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Barbara Anna Woyno M. A. - Übersetzungen polnisch-deutsch-polnisch

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Fotos und Videos - Fotografieren in Polen

Speicherkarten für Digitalkameras und Videorekorder kann man in den Städten und Touristenzentren kaufen. In den kleinen Geschäften in den Zentren sind sie meistens jedoch relativ teuer. Preiswerter und in einer größeren Auswahl gibt es Zubehör für Kameras in den größeren Elektrogeschäften, die sich in den Einkaufszentren am Rande der Städte angesiedelt haben.
Analoges Filmmaterial findet man in den Geschäften immer seltener und es ist nur eine Frage der Zeit, bis es ganz aus den Regalen verschwindet.

Fotograf in den Bergen
Foto: Frank Hilbert

Fotografieren in Museen und Kirchen

In Museen ist das Fotografieren oft nur gegen die Entrichtung eines Obolus, der auf die Eintrittskarte aufgeschlagen wird, und nur ohne Verwendung von Blitzgeräten erlaubt. In einigen Museen und Kirchen sind Fotoaufnahmen und Aufnahmen mit der Videokamera sogar verboten. In anderen Museen ist das Fotografieren dagegen ausdrücklich gestattet. Zu ihnen gehören das "Museum des Warschauer Aufstands" in Warschau und das Brauereimuseum in Zywiec, das von der dortigen Brauerei finanziert wird.

Ein besonderes Thema ist das Fotografieren in Kirchen. In den meisten ist das Fotografieren zwar erlaubt, aber weil aus Kirchen in den vergangenen Jahren immer wieder wertvolle Gegenstände gestohlen worden sind, stehen die Besucher heute außerhalb der Gottesdienstzeiten in kleineren Städten und auf dem Land oft vor verschlossenen Türen. Besucher können meistens nur einen Blick durch Gitter in die Gotteshäuser werfen.
In seltenen Fällen müssen auch Tickets für das Fotografieren gekauft werden, zum Beispiel in der Marienkirche in Krakau (Kraków).
Nehmen Sie in Kirchen während der Gottesdienste Rücksicht auf die Gläubigen und lassen Sie Ihre Kameras in der Tasche.

Blitzlichtverbot

In vielen Museen und Kirchen ist das Fotografieren mit Blitzlicht nicht gestattet. Schilder mit durchgestrichenen Kameras mit Blitzlichtaufsatz weisen darauf hin. Für das Verbot gibt es mehrere Gründe. Besucher könnten sich durch die Blitzlichter gestört fühlen. Museen und Kirchen verkaufen außerdem Kataloge, Broschüren und Postkarten mit Aufnahmen. Der Umsatz würde sinken, wenn die Besucher selbst halbwegs professionelle Fotos schießen. Der wohl wichtigste Grund für das Blitzlichtverbot ist jedoch der Schutz der alten Gemälde und Wandmalereien. Das Blitzlicht sondert ultraviolettes Licht ab, das schädlich für die Kunstwerke ist.

Panoramafreiheit

Grundsätzlich gilt - wie in Deutschland - die "Panoramafreiheit", die das Ablichten von Gebäuden von öffentlichen Räumen aus gestattet, ohne dass man den Urheber um Erlaubnis bitten muss. (fh)