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Barbara Anna Woyno M. A. - Übersetzungen polnisch-deutsch-polnisch

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Krakau (Kraków) - Sehenswürdigkeiten

Krakau war bis zum Ende des 16. Jahrhunderts die Hauptstadt Polens. Hier, auf der Wawel-Burg hoch über der Stadt, ließen sich die polnischen Könige krönen und bestatten. Das geschichtsträchtige Krakau hat seinen Besuchern eine Menge zu bieten. Wir haben auf dieser Seite die zehn Sehenswürdigkeiten für Sie zusammengestellt, welche Sie bei einem Besuch gesehen haben sollten.

Keller zu den Widdern (Piwnica pod Baranami)

Theater und Kneipe "Keller zu den Widdern"

Das Theater und Kneipe in einem wurde im Jahr 1956 von Studenten der Krakauer Kunstakademien gegründet. Sein Leiter und guter Geist war über 40 Jahre lang Piotr Skrzynecki, der – in der Tradition des Krakauer Kabaretts aus der Zeit der Jahrhundertwende – bis zu seinem Tod im Jahr 1997 für ein buntes Repertoire von lyrischen Liedern und kleinen Theater- und Kabarettstücken sorgte.

ul. Św. Tomasza 27
31-000 Kraków
Tel.: +48 (0) 12 4220177
Internet: www.piwnicapodbaranami.pl

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Krakauer Stadtteil Kazimierz

Toraschrein in der Alten Synagoge in Krakau
Toraschrein in der Alten Synagoge.

Kazimierz war ein von Christen und Juden bewohnter Stadtteil Krakaus. Gegründet wurde Kazimierz 1335 von Kazimierz dem Großen als Stadt mit einem eigenen Rathaus und Verteidigungsanlagen. Nachdem der polnische König Jan Olbracht die Krakauer Juden in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts zwang, nach Kazimierz umzuziehen, entwickelte sich die Stadt zu einem jüdischen Zentrum. 1791 wurde Kazimierz in Krakau eingegliedert. Während des Zweiten Weltkrieges ermordeten die deutschen Besatzer fast alle jüdischen Einwohner. Von ihrem Leben und ihrer Kultur zeugen heute noch Synagogen und Friedhöfe.

Szeroka 20
33-332 Kraków

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Marienkirche (Bazylika Mariacka)

Die Marienkirche in Krakau (Kraków)

Die Marienkirche in Krakau wurde im 14. und 15. Jahrhundert im Stil der Gotik errichtet und von den Bürgern und Patriziern der Stadt genutzt. Charakteristisch sind ihre beiden unterschiedlich hohen Türme. Zu den Kunstschätzen in ihrem Inneren gehören der gotische Hochaltar des Nürnberger Meisters Veit Stoß, die Marmor-Altäre von Giovanni Battista Pittoni und Renaissance-Gräber in den Seitenkapellen. Jan Matejko fertigte das Maßwerk des Westfensters an. Die bunten Glasfenster sind ein Werk von Józef Mehoffer und Stanisław Wyspiański.
Mit dem höheren der beiden Kirchtürme, dem Nordturm, verbindet sich eine Legende, nach Turmwächter mit seiner Trompete Alarm blies, als sich die Tataren 1541 der Stadt näherten. Von einem feindlichen Pfeil tödlich getroffen, konnte er seine Melodie nicht zu Ende spielen. Bis zum heutigen Tag lässt ein Trompeter das Wecklied von damals zu jeder vollen Stunde in alle vier Himmelsrichtungen erklingen. Mit einem Signal aus ihrem Horn mussten die Turmwächter auch die Wachen an den Toren morgens und abends daran erinnern, die Stadttore zu öffnen und wieder zu schließen. Vom Signal, dem hejnał, leitet sich der Name des Nordturms ab: Hejnalica.

Plac Mariacki 5
31-042 Kraków
Tel.: +48 12 4220521
E-Mail: biuro@mariacki.com
Internet: www.mariacki.com

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Museum Alte Synagoge (Muzeum Stara Synagoga)

An der Alten Synagoge in Krakau

Die Alte Synagoge im Stadtteil Kazimierz beherbergt eine Ausstellung, die über die Kultur und das Leben der Krakauer Juden informiert. Errichtet wurde sie im 15. Jahrhundert im Stil der Gotik. Mateo Gucci baute sie 1550 um, und im 17. Jahrhundert wurden eine Vorhalle mit zwei Betsälen für Frauen und das Haus der Ältesten der jüdischen Gemeinde in Kazimierz angebaut. Während des Zweiten Weltkrieges (1939–1945) zerstörten die deutschen Besatzer die Inneneinrichtung und nutzten die Synagoge als Lager. Deshalb befinden sich heute im Gebetssaal nur noch die zentrale Birma und der Schrein für die Torarollen.

ul. Szeroka 24
31-053 Kraków
Tel.: +48 12 4220962
E-Mail: starasynagoga@muzeumkrakowa.pl
Internet: www.muzeumkrakowa.pl/oddzialy/stara-synagoga

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Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau (Państwowe Muzeum Auschwitz-Birkenau w Oświęcimiu)

Judenrampe in Birkenau

Auschwitz I und das Außenlager Auschwitz II Birkenau stehen für den Holocaust, die systematische Ermordung europäischer Juden. Aber auch Sinti und Roma und Polen wurden in den Lagern ermordert. An sowjetischen Kriegsgefangenen erprobten die Deutschen hier zum ersten Mal die tödliche Wirkung von Cyklon B. Beide Lager sind heute Gedenkstätten und stehen Besuchern offen.

ul. Wieźniów Oświęcimia 20
32-620 Oświęcim
Tel.: +48 33 8448099
E-Mail: muzeum@auschwitz.org.pl
Internet: www.auschwitz.org/

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Öffnungszeiten

Dezember bis Februar
08.00 - 15.00 Uhr

März und November
08.00 - 16.00 Uhr

April und Oktober
08.00 - 17.00 Uhr

Mai und September
08.00 - 18.00 Uhr

Juni bis August
08.00 - 19.00 Uhr


Tuchhallen mit Museum für polnische Kunst des 19. Jahrhunderts

Adam-Mickiewicz-Denkmal vor den Tuchhallen in Krakau (Kraków)

Seit dem Mittelalter boten Händler in den Tuchhallen ihre Waren zum Kauf an. Nachdem sie lange Zeit leer standen, wurden sie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts restauriert und umgebaut. Im Obergeschoss befindet sich das Museum für polnische Kunst des 19. Jahrhunderts.

Rynek Główny 1/3
31-042 Kraków
Internet: mnk.pl/oddzial/galeria-sztuki-polskiej

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Unterirdische touristische Route (Podziemia Rynku trasa turystyczna)

Reste eines Friedhofs unter dem Markt von Krakau

Unter dem Marktplatz von Krakau liegt eine Ausgrabungsstätte, die mit einer Betondecke überdacht und 2010 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.

Rynek Główny 1/2
31-042 Kraków
Tel.: +48 (0) 12 4265060
E-Mail: info@mhk.pl
Internet: www.podziemiarynku.com

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Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten finden Sie auf der Internetseite des Museums.

Anmerkung

Einlass ist alle 15 Minuten. Es werden max. 30 Personen in die Ausstellung gelassen. Deshalb empfiehlt die Museumsleitung allen Interessierten, sich vorher anzumelden. Tickets kann man über die Internetseite des Museums bestellen. Die Bestellseite findet man unter der Rubrik "Rezerwacja Biletów Online".


Wawel-Burg – Königsschloss

Nordecke des Schlosshofes in Krakau
Arkadenhof des Königsschlosses.

Die Wawel-Burg liegt auf einem Kalksteinhügel, dem Wawel-Hügel, am südlichen Rand der Altstadt. Mehr als 500 Jahre lang, bis 1596, regierten die polnischen Könige von der Wawel-Burg aus Polen. Auch nachdem Warschau (Warszawa) die Hauptstadt geworden war, fanden in der Kathedrale die Krönungs- und Bestattungszeremonien statt. 41 der 45 polnischen Könige wurden dort beigesetzt. Für die Besichtung aller Museen und Sehenswürdigkeiten auf der Wawel-Burg sollte man mehrere Tage einplanen.

Wawel 5
31-001 Kraków
Tel.: +48 (12) 4225155
E-Mail: zamek@wawel.edu.pl
Internet: www.wawel.krakow.pl

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Anmerkung

Ständige Ausstellungen im Königsschloss:

  • Repräsentative königliche Gemächer
  • Private königliche Gemächer
  • Kronjuwelen und Waffenkammer
  • Kunst des Ostens
  • Der verschwundene Wawel

Ausstellungen in der Kathedrale:

  • Hauptschiff der Kathedrale
  • Königliche Gräber
  • Sigismundglocke
  • Dommuseum

Für jede der Ausstellungen muss eine extra Eintrittskarte gelöst werden.



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