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Barbara Anna Woyno M. A. - Übersetzungen polnisch-deutsch-polnisch

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Fotos vom Riesengebirge, Polen

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Abgestorbene Bäume
Seit Jahrhunderten hat der Mensch massiv in die Natur des Riesengebirges eingegriffen. Unter der Erde schlummerten umfangreiche Erz- und Mineralvorkommen, mit deren Abbau die Menschen schon früh begannen. Um die Stollen herum entstanden Schmieden und Schmelzöfen. Parallel entwickelte sich eine Glasindustrie. Sowohl die Bergleute als auch die Glashütten benötigten viel Holz, das die Menschen in den Wäldern an den Hängen des Riesengebirges fanden. In der unteren Hochwaldregion standen Mischwälder, in denen Buchen dominierten. Da die Menschen damals keine nachhaltige Forstwirtschaft betrieben, also die abgeholzten Waldflächen nicht wieder aufforsteten, waren im 18. bzw. 19. Jahrhundert die Hänge des Riesengebirges abgeholzt. Nun pflanzten die Menschen Fichten an, die dem rauhen Klima nicht gewachsen waren. Die Monokultur war zudem anfälliger gegen Schädlingsbefall. In den 1970er Jahren rächten sich die Fehler. Die zunehmende Umweltverschmutzung in den Industrieregionen Polens, der CSSR und der DDR verursachte ein Waldsterben. Die Schadstoffe gingen als "Saurer Regen" an den Hängen des Riesengebirges nieder. In den 1990er Jahren begann die Verwaltung des Nationalparks mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union und der Weltbank eine Baumsamenbank aufzubauen, in der Samen der für die Region typischen Bäume aufbewahrt werden. Nach und nach wachsen die kahlen Flächen im Riesengebirge wieder zu. Foto: Frank Hilbert
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