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Barbara Anna Woyno M. A. - Übersetzungen polnisch-deutsch-polnisch

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Thorn (Toruń) – die schönsten Sehenswürdigkeiten


Altmarkt (Rynek Staromiejski)

Ostseite des Alten Marktes in Thorn

Patrizierhäuser mit spätgotischen und Renaissance-Fassaden, darunter insbesondere das Haus zum Stern (Kamienica pod Gwiazdą, Rynek Staromiejski 35), das heute die Ausstellung der Kunst des Ostens beherbergt. Das Haus gehörte ab 1495 dem italienischen Humanisten Philippo Buonaccorsis, dem Erzieher der Söhne des polnischen Königs IV. Kazimierz Jagiellończyk. Sein barockes Aussehen hat das Gebäude dem Tuchhändler Jan Jerzy Zobel zu verdanken.

rynek Staromiejski 1
87-100 Toruń
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Johannesdom

Blick über die Weichsel auf die Thorner Altstadt

Gotischer Sakralbau aus dem 13. Jahrhundert mit der wuchtigen (7240 Tonnen schweren) Glocke "Tuba Die" (Gottestrompete).

Żeglarska 16
87-100 Toruń
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Kopernikus-Denkmal

Kopernikus-Denkmal vor dem Rathaus von Thorn (Toruń)

Natürlich darf in der Geburtsstadt des großen Astronoms ein Denkmal zu seinen Ehren nicht fehlen. Dieses befindet sich in Thorn direkt vor dem Thorner Rathaus. Der Bronzeguss des Berliner Bildhauers Friedrich Anton Tieck wurde 1853 eingeweiht. Die Statue hält eine Armillarsphäre in der Hand, ein astronomisches Gerät zur Darstellung der Himmelskörperbewegungen in der Hand. Die lateinische Inschrift am Sockel lautet: "Nicolaus Copernicus Thorunensis Terrae motor, Solis Celique stator" (Nikolaus Kopernikus aus Thorn ließ die Erde sich bewegen und den Himmel still stehen).

rynek Staromiejski 1
87-100 Toruń
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Kopernikus-Haus (Dom Kopernika)

Fassade des Geburtshauses von Nikolaus Kopernikus in Thorn (Toruń)

Am 19. Februar 1473 erblickte Nikolaus Kopernikus in Thorn in der ul. Mikołaja Kopernika 15 das Licht der Welt. Nachdem seine Eltern gestorben waren, adoptierte ihn 1483 sein Onkel Lucas Watzenrode, Fürstbischof des Ermlandes, und finanzierte seine Ausbildung. Kopernikus studierte Recht, Astronomie und Medizin und übernahm Kirchenämter in Frauenburg (Frombork) und Allenstein (Olsztyn). Bekannt geworden ist Kopernikus jedoch durch sein "Buch De revolutionibus orbium coelestium", in dem er ein heliozentrischens Weltbild beschrieb.

In seinem Geburtshaus informiert das Nikolaus-Kopernikus-Museum über die Lebensgeschichte von Kopernikus.

ul. Mikołaja Kopernika 15
87-100 Toruń
Internet: muzeum.torun.pl/de/nikolaus-kopernikus-haus/
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Öffnungszeiten:

01. Mai – 30. September
Di – So 10.00 – 18.00 Uhr
Mo geschlossen

01. Oktober – 30. April
Di – So 10.00 – 16.00 Uhr
Mo geschlossen


Ordensburg

1236 an der Mündung des Baches Struga Toruńska erreichtet, war die Burg eine der ersten großen Bauten des Deutschen Ritterordens auf dem Gebiet des heutigen Polen. Zu Beginn des 13-jährigen Krieges im Jahr 1454 wurde sie von aufgebrachten Thornern gestürmt und zerstört. Sie wurde nicht wieder aufgebaut. Stehen geblieben ist nur der Danzger (ehemalige Latrine der Burganlage), die Ruinen wurden konserviert und in den Kellerräumen ein Museum eingreichtet.

Przedzamcze 3
87-100 Toruń
Geodaten: 53.009389, 18.610715
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Rathaus

Rathaus in Thorn (Toruń)

Das Rathaus aus dem 13. Jahrhundert gehört zu den prächtigsten Profanbauwerken Europas. Das Thorner Rathaus ist 52 mal 44 Meter groß und besitzt einen Innenhof. Es beherbergt das Bezirksmuseum und das Rathausmuseum mit Gemälden und historischen Ausstellungen. Zu den schönsten Ausstellungsräumen gehören die ehemaligen Tuchhallen mit einem langen Rippengewölbe. Hier wurde im Mittelalter Textilhandel betrieben. Sehenswert sind auch die Gerichtsstube, die Arrestzelle, die Königsstube mit ihrem Vorsaal (in der die polnischen Könige während ihrer Aufenthalte in Thorn nächtigten) und der große Bürgersaal. Besucher können den Glockenturm besteigen. 

rynek Staromiejski 1
87-100 Toruń
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Stadtmauer und Schiefer Turm

Schiefer Turm in Thorn und Stadtmauer

Die im 14. Jahrhundert auf einem Lehmboden errichtete Bastei ist in einem Winkel von über fünf Grad zur Stadtseite gekippt. Unweit des Schiefen Turms stehen noch einige gotische Speicher (Lagerhäuser).

An der Stadtmauer befinden sich noch mehrere Stadttore, deren Namen auf die Nutzung der ursprünglich benachbarten Einrichtungen hinweisen : das Nonnentor (Brama Klasztorna), das Seglertor (Brama Żeglarska), das leider zerstörte Badehaustor (Brama Łazienna) und das Brückentor (Brama Mostowa).

ul, Pod Krzywą Wieżą 1
87-100 Toruń
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