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Barbara Anna Woyno M. A. - Übersetzungen polnisch-deutsch-polnisch

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Wanderung von Lebbin (Lubin) zum Türkissee (Jezioro Turkusowe)

Autofahrt von Misdroy (Międzyzdroje) nach Lebbin (Lubin): 8 km
Wanderung: ca. 3,5 Kilometer (Hin- und Rückweg)
Markierung des Wanderwegs: blau

Die Sonne spiegelt sich im Türkissee
Die Sonne spiegelt sich im Türkissee. Fotos: Frank Hilbert

  • Sie starten mit dem Auto von Misdroy (Międzyzdroje) in Richtung Swinemünde (Świnoujście). Am Ortsausgang befindet sich ein Kreisverkehr, den Sie dem Wegweiser nach Lubin folgend verlassen. Nach wenigen Kilometern haben Sie den kleinen Ort am Stettiner Haff erreicht.
  • Fahren Sie durch den Ort hindurch - an der Dorfkirche (einem neogotischen Bau aus Backstein) vorbei - bis zu einem Parkplatz, der am Eingang zum Nationalpark liegt (Wzgorze Zielonka).
  • Vom Parkplatz aus laufen Sie ca. 100 m Richtung Norden zum Eingang des Nationalparks. Der Wanderweg ist blau markiert.
  • Bereits nach weiteren 100 m unterbrechen Sie die Wanderung zum Türkissee und biegen nach links zum Aussichtspunkt "Wzgórza Zielonka" ab. Über einen etwas über 100 m langen steilen Weg geht es zum Aussichtspunkt, von dem Sie das gesamte Swinedelta überblicken können. Es handelt sich um ein sogenanntes Rückseitendelta. Bei auflandigem Wind (Nordwind) passiert es immer wieder, dass Ostseewasser in das Stettiner Haff gedrückt wird und hier Sedimente ablagert. So sind im Laufe der Zeit zahlreiche kleine Inseln entstanden. Bis zur Einweihung des Kaiserkanals (heute Kanal Piastowski) im Jahr 1880 mussten sich die Schiffe auf dem Weg vom Haff zur Ostsee und umgekehrt zwischen den kleinen Inseln hindurchschlängeln. Der Kaiserkanal verkürzte die Strecke um 12 Kilometer.
Frank Hilbert

Blick vom Aussichtspunkt "Wzgórza Zielonka" auf das Swinedelta
Das Swinedelta vom Aussichtspunkt "Wzgórza Zielonka" bei Lubin aus gesehen.
  • Nachdem Sie den Ausblick über die Swine und die vielen kleinen Inseln im Delta genossen haben, gehen Sie zurück zum blau markierten Wanderweg und laufen Richtung Türkissee weiter. Der Weg dorthin ist unbefestigt aber bequem und führt in sanften Wellen durch den Wald. Nach 400 m teilt sich der Weg. Nehmen Sie den rechten blau markierten Weg, der am östlichen Ufer des Sees entlang führt. Zunächst passieren Sie einen Aussichtspunkt hoch über dem See. Nach weiteren 600 m haben Sie das nördliche Ufer - das Ziel dieser Wanderung - erreicht.
  • Hier befindet sich eine überdachte Aussichtsplattform und ein kleines Restaurant. Sollten Sie in der Nebensaison zum See laufen, fragen Sie bitte vorher bei der Touristeninformation in Misdroy (Międzyzdroje) nach den Öffnungszeiten, wenn Sie im Restaurant essen möchten.
  • Der See war ein Kalktagebau, der zur Zementfabrik in Lebbin (Lubin) gehörte. Nachdem der Abbau von Kalk nach dem Zweiten Weltkrieg eingestellt worden war, füllte sich der 400 x 250 m große Kreidebruch mit Wasser. Es ist so kalkhaltig, dass sich kaum Mikroorganismen bilden. Der hohe Kalkgehalt lässt das Wasser smaragdgrün schimmern.
  • Auf dem Rückweg können Sie - wenn Sie möchten - am westlichen Ufer des Sees bis zur bereits erwähnten Gabelung des Weges entlanglaufen. Die Strecke hier entlang zurück nach Lubin ist nur unwesentlich länger als der (östliche) Hinweg. Dafür geht es an einigen Abschnitten steil bergauf und bergab. Sie passieren das Betonskelett eines Turmes und Fundamente aus Ziegelsteinen und Beton. Es handelt sich hier um die Überreste von Seilbahnen, mit denen früher der Kalkstein von den Gruben zum Betonwerk in Lebbin (Lubin) transportiert wurde. (fh)

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Lebbin (Lubin), Polen22.10.2017 – 12:10 Uhr
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Windgeschwindigkeit: 4.1 m/s
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