Foto Vilnius, Litauen: Kathedralenplatz
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Kathedrale St. Stanislaus in Wilna (Vilnius)
Die Kathedrale St. Stanislaus (Vilniaus Šv. vyskupo Stanislovo ir Šv. Vladislovo arkikatedra bazilika, kurz Vilniaus katedra) wurde 1985 in den Rang einer Basilica minor erhoben. Errichet wurde sie um das Jahr 1800 herum im klassizistischen Stil nach Entwürfen des Architekten Laurynas Gucevičius. Der Glockenturm steht wenige Meter neben der Basilika. Bereits im 13. Jahrhundert wurde an dieser Stelle eine Kirche errichtet, nachdem der litauische König König Mindaugas (1203 - 12. September 1263) zum Christentum übergetreten war. Die heutige Kathedrale konnte nach 15 Jahren Bauzeit 1801 fertiggestellt werden. Da ein Baugerüst den Glockenturm verhüllt, ist leider nicht zu erkennen, dass er Baustile aus unterschiedlichen Epochen in sich vereint: 1. Der untere viereckige Teil ist unterirdisch und stammt aus dem 13. Jahrhundert. Dieser Teil wird auch als "Kulturschicht" bezeichnet. 2. Der unterste sichtbare Teil ist rund und wurde im Mittelalter errichtet. Er war Teil der Stadtmauer. Davon zeugen noch die Schießscharten. 3. Es folgen zwei Stockwerke mit hohen Fenster, die zwischen 1522 und 1524 errichet wurden. 4. Das oberste Stockwerk entstand 1803 und erhielt 1893 eine Spitze aus Blech. Die Turmuhr aus dem 17 Jahrhundert wirkt winzig und unproportional im Vergleich zur Größe des Glockenturmes. Das täuscht. Sie bringt das stolze Gewicht von 750 kg auf die Waage. Im Turm hängen 16 Glocken. 10 wurden zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert von deutschen und holländischen Glockengießern angefertigt, sechs sind ein Geschenk des Erzbischofs von Köln aus dem Jahr 2002. Foto: Frank Hilbert
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