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Zisterzienserabtei Grüssau (Opactwo Cysterskie w Krzeszowie) in Niederschlesien, Polen

Das barocke Zisterzienserkloster Grüssau (Opactwo Cysterskie w Krzeszowie) gehört zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Niederschlesien. Seit über 700 Jahren exisitiert das Kloster, das zugleich eine Wallfahrtsstätte ist. In dieser Zeit haben es die Mönche ständig erweitert und im Stil des Barock verschönert. Der zentrale Teil der prächtigen Klosteranlage ist die Abteikirche Mariä Himmelfahrt, kurz Marienkirche.

Orgel in der Kirche Mariä Himmelfahrt im Kloster GrüssauPolen Fotos
Das Orgelprospekt in der Abteikirche Mariä-Himmelfahrt. Fotos: Frank Hilbert

Kerzengerade sitzt die junge Frau auf der alten Holzbank. Sie trägt eine elegante schwarze Hose und eine mit Rüschen verzierte weiße Bluse mit kurzen Puffärmelchen. Das braune, glatte Haar ist kurz geschnitten. Sie konzentriert sich auf die Tastatur, auf der sie das Stück „Gabriel's Oboe“ aus dem Film „The Mission“ spielt. In unregelmäßigen Abständen tritt ein Mönch an ihre Seite, um die Orgelregister zu ziehen. Sie trägt eine dunkle Brille. Sie ist blind. Vielleicht zwanzig Besucher der Kirche Mariä Himmelfahrt im Kloster Grüssau (Opactwo Cysterskie w Krzeszowie) hören andächtig zu. Über ihnen thronen 2.606 Orgelpfeifen.
Die Orgel stammt aus der Werkstatt des Breslauer Orgelbauers Michael Engler. Geweiht wurde sie am 3. Juli 1735. Das Orgelprospekt schuf Engler im üppigen Stil des Barock. Es ist geschmückt mit Pilastern, vergoldeten Blumendekorationen und weißen Engeln (Putten), von denen einige auf goldenen Instrumenten Spielen. Zentrales Element der Verzierungen ist die Darstellung der „Anbetung des neugeborenen Erlösers“ mit Maria und Joseph. Drei Arkadenbögen tragen das Orgelprospekt. Vier riesige Atlanten – zwei auf jeder Seite – scheinen die Orgelpfeifen zu stützen.

Das Kloster Grüssau (Opactwo Cysterskie w Krzeszowie) liegt am östlichen Rand des Riesengebirges in einer Landschaft, die von mehreren Flusstälern durchzogen wird. Im 12. Jahrhundert bildete diese Gegend das Grenzgebiet zwischen Böhmen und Schlesien. Um 1220 heiratete Heinrich von Schlesien Anna, die Tochter des böhmischen Königs, und beschloss, das Grenzland zu besiedeln. Die Kolonisierung des unzugänglichen gebirgigen Gebietes sollten Benediktinermönche übernehmen. Weil Heinrich am 9. April 1241 in der Schlacht von Liegnitz gegen die Mongolen fiel, vollzog Anna am 8. Mai 1242 die Stiftung. Die Benediktiner schienen jedoch mit der Aufgabe überfordert gewesen zu sein und zogen sich 1289 aus der Grenzregion zurück.

Klosterneugründung unter Herzog Bolko I.

Der nun regierende Bolko I., Herzog von Schweidnitz und Jauer, nahm Verhandlungen mit den Zisterziensern auf und brachte sie dazu, das unvollendete Werk der Benediktiner fortzuführen. 1292 kam es zu einer Klosterneugründung. Die zwölf Gründungsmönche lebten in der Anfangszeit in hölzernen Häusern, die sie nach und nach durch Gebäude aus Stein ersetzten. Für den Unterhalt benötigten die Benediktiner Einkünfte, die sie selbst erwirtschaften mussten. Der Landesherr stattete das Kloster deshalb mit Kapital in Form von Stiftsland aus, zu dem 14 Dörfer und die Stadt Liebau gehörten. Er übertrug nicht nur alle Abgaben der Dörfer und der Stadt an das Kloster, sondern auch das „Blutgericht“. Grüssau wurde damit zum Gerichtsort. In der Gründungsurkunde des Stifts wurde außerdem festgelegt, dass die Mönche Getreidelieferungen erhalten. Die Fleischbänke in Landeshut, Bolkenhain, Jauer und Striegau verpflichtete Bolko, Abgaben in Form von Talg für die Kerzenherstellung zu liefern, das in der damaligen Zeit sehr teuer war. Immer wieder stifteten Menschen Geld und Ländereien und vermehrten so den Klosterbesitz. Zudem waren die Mönche sehr geschäftstüchtig und investierten. 1343 kauften sie zum Beispiel das im Herzogtum Schweidnitz gelegene „oppidum Schomeberg“ (Stadt Schömberg, heute Chełmsko Śląskie), das ein Zentrum der Leinenweberei war.

In den folgenden Jahrhunderten mussten die Mönche immer wieder Rückschläge hinnehmen. Wirtschaftlich katastrophale Folgen hatte der Dreißigjährige Krieg (1618-1648). Das Jahr 1633 ist als das „Schwedenjahr“ in die Grüssauer Geschichte eingegangen. Damals brannten schwedische Soldaten die Kirche, das Kloster und Wirtschaftsgebäude nieder. 1639 plünderten schwedische Truppen erneut das Kloster und 1646 verwüsteten kaiserliche Truppen das Land. Zu allem Überfluss brach auch noch die Pest in Schlesien aus. Wie die Menschen der damaligen Zeit unter den kriegerischen Auseinandersetzungen und Seuchen litten, geht aus einem Bericht im Schöppenbuch des Stiftsdorfes Wittgendorf aus dem Jahr 1633 hervor:

... das wir immer haben müssen im Sattelwalde des Tages liegen mitt Weib undt Kinderlein, so woll auch das Vieh, das noch vorhanden gewesen. Da aber das dorff ausgeplündert, nichts mehr zu finden gewesen, ist der Wald gleichesfalls durch die Soldatten durchdrungen und durchsucht gantz ausgeplündert worden. Was nun der Kummer undt die Angst belanget, die wir in diesem Jahr gelitten haben, kann ich nicht beschreyben… Aber weil wir Menschen Gott sehr erzürnett, nam er die ander Rutte, die erschreckliche Pest, welche nicht allein einen Ortt, sondern schier fast das gantze Landt einnahm...

Der wirtschaftliche Schaden durch den Dreißigjährigen Krieg war so groß, dass das Kloster im Jahr 1653 mit 50.645 Taler bei seinen Gläubigern in der Kreide stand. Die beiden Nachkriegsäbte Andreas Michaelis (1653-1660) und Bernardus Rosa (1660-1696) gelang es, die Einnahmen zu steigern. Vor allem Rosa konnte die Erträge in der Landwirtschaft durch die Einführung neuer Anbaumethoden steigern. Die Leinenweberei und den Handel mit Leinen förderte er, indem er Schutzgesetze für die Leinenmärkte in den Klosterstädten Schömberg (Chełmsko Śląskie) und Liebau (Lubawka) erließ. Die Bemühungen waren von Erfolg gekrönt. 1669 war das Stift schuldenfrei und hatte darüber hinaus ein Gesamtvermögen von 30.000 Talern angehäuft. Es ist also genug Geld vorhanden, um das Kloster zu erweitern und neue Gebäude nach dem Zeitgeschmack, im Stil des Barock, zu errichten.

Eine barocke Perle entsteht

Das erste Großprojekt war die Errichtung der St. Josephskirche für die 1669 gegründete St. Josephsbruderschaft. Baubeginn ist 1690. Für die Gestaltung des Innenraums konnte Bernardus Rosa den bedeutenden Barockmaler Michael Willmann - den „Schlesischen Rembrandt“ - gewinnen. Er malte zwischen 1692 und 1695 die große Saalkirche in der Technik „al fresco“ (Frischmalerei) aus. Das Ergebnis ist beeindruckend. Entstanden ist ein Zyklus von stimmungsvollen 50 Fresken mit biblischen Themen, die er in die schlesische Landschaft versetzt hat.

Das zweite Großprojekt war der Neubau der Abteikirche Marä Himmelfahrt. Das heutige Kirchengebäude entstand unter Abt Innozenz Fritsch zwischen 1728 und 1735 auf den Fundamenten einer Kirche aus der Gründungszeit des Klosters. Die Geschichte der Marienkirche spiegelt ebenfalls die wechselvolle Geschichte des Klosters wider.
Ein kurzter historischer Rückblick:
Zwischen 1419 und 1436 waren die Hussiten mehrmals in Schlesien eingefallen. Von den Kriegshandlungen blieb das Kloster nicht verschohnt, wie aus dem Eintrag eines Zeitgenossen in das „Schömberger Stadtbuch“ hervorgeht:

Nicolaus der fünfte dieses Namens, von Goltberg. Unter diesem praelaten im Jahr 1426 fällen die Hussiten ein, plünderten und zündeten Closter und Kirche an und ermordeten jämmerlich 70 Geistliche Personen, welche die Marter Cron dadurch erlangten. Abt Nicolaus war selberzeit in Schweydnitz, ist auch alldort gestorben, lieget in Unser Lieben Frau Kirche im Walde genant zue Schweydnitz begraben, regierte 28 Jahr.

Zwischen 1446 und 1454 bauten die Mönche die abgebrannte Marienkirche wieder auf, und auch die später im Dreißigjährigen Krieg entstandenen Schäden waren schnell beseitigt. Gleichzeitig gestalteten die Zisterzienser das Innere der Kirche im Stil des Barock um. Trotz der sicherlich kostspieligen Umbauten, entschlossen sich die Mönche zu Beginn des 18. Jahrhunderts, eine neue Abteikirche zu errichten. Die Bauarbeiten dauerten, wie bereits erwähnt, von 1728 bis 1735. Die Ausstattung der alten Kirche wurde auf die Patronatskirchen in Neuen, Schömberg, Liebau und Würben aufgeteilt.
Die Pläne für den Neubau stammten vermutlich von Kilian Ignaz Dientzenthofer. An der Westseite des einschiffigen Kirchenbaus entstand eine Fassade mit zwei Türmen, die weithin sichtbar sind. Im Hauptschiff unterteilen halbrunde Bögen die Decke in Gewölbefelder, die mit Fresken ausgeschmückt sind. Sie stammen von Georg Wilhelm Neunhertz, einem Enkel von Michael Willmann. An der Ostseite beeindruckt der Hauptaltar die Besucher. Eine besondere Geschichte verbindet sich mit dem „Gnadenbild der Mutter Gottes“, das über dem Tabernakel steht. Vermutlich haben Mönche es 1318 von einem Besuch bei Papst Johannes XXII. mitgebracht. Als die Hussiten 1426 in Schlesien einfielen, versteckten sie das Bild. Das Versteck geriet in Vergessenheit. Erst bei Bauarbeiten 1622 wurde es wiederentdeckt.

Säkularierung und Wiederbelebung des Klosters

Nach dem Ersten Schlesischen Krieg 1742 fiel das Kloster Grüssau an Preußen und wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts im Zuge der Säkularisierung durch den preußischen Staat aufgelöst. Der letzte Zisterzienserabt Ildephons Reuschel lebte noch bis zu seinem Tode 1835 im Kloster.

Hauptaltar der Kirche Mariä Himmelfahrt im Kloster Grüssau
Hauptaltar in der einschiffigen Abteikirche.

Wiederbelebung des Klosters nach dem Ersten Weltkrieg

Der starke Nationalismus der Tschechen in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg (1914-1918) – nach dem Zusammenbruch der Österreichisch-Ungarischen Monarchie und der Gründung der Tschechoslowakischen Republik – führte dazu, dass die überwiegend von deutschen Mönchen betriebene Beuroner Benediktinerabtei in Emaus in Prag am 1. November 1918, dem Allerheiligenfest, besetzt und Abt Alban (Albanus Schachleiter) verhaftet wurde. Später mussten Schachleiter und die meisten Mönche die Tschechoslowakei verlassen. Ein Teil von ihnen ging nach Schlesien und schlug die Wiederbelebung des Klosters Grüssau vor. Nach zähen Verhandlungen mit staatlichen Behörden kauften die Benediktiner die Klostergebäude. Die Mariä-Himmelfahrt-Kirche blieb im Besitz des Staates. Unter der Auflage, für die Instandhaltung des Kirchenbaus aufzukommen, durften die Benediktiner die Kirche nutzen. Sie verpflichteten sich außerdem, den 1913 bei einem Brand zerstörten Nordturm der Mariä-Himmelfahrt-Kirche mit finanzieller Unterstützung des Staates wiederaufzubauen. Da die staatlichen Mittel nicht ausreichten, sammelten die Mönche erfolgreich mit „Turmbaupredigten“ Spenden ein.

Die Zeit des Nationalsozialismus und Vertreibung

Im August 1939 unterzeichneten das nationalsozialistische Deutschland und die kommunistische Sowjetunion den Deutsch-Sowjetischen Grenz- und Freundschaftsvertrag, der auch als Hitler-Stalin-Pakt bekannt ist. In einem geheimen Zusatzprotokoll teilten die beiden Länder Mittel- und Osteuropa in Interessensphären ein. 1939 besetzte Deutschland den größten Teil Polens und sowjetische Truppen marschierten in Ostpolen ein. Bis 1941 annektierte die Sowjetunion die baltischen Staaten und Bessarabien, auf die sie laut Hitler-Stalin-Pakt ebenfalls Anspruch hatte. Auf Initiative der Nationalsozialisten wurden die „Volksdeutschen“ aus den Gebieten, die zur Interessensphäre der Sowjetunion gehörten, in das Deutsche Reich und in das gerade annektierte Polen umgesiedelt.
Viele der Volksdeutschen hatten in ihrer Heimat Bauernhöfe oder Unternehmen zurückgelassen, für die sie in Deutschland Ersatz erhalten sollten. In unzähligen Fällen erhielten sie Bauernhöfe und Unternehmen von Polen, die zuvor vertrieben worden waren. Die Vertreibung dauerte geraume Zeit. Deshalb quartierten die Nationalsozilisten die Volksdeutschen in Übergangslager ein. Eines davon wurde das Kloster Grüssau.
Die Nationalsozialisten beschlagnahmten am 30. August 1940 das Hautpgebäude des Klosters als Durchgangslager für Karpatendeutsche, die aus dem Gebiet der heutigen Slowakei und der Ukraine kamen. Am 3. September 1940 beschlagnahmte SS-Obersturmführer Ringmann schließlich das gesamte Kloster. Nur weil der Ortspfarrer Rabanus Muth protestierte, wurden drei Räume in der Nähe der Sakristei von der Beschlagnahmung ausgenommen. Die Mönche mussten das Kloster verlassen und suchten sich Unterkünfte in der Umgebung. Im Oktober 1940 trafen zwischen 800 und 900 Karpatendeutsche im „Lager Grüssau“ ein.

Nachdem die Karpatendeutschen auf die besetzten polnischen Gebiete verteilt worden waren, diente das Lager ab dem 5. Oktober 1941 als Internierungslager für schlesische Juden. Der überwiegende Teil von ihnen kam aus Breslau (Wrocław). Ihr Aufenthalt endete ein Jahr später. Zwischen Ende 1942 und dem 3. Februar 1943 wurden sie vermutlich in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert.
Bis zur Räumung des Klosters im Mai 1945 waren im „Lager Grüssau“ noch verschleppte Lothringer und Elsässer, Ungarndeutsche und Slowenen interniert bzw. einquartiert.

Die Beschlagnahmung des Klosters Grüssau durch die Nationalsozialisten spiegelt das angespannte Verhältnis der Nationalsozialisten zur katholischen Kirche wider. Trotzdem konnten die Benediktiner 1938 mit Restaurierungsarbeiten an der St.-Josephs-Kirche beginnen. An der Fassade waren die Kollosalstaturen aus Rotsandsteinfiguren so stark verwittert, dass sie durch Kopien aus Sandstein ersetzt werden mussten, die der Berliner Bildhauer Prof. Feuerhahn in einer Werkstatt in Bunzlau angefertigt hatte. Im Inneren wurden die Malereien des Barockmalers Michael Williams durch den Breslauer Restaurator Johann Drobeck von Ruß und Staub befreit. Ein Teil musste auch hier vollständig ersetzt werden. Drobeck kopierte mehrere Quadratmeter des Apsidenfreskos mit der Anbetung Christi durch die Weisen auf Karton. Der Putz an den entsprechenden Stellen wurde ersetzt und Drobeck malte die fehlenden Teile neu. Die Restaurierungsarbeiten an der Kirche dauerten fast bis zum Ende des Krieges.

Die Nachkriegszeit

Seit Kriegsende gehört Grüssau zum polnischen Staatsgebiet und heißt Krzeszów. Die deutschen Mönche mussten 1946 zusammen mit der übrigen deutschen Bevölkerung in der Umgebung Polen verlassen. Nur der aus Stüdtirol stammende Prior Nikolaus von Lutterotti durfte wegen seiner italienischen Staatsangehörigkeit bleiben, wurde aber im November 1954 ebenfalls des Landes verwiesen und ging nach Wimpfen am Neckar, wo seine Grüssauer Mitbrüder nach ihrer Vertreibung Zuflucht gefunden hatten.
Am 3. Mai 1946 trafen 44 polnische Benediktinermönche aus Lemberg (Lwiw, Lwów), das nach dem Krieg der Sowjetunion von den Siegermächten zugesprochen worden war und heute in der Ukraine liegt, in Grüssau ein. Ihr Kaplan war bis zu seiner Ausweisung Nikolaus von Lutterotti. Das Kloster wurde von der Benediktinerabtei Tyniec bei Krakau (Kraków) übernommen.
In den 1950er Jahren litt das Kloster unter den Schikanen der kommunistischen Diktatur. Es kam zu mehreren Durchsuchungen durch den polnischen Geheimdienst, und die Klosterbibliothek mit ihren 50.000 Bänden sowie das Klosterarchiv wurden 1953 nach Breslau gebracht.
Erst mit der politischen Wende in Polen 1989 kehrten für das Kloster politisch ruhigere Zeiten ein. Das Kloster gewann wieder an Bedeutung als Wallfahrtsort. Vor tausenden Gläubigen krönte Papst Johannes Paul II. 1997 das "Gnadenbild der Mutter Gottes". Die Inthronisierung des Bildes fand kurze Zeit später in Anwesenheit des Primas von Polen, Kardinal Józef Glemp, statt.

Informationen für Touristen

Zwar sind die Zeiten in Grüssau politisch ruhig geworden. Stille ist jedoch nicht eingekehrt. Jährlich besuchen tausende Gläubige und Touristen das Benediktinerkloser am Rande des Riesengebirges. Folgende Gebäude können besichtigt werden:

  • die Josephskirche
  • die Mariä-Himmelfahrt-Kirche
  • das Klostergebäude
  • der Abtspavillon in Bethlehem
  • Überreste einer Kapelle auf dem Annaberg

Am Kloster gibt es ausreichend Parkmöglichkeiten. Das Kloster ist nur wenige Kilometer von Landeshut (Kamienna Góra, 7 km), Schömberg (Chełmsko Śląskie, 4 km) und Liebau (Lubawka, 10 km) entfernt. Krummhübel (Karpacz) und Waldenburg (Wałbrzych) liegen 47 und 22 km entfernt. (fh)

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