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Barbara Anna Woyno M. A. - Übersetzungen polnisch-deutsch-polnisch

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Sehenswürdigkeiten in Kolberg (Kołobrzeg), Polen

Kolberg war eine wohlhabende Hanse- und später Festungsstadt, deren Bedeutung sich in der Architektur widerspiegelt. Ein Beispiel ist der prächtige gotische Dom aus dem 14. Jahrhundert. Aber vor allem die breiten Sandstrände und das besondere Klima machen Kolberg zu einem beliebten Urlaubsort und Kurbad. Für Sie, die Besucher der Stadt, haben wir auf dieser Internetseite die schönsten Sehenswürdigkeiten zusammengestellt.


Bahnhof

Bahnhof

Der Kolberger Bahnhof wurde am 1. Juni 1859 in Betrieb genommen. Mit dem Anschluss der Stadt an das Schienennetz erlebte der Fremdenverkehr einen weiteren Aufschwung. Heute verkehren Züge von Kolberg nach Stettin (Szczecin), Köslin (Koszalin), Danzig (Gdańsk), Belgard (Białogard) und nach Neustettin (Szczecinek).

aleja Kolejowa 3
78-100 Kołobrzeg
Geodaten: 54.181797630176746, 15.569933482588464
Standort auf (Google Maps)


Denkmal Vermählung mit dem Meer (Pomnik Zaślubin Polski z Morzem w Kołobrzegu)

Am Strand von Kolberg

Nachdem Polen nach dem Ersten Weltkrieg (1914–1918) seine Unabhängigkeit zurückerlangt und durch den "Polnischen Korridor" auch einen Zugang zur Ostsee bekommen hatte, fand am 10. Februar 1920 in Putzig (Puck) eine symbolische Vermählung mit dem Meer statt. Bei dieser Zeremonie warf der Befehlshaber der Pommerschen Front, General Józef Haller, in Anwesenheit von Vertretern polnischer Behörden einen Ring ins Meer. Die zweite Vermählung dieser Art fand am 18. März 1945 in Kolberg statt, nachdem sowjetische und polnische Truppen in die Stadt einmarschiert waren. An diesem Tag warf der polnische Gefreite Franciszek Niewidziajło den Ring in die Ostsee. Das Denkmal an der Kolberger Promenade, das 1963 nach einem Entwurf von Viktor Tolkin enstanden war, erinnert an dieses Ereignis.

bulwar Jana Szymańskiego 12
78-100 Kołobrzeg
Geodaten: 54.18637674307408, 15.558130293596157
Standort auf (Google Maps)


Gefängnisturm (Baszta Więzienna)

Ruinen des mittelalterlichen Gefängnisturms in Kolberg
Foto: JDavid, Kolobrzeg Baszta Wiezienna 2011-11 NW, CC BY-SA 3.0

Zu den wenigen Überbleibseln der mittelalterlichen Stadtmauer gehören die Ruinen des Gefängnisturms. Sie stehen etwas versteckt auf dem Hinterhof eines riesigen Plattenbaus aus der sozialistischen Ära Polens unweit des Doms.

Wąska 6
78-100 Kołobrzeg
Geodaten: 54.176990590558525, 15.572098315712628
Standort auf (Google Maps)


Haus der Kaufmannsfamilie Schlieffen (Kamienica Schliffenów)

Fassade des Alten Bürgerhauses in Kolberg (Kołobrzeg)

Das Haus der Kaufmannsfamilie Schlieffen wurde im 15. Jahrhundert errichtet und gehört damit zu den wohl ältesten noch erhaltenen Häusern in Kolberg. Bis zu seiner Zerstörung am Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 blieb die für mittelalterliche Bürgerhäuser typische Aufteilung erhalten: eine befahrbare Diele mit dem Kontor im Erdgeschoss und der Kran, mit dem die Waren in die oberen Stockwerke gehievt wurden. Zwischen 1938 und 1945 beherbergte es ein Museum für Joachim Nettelbeck (1738–1824), der sich bei der Verteidigung der Stadt gegen die napoleonischen Truppen 1806 verdient gemacht hatte. Heute gehört das Bürgerhaus zum Waffenmuseum.

Gierczak 5
78-100 Kołobrzeg
Geodaten: 54.174570, 15.575104
Standort auf (Google Maps)


Kolberger Dom (Bazylika pw. Wniebowzięcia NMP)

Dom in Kolberg (Kołobrzeg)

Der prächtige dreischiffige gotische Hallenbau wurde zu Beginn des 14. Jahrhunderts errichtet und in den folgenden Jahrhunderten mehrmals erweitert. 1945 wurde der Dom durch Beschuss der die Stadt belagernden Roten Armee zum großen Teil zerstört. So war z. B. das Gewölbe des Hauptschiffes eingestürzt. Erst nach der Übernahme der Kirche durch die katholische Kirche 1974 begann der Wiederaufbau. Die Deutschen hatten während des Zweiten Weltkrieges die wertvollsten Ausstattungsgegenstände des Doms entweder eingemauert oder ausgelagert. Sie sind wieder im Dom zu bewundern. Dazu gehören ein siebenarmiger Leuchter von Hans Apenpeter aus dem Jahr 1327, den der Dekan Gottfried von Vida gestiftet hatte, das bronzene Taufbecken von 1345 und das 1340 geschaffene Chorgestühl. Zu den wohl schönsten und interessantesten Inventargegenständen gehört ein Votivbild, das Siewert Granzin 1342 gestiftet hat. Es zeigt einen Ritter, der sich vor seinen Verfolgern auf einem Friedhof versteckt und dem die Toten (armen Seelen) zu Hilfe eilen.

Mariacka 5
78-100 Kołobrzeg
Internet: www.bazylika.kolobrzeg.pl
Geodaten: 54.176075, 15.574744
Standort auf (Google Maps)


Leuchtturm Kolberg (Latarnia Morska Kołobrzeg) und Mineralienmuseum (Muzeum minerałów)

Leuchtturm von Kolberg

Der Kolberger Leuchtturm wurde nach dem Zweiten Weltkrieg – also nach 1945 – neu errichtet. Er steht am rechten Ufer der Persante auf den Resten des Fort Münde, die Teil der Festung Kolberg war. Sein Vorgängerbau, ein Lotenhaus mit Leuchtturm, wurde am Ende des Zweiten Weltkrieges zerstört. Der Leuchtturm ist 90 Meter hoch und hat eine umlaufende Galerie, die für Besucher geöffnet ist. Sein Inneres beherbergt das Mineralienmuseum (Muzeum minerałów) und eine Gaststätte.

Morska 1
78-100 Kołobrzeg
Internet: www.latarnia.kolobrzeg.pl
Geodaten: 54.186551, 15.554263
Standort auf (Google Maps)


Museum für polnische Waffen in Kolberg (Muzeum Oręża Polskiego w Kołobrzegu)

Freiluftausstellung des Waffenmuseum Kolberg (Kołobrzeg)

Das Waffenmuseum befindet sich im Zentrum von Kolberg, nur fünf Minuten Fußweg vom Dom entfernt. Es zeigt die Geschichte der polnischen Armee vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Rund 70 Militärfahrzeuge, Flugzeuge, Panzer und Artilleriegeschütze werden im Inneren und auf der zum Museum gehörenden Freifläche gezeigt. 

ul. Emilii Gierczak 5
78-100 Kołobrzeg
Tel.: +48 94 3525253
E-Mail: muzeum@muzeum.kolobrzeg.pl
Internet: www.muzeum.kolobrzeg.pl
Standort auf (Google Maps)


Pulverturm (Baszta Lontowa)

Mittelalterlicher Pulverturm in der Kolberger Innenstadt
Als Kolberg im 17. Jahrhundert zur Festungsstadt erklärt wurde und man mit der Errichtung der neuzeitlichen Festungsanlagen begann, musste die mittelalterliche Stadtmauer weichen. Erhalten geblieben ist der Pulverturm.

ul. Stanisława Dubois 20
78-100 Kołobrzeg
Geodaten: 54.17747287190568, 15.576603302627818
Standort auf (Google Maps)


Rathaus

Das Kolberger Rathaus von Karl Friedrich Schinkel

Der Grundstein für das Kolberger Rathaus wurde am 2. Juli 1829 gelegt. In den folgenden drei Jahren entstand ein Gebäude im neogotischen Stil nach Plänen des bekannten Architekten Karl Friedrich Schinkel. Die Türme und Zinnen geben dem Rathaus den Charakter einer Wehrburg. Das war beabsichtigt, denn Kolberg war in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine Festungsstadt. Der Vorgängerbau des neogotischen Rathauses stammte aus dem Mittelalter. Von ihm sind die Kellergewölbe und die Nordostecke mit Granitsäulen erhalten geblieben. Sehr schön restauriert, gehört das Rathaus heute zu den schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Armii Krajowej 12
78-100 Kołobrzeg
Internet: www.kolobrzeg.pl
Geodaten: 54.176053, 15.576666
Standort auf (Google Maps)


Seebrücke

Seebrücke in Kolberg (Kołobrzeg)

Mit ihren 220 m ist die Kolberger Seebrücke die zweitlängste in Polen und eine der beliebtesten Attraktion der Stadt. Eröffnet wurde sie 1971.

bulwar Jana Szymańskiego
78-100 Kołobrzeg
Geodaten: 54.186501370674925, 15.56190832119956
Standort auf (Google Maps)


Stadtmuseum (Muzeum Historii Miasta) im Braunschweig Palais

Fassade des Museums der Stadt Kolberg

Das Kolberger Stadtmuseum zog 1977 in das ehemalige Palais der Familie Braunschweig ein. In drei Ausstellungsräumen informiert es über die Geschichte der Stadt und zeigt eine Sammlung von Messinstrumenten.

Armii Krajowej 13
78-100 Kołobrzeg
Tel.: +48 94 3525253
E-Mail: muzeum@muzeum.kolobrzeg.pl
Internet: www.muzeum.kolobrzeg.pl
Geodaten: 54.17704085252361, 15.574106056243178
Standort auf (Google Maps)


Strandpromenade

Strandpromenade in Kolberg

Die Strandpromenade in Kolberg verläuft zwischen dem Leuchtturm und der Seebrücke direkt hinter dem Strand. Weiter in Richtung Osten führt sie durch den Strandpark.

Plac przy Molo
78-100 Kołobrzeg
Geodaten: 54.18620686169015, 15.561810342124627
Standort auf (Google Maps)


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