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Das Slowinzische Küstenland

Die ca. 18.500 Quadratkilometer große Woiwodschaft Pommern (Pomorze) teilt sich westlich in das Slowinzische Küstenland (Pobrzeże Słowińskie) und östlich in das Kaschubische Küstenland (Pobrzeże Kaszbskie) auf. Die Bezeichnungen gehen auf zwei westslawische Völker zurück, die diese Region einst bewohnten: die Slowinzen und die Kaschuben.

Strand in Rowe (Rowy) mit den Dünen und Wald
Einsamer Strand im Slowinzischer Nationalpark (Słowiński Park Narodowy) bei Rowe (Rowy). Ganz in der Nähe beginnt ein 18 km langer Rundweg durch den Nationalpark. Fotos: Frank Hilbert

Das Siedlungsgebiet der Slowinzen befand sich in etwa zwischen den Städten Stolp (Słupsk) und Leba (Łeba). Die Slowinzen unterschieden sich von den in Pommerellen lebenden katholischen Kaschuben eigentlich nur dadurch, dass sie protestantisch waren. Die Slowinzer bezeichneten sich selbst als Kaschuben, anders als die Kaschuben standen sie aber stärker unter dem Einfluss des Germanischen und sprachen bereits ab Mitte des 17. Jahrhundert vorwiegend Deutsch. Die meisten von Ihnen sind gegen Ende des Zweiten Weltkriegs entweder vor der anrückenden Roten Armee geflohen oder sie sind später vertrieben worden. Nur wenige, die ihre slowinzische Herkunft nachweisen konnten, durften bleiben. Die älteren slowinzischen Dorfbewohner wohnten noch bis zum Lebensende in ihren Häusern, viele der jüngeren sind aber irgendwann ausgewandert.

Historischer Bauernhof im Slowinzischen Freilichtmuseum in Kluki
Historischer Bauernhof im Slowinzischen Freilichtmuseum in Klucken (Kluki).

Nach dem Volk der Slowinzen ist der Slowinzische Nationalpark (Słowiński Park Narodowy) benannt. Höhepunkt des Slowinzischen Nationalparks sind die gewaltigen Wanderdünen, die sich westlich von Łeba zwischen der Ostsee und dem Leba-See (Jezioro Łebsko) auftürmen und die 1977 von der UNESCO zum Welt-Biosphärenreservat erklärt worden sind. Bestandteil des Nationalparks ist auch das Freilichtmuseum Slowinzisches Dorf in Klucken (Kluki), in dem die Kultur und die Lebensart der Slowinzen dokumentiert ist. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten des Slowinzischen Küstenlandes gehören die unberührten, weiten Puderzuckerstände der Slowinzischen Nationalparks, die Leuchttürme in Czołpino und Osetnik sowie die im Sommer sehr beliebten und belebten Badeorte Ustka, Rowy und Łeba. Kulturelle Abwechslung bietet die Kreisstadt Słupsk mit dem berühmten Schloss der Herzöge von Pommern und die historischen Fachwerkhäuser („Kariertes Land“), die in vielen Dörfern im Hinterland noch in ihrer ursprünglicher Bauweise erhalten geblieben sind und in konzentrierter Form im Schwolow (Swołowo) - Museum für pommersche Volkskultur" lang="de" xml:lang="de" href="/polen-pommern/swolowo-schwolow-freilichtmuseum.php" hreflang="de">Freilichtmuseum in Schwolow (Swołowo) bewundert werden können. (fh)

Wetter

(Łeba), Polen24.05.2017 – 23:23 Uhr
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Wetter Polen8.94 °CLuftfeuchte: 93%
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Sehenswürdigkeit

Slowinzischer Nationalpark (Słowiński Park Narodowy)
ul. Bohaterów Warszawy 1
76-214 Smołdzino
Tel.: +48 (0) 59 8117204
Fax: +48 (0) 59 8117368
E-Mail: sekretariat@slowinskipn.pl
Internet: www.slowinskipn.pl

Karte

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