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Museum in Swinemünde – Feuerleitturm der Strandbatterie Goeben

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Feuerleitturm der Strandbatterie Goeben
ul. Ku Morzu
72-600 Świnoujście

Beschreibung

Der frühere Feuerleitturm der Strandbatterie Goeben dient der Swinemünder Feuerwehr als Feuerschutzbeobachtungsturm. Wenn jedoch keine Waldbrandgefahr besteht, räumen die Feuerwehrleute den Turm und Besucher können ihn besteigen und den Rundumblick von der Aussichtsplattform genießen.

Der Feuerleitstand gehörte zur Strandbatterie Goeben. Erbaut wurde er 1939, aber nicht ganz fertiggestellt. Seine Aufgabe bestand in der Feuerleitung der drei 28-cm-Geschütze der Batterie, die ganz in der Nähe standen und eine Reichweite von 35 km hatten. Überreste der Stellungen findet man noch heute im Wald.
Nach der Besetzung Frankreichs, Dänemarks und Norwegen begann die deutsche Armee mit dem Bau des Atlantikwalls, der eine Invasion alliierter Truppen abwehren sollte. Für seinen Ausbau demontierte das Militär 1940 und 1941 die drei Geschütze der Strandbatterie und schaffte sie nach Norwegen auf die kleine Insel Husøya, wo sie Teil der Batterie MAB 1./507 Husøya (MKB 1/507 Husöen) und auch hier unter dem Namen Marineküstenbatterie (KMB) Goeben geführt wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm die norwegische Armee die Küstenbatterie. Bei einer Übung am 21. November 1945 kam es allerdings zu einem Unglück, bei dem die Geschütze durch eine Explosion zerstört und mehrere Soldaten getötet und verletzt wurden.

2001 wurde der Feuerleitturm bei Swinemünde saniert und zum Feuerschutzbeobachtungsturm ausgebaut.


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