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Barbara Anna Woyno M. A. - Übersetzungen polnisch-deutsch-polnisch

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Thorn (Toruń) - die wichtigsten Sehenswürdigkeiten

Altmarkt (Rynek Staromiejski):
Patrizierhäuser mit spätgotischen und Renaissance-Fassaden, darunter insbesondere das Haus zum Stern (Kamienica pod Gwiazdą, Rynek Staromiejski 35), das heute die Ausstellung der Kunst des Ostens beherbergt. Das Haus gehörte ab 1495 dem italienischen Humanisten Philippo Buonaccorsis, dem Erzieher der Söhne des polnischen Königs IV. Kazimierz Jagiellończyk. Sein barockes Aussehen hat das Gebäude dem Tuchhändler Jan Jerzy Zobel zu verdanken.

Kopernikus-Denkmal vor dem Rathaus von Thorn (Toruń)
Kopernikus-Denkmal vor dem Rathaus von Thorn (Toruń). Fotos: Frank Hilbert

Rathaus aus dem 13. Jahrhundert, das zu den prächtigsten Profanbauwerken Europas zählt. Das Thorner Rathaus ist 52 mal 44 Meter groß und besitzt einen Innenhof. Es beherbergt das Bezirksmuseum und das Rathausmuseum mit Gemälden und historischen Ausstellungen. Zu den schönsten Ausstellungsräumen gehören die ehemaligen Tuchhallen mit einem langen Rippengewölbe. Hier wurde im Mittelalter Textilhandel betrieben. Sehenswert sind auch die Gerichtsstube, die Arrestzelle, die Königsstube mit ihrem Vorsaal (in der die polnischen Könige während ihrer Aufenthalte in Thorn nächtigten) und der große Bürgersaal.

Kopernikus-Denkmal: Natürlich darf in der Geburtsstadt des großen Astronoms ein Denkmal zu seinen Ehren nicht fehlen. Dieses befindet sich in Thorn direkt vor dem Thorner Rathaus. Der Bronzeguss des Berliner Bildhauers Friedrich Anton Tieck wurde 1853 eingeweiht. Die Statue hält eine Armillarsphäre in der Hand, ein astronomisches Gerät zur Darstellung der Himmelskörperbewegungen in der Hand. Die lateinische Inschrift am Sockel lautet: "Nicolaus Copernicus Thorunensis Terrae motor, Solis Celique stator" (Nikolaus Kopernikus aus Thorn ließ die Erde sich bewegen und den Himmel still stehen).

Reste der Ordensburg in Thorn (Toruń)
Reste der Ordensburg.

Stadtmauer und insbesondere der Schiefe Turm: Die im 14. Jahrhundert auf einem Lehmboden errichtete Bastei ist in einem Winkel von über fünf Grad zur Stadtseite gekippt. Unweit des Schiefen Turms stehen noch einige gotische Speicher (Lagerhäuser).

An der Stadtmauer befinden sich noch mehrere Stadttore, deren Namen auf die Nutzung der ursprünglich benachbarten Einrichtungen hinweisen : das Nonnentor (Brama Klasztorna), das Seglertor (Brama Żeglarska), das leider zerstörte Badehaustor (Brama Łazienna) und das Brückentor (Brama Mostowa).

Johannesdom: Sakralbau aus dem 13. Jahrhundert mit der wuchtigen (7240 Tonnen schweren) Glocke "Tuba Die" (Gottestrompete)

Ruine der OrdensburgOrdensburg: 1236 an der Mündung des Baches Struga Toruńska erreichtet, war die Burg eine der ersten großen Bauten des Deutschen Ritterordens auf dem Gebiet des heutigen Polen. Zu Beginn des 13-jährigen Krieges im Jahr 1454 wurde sie von aufgebrachten Thornern gestürmt und zerstört. Sie wurde nicht wieder aufgebaut. Stehen geblieben ist nur der Danzger (ehemalige Latrine der Burganlage), die Ruinen wurden konserviert und in den Kellerräumen ein Museum eingreichtet.

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Toruń (Thorn), Rynek Staromiejski 25, 87-100
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