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Liebichshöhe (heute Partisanenhügel, Wzgórze Partyzantów)
Piotra Skargi 18
50-082 Wrocław

Säulengang auf der Liebichshöhe

Beschreibung

Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts stand auf der Liebichshöhe (heute Partisanenhügel, Wzgórze Partyzantów) die Taschenbastion, die Teil der städtischen Befestigungsanlagen war. Mitte des 19. Jahrhunderts begann die Umgestaltung des Geländes. Der Kaufmann Adolf Liebich beauftragte den Breslauer Architekten Karl Schmidt damit, einen Säulengang mit Aussichtsturm zu entwerfen und zu bauen. Die Arbeiten zogen sich von 1866 bis 1867 hin. Später kamen noch ein Denkmal für den Philosophen und Theologen Friedrich Schleiermacher und ein Brunnen nach den Entwürfen von Ignatius Taschner dazu. Im Aussichtsturm hatte zeitweise die Astronomische Gesellschaft von Breslau ihren Sitz. Während der Festungszeit 1945, am Ende des Zweiten Weltkrieges, verschanzte sich die militärische Führung der Wehrmacht in den unterirdischen Gängen und Kasematten, die noch von der Taschenbastion übriggeblieben waren. 


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