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Kathedrale St. Stanislaus
Šventaragio g.
01143 Vilnius
Internet: www.katedra.lt

Kathedrale Sankt Stanislaus in Vilnius (Wilna)

Beschreibung

Die im klassizistischen Stil errichtete Kathedrale Kathedrale St. Stanislaus (Vilniaus Šv. vyskupo Stanislovo ir Šv. Vladislovo arkikatedra bazilika) befindet sich am Fuße des Burgbergs. Sie steht an einer Stelle, an der sich in der Zeit vor der Christianierung Litauens eine Kultstätte mit dem Namen "Heiliges Horn" befand. Nach der Taufe des Großfürsten Mindaugas I. (1203–1263) im Jahr 1251 wurde die Kultstätte mit einer katholischen Kirche überbaut. Der heutige Bau hat einen separaten Glockenturm und entstand zwischen 1783 und 1801 nach Plänen des litauischen Architekten Laurynas Gucevičius (1753–1793). Den Giebel tragen sechs dorische Säulen. Ihn zieren drei Heiligenfiguren: St. Kasimir, St. Stanislaus und die heilige Helena. Die Säulen im Kircheninneren schmücken Bilder der zwölf Apostel. Teil des Altars ist ein aufwendig angefertigtes Tabernakel, das Augsburger Silberschmiede 1625 angefertigt hatten. Sehenswert ist auch die Krypta. In ihr sind noch Überreste der romanischen Kirche und ein Fresko aus dem 13. Jahrhundert mit der Kreuzungsszene zu bewundern. Die Sowjets schlossen die Kathedrale 1949 und nutzten sie als Kunstgalerie. Erst die politischen Umwälzungen in der damaligen Sowjetunion machten eine Rückgabe der Kathedrale an die katholische Kirche möglich. Am 5. Februar 1989 wurde sie erneut geweiht.


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