Stadtteil Kazimierz

1947 zog in das Rathaus des Krakauer Stadtteils Kazimierz das Ethnografische Museum ein. Zu sehen sind Trachten, Volkskunst und Musikinstrumente. Das Gebäude entstand bereits 1414 und wurde in den darauffolgenden Jahrhunderten mehrmals umgebaut. Bis 1791, bis zur Eingemeindung in Krakau, war es Sitz der Stadtregierung. 

plac Wolnica 1
31-060 Kraków
Tel.: +48 12 4306023
E-Mail: etnomuzeum.eu
Internet: etnomuzeum.eu
Standort auf (Google Maps)


Haus Jan Matejko (Dom Jana Matejki)

Jan Matejko (1838–1893) war ein polnischer Maler patriotischer Historienbilder, z. B. der "Union von Lublin", "Schlacht von Grunwald" und "Schlacht Schlacht bei Racławice". Das Museum in seinem Geburtshaus ist ihm gewidmet.

ul. Floriańska 41
31-019 Kraków
Tel.: +48 (0) 12 4225926
E-Mail: dommatejki@muzeum.krakow.pl
Internet: mnk.pl/oddzial/dom-jana-matejki
Standort auf (Google Maps)


Museum Alte Synagoge (Muzeum Stara Synagoga)

An der Alten Synagoge in Krakau

Die Alte Synagoge im Stadtteil Kazimierz beherbergt eine Ausstellung, die über die Kultur und das Leben der Krakauer Juden informiert. Errichtet wurde sie im 15. Jahrhundert im Stil der Gotik. Mateo Gucci baute sie 1550 um, und im 17. Jahrhundert wurden eine Vorhalle mit zwei Betsälen für Frauen und das Haus der Ältesten der jüdischen Gemeinde in Kazimierz angebaut. Während des Zweiten Weltkrieges (1939–1945) zerstörten die deutschen Besatzer die Inneneinrichtung und nutzten die Synagoge als Lager. Deshalb befinden sich heute im Gebetssaal nur noch die zentrale Birma und der Schrein für die Torarollen.

ul. Szeroka 24
31-053 Kraków
Tel.: +48 12 4220962
E-Mail: starasynagoga@muzeumkrakowa.pl
Internet: www.muzeumkrakowa.pl/oddzialy/stara-synagoga
Standort auf (Google Maps)


Museum Fabrik Oskar Schindler (Fabryka Schindlera)

Bekanntmachung der deutschen Besatzer 1939

Der deutsche Fabrikant Oskar Schindler rettete 1.200 angestellte jüdische Zwangsarbeiter vor der Ermordung in Konzentrationslager. In seiner Krakauer Emaillefrabrik erinnert ein Museum an ihn.

ul. Lipowa 4
30-702 Kraków
Tel.: +48 (12) 2571017
E-Mail: fabrykaschindlera@mhk.pl
Internet: www.muzeumkrakowa.pl/oddzialy/fabryka-schindlera
Standort auf (Google Maps)

Öffnungszeiten:

November bis März:
Di - So 10.00 - 18.00 Uhr
Mo 10.00 - 14.00 Uhr

April bis Oktober:
Di - So 10.00 - 20.00 Uhr
Mo 10.00 - 16.00 Uhr


Nationalmuseum Krakau (Muzeum Narodowe w Krakowie)

Das Nationalmuseum in Krakau

Der größte Teil der Ausstellung im Nationalmuseum widmet sich der Kunst aus der Zeit nach 1945: Malerei, Bildhauerei, kunstgewerbliche Objekte, Waffen und andere Militaria. Ausgestellt ist zum Beispiel die Uniform von Józef Klemens Piłsudski (1867–1935), einem Militär, der gegen die russische Herrschaft in Polen kämpfte und später Marschall der Zweiten Polnischen Republik war. Zu sehen ist aber auch Kunst aus der Zwischenkriegszeit des 20. Jahrhunderts. Zu den wertvollsten Bildern gehören das "Selbstporträt mit Masken" von Wojciech Weiss (1875–1950) und "Nike der Legionen" von Jacek Malczewski (1854–1929), einem polnischen Maler des Modernismus und des Symbolismus.
Der Bau des modernistischen Gebäudes, das die Architekten Edward Kreisler, Czesław Boratyński und Bolesław Schmidt entworfen haben, zog sich über 56 Jahre hin. Die ersten Räume konnten 1970 bezogen werden. Endgültig fertiggestellt wurde es 1990.

al. 3 Maja 1
30-062 Kraków
Tel.: +48 12 4335500
E-Mail: dyrekcja@muzeum.krakow.pl
Internet: mnk.pl
Standort auf (Google Maps)


Regionalmuseum „Junges Polen PTTK Rydlówka“ (Regionalne Muzeum Młodej Polski "Rydlówka")

Gutshaus in Bronowice

Die wohl berühmteste Hochzeit Polens zwischen dem Dichter und der Bauertochter Jadwiga Mikołajczyk fand am 20. September 1900 in dem kleinen Dorf Bronowice vor den Toren Krakaus statt. Unter den Hochzeitsgästen befand sich der Schriftsteller und Maler Stanisław Wyspiański, der das Ereignis in dem Drama „Wesele" (Die Hochzeit) verewigte. Seit 1969 befindet sich in dem Haus, in dem die Hochzeit stattfand, ein Regionalmuseum.

ulica W. Tetmajera 28
31-352 Kraków
Tel.: +48 0 (12) 6370750
Internet: www.krakow.pttk.pl/index.php?id=rydlowka
Standort auf (Google Maps)

Öffnungszeiten:

Mo, Di, Mi, Fr
Sa: 09.00 - 15.00 Uhr
Do: 13.00 -19.00 Uhr
So und an Feiertagen geschlossen.


Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau (Państwowe Muzeum Auschwitz-Birkenau w Oświęcimiu)

Judenrampe in Birkenau

Auschwitz I und das Außenlager Auschwitz II Birkenau stehen für den Holocaust, die systematische Ermordung europäischer Juden. Aber auch Sinti und Roma und Polen wurden in den Lagern ermordert. An sowjetischen Kriegsgefangenen erprobten die Deutschen hier zum ersten Mal die tödliche Wirkung von Cyklon B. Beide Lager sind heute Gedenkstätten und stehen Besuchern offen.

ul. Wieźniów Oświęcimia 20
32-620 Oświęcim
Tel.: +48 33 8448099
E-Mail: muzeum@auschwitz.org.pl
Internet: www.auschwitz.org/
Standort auf (Google Maps)

Öffnungszeiten:

Dezember bis Februar
08.00 - 15.00 Uhr

März und November
08.00 - 16.00 Uhr

April und Oktober
08.00 - 17.00 Uhr

Mai und September
08.00 - 18.00 Uhr

Juni bis August
08.00 - 19.00 Uhr


Tuchhallen mit Museum für polnische Kunst des 19. Jahrhunderts

Adam-Mickiewicz-Denkmal vor den Tuchhallen in Krakau (Kraków)

Seit dem Mittelalter boten Händler in den Tuchhallen ihre Waren zum Kauf an. Nachdem sie lange Zeit leer standen, wurden sie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts restauriert und umgebaut. Im Obergeschoss befindet sich das Museum für polnische Kunst des 19. Jahrhunderts.

Rynek Główny 1/3
31-042 Kraków
Internet: mnk.pl/oddzial/galeria-sztuki-polskiej
Standort auf (Google Maps)


Unterirdische touristische Route (Podziemia Rynku trasa turystyczna)

Reste eines Friedhofs unter dem Markt von Krakau

Unter dem Marktplatz von Krakau liegt eine Ausgrabungsstätte, die mit einer Betondecke überdacht und 2010 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.

Rynek Główny 1/2
31-042 Kraków
Tel.: +48 (0) 12 4265060
E-Mail: info@mhk.pl
Internet: www.podziemiarynku.com
Standort auf (Google Maps)

Öffnungszeiten:

Die Öffnungszeiten finden Sie auf der Internetseite des Museums.

Anmerkung:

Einlass ist alle 15 Minuten. Es werden max. 30 Personen in die Ausstellung gelassen. Deshalb empfiehlt die Museumsleitung allen Interessierten, sich vorher anzumelden. Tickets kann man über die Internetseite des Museums bestellen. Die Bestellseite findet man unter der Rubrik "Rezerwacja Biletów Online".


Wawel-Burg – Königsschloss

Nordecke des Schlosshofes in Krakau
Arkadenhof des Königsschlosses.

Die Wawel-Burg liegt auf einem Kalksteinhügel, dem Wawel-Hügel, am südlichen Rand der Altstadt. Mehr als 500 Jahre lang, bis 1596, regierten die polnischen Könige von der Wawel-Burg aus Polen. Auch nachdem Warschau (Warszawa) die Hauptstadt geworden war, fanden in der Kathedrale die Krönungs- und Bestattungszeremonien statt. 41 der 45 polnischen Könige wurden dort beigesetzt. Für die Besichtung aller Museen und Sehenswürdigkeiten auf der Wawel-Burg sollte man mehrere Tage einplanen.

Wawel 5
31-001 Kraków
Tel.: +48 (12) 4225155
E-Mail: zamek@wawel.edu.pl
Internet: www.wawel.krakow.pl
Geodaten: 50.05427169799805, 19.936279296875
Standort auf (Google Maps)

Anmerkung:

Ständige Ausstellungen im Königsschloss:

  • Repräsentative königliche Gemächer
  • Private königliche Gemächer
  • Kronjuwelen und Waffenkammer
  • Kunst des Ostens
  • Der verschwundene Wawel

Ausstellungen in der Kathedrale:

  • Hauptschiff der Kathedrale
  • Königliche Gräber
  • Sigismundglocke
  • Dommuseum

Für jede der Ausstellungen muss eine extra Eintrittskarte gelöst werden.


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