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Fotos von Warschau (Warszawa), der Hauptstadt von Polen: Präsidentenpalast

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Präsidentenpalast in Warschau
Der Präsidentenpalast (auch Namiestnikowski-Palast genannt) stammt aus dem 17. Jahrhundert und steht am sogenannten Königsweg. In der Zwischenkriegszeit diente das Schloss als Amtssitz des polnischen Ministerpräsidenten und der Regierung. In der Nachkriegszeit wurde hier Geschichte geschrieben. 1955 wurde im Präsidentenpalast der Warschauer Pakt unterzeichnet, der das Gegenstück zum westlichen Militärbündnis NATO und eine weitere Eskalationsstufe im Kalten Krieg darstellte. Für die Beziehungen zwischen Polen und Deutschland war 1970 ein Schlüsseljahr. In diesem Jahr unterzeichneten im Palast der polnische Ministerpräsident Józef Cyrankiewicz und Bundeskanzler Willy Brandt den Warschauer Vertrag zwischen der Volksrepublik Polen und der Bundesrepublik Deutschland. In dem Vertrag, der vollständig "Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik Polen über die Grundlagen der Normalisierung ihrer gegenseitigen Beziehungen" heißt, erkannte die Bundesrepublik faktisch die Westgrenze Polens an. Deshalb war der Vertrag in der damaligen Zeit in Westdeutschland hoch umstritten. In der Zeit der politischen Umwälzung in Polen 1989 tagte in dem Gebäude der "Runde Tisch", an dem Vertreter der kommunistischen polnischen Regierung und der oppositionellen Solidarność saßen. Während des Zweiten Weltkrieges wurde der Palast kaum beschädigt. Die deutschen Besatzer nutzten ihn als "Deutsches Haus". In dieser Zeit erhöhten sie die beiden Löwen vor dem Palais, die auf dem Foto zu erkennen sind. Foto: Frank Hilbert
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