Foto Wormditt (Orneta): Synagoge
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Foto Wormditt (Orneta): Synagoge

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Foto von der Neuen Synagoge in Wormditt (Orneta) im Ermland
Erst im 19. Jahrhundert formierte sich in Wormditt eine jüdische Gemeinde, die 1870 immerhin 170 Mitglieder zählte. Sie legte 1850 einen Friedhof an und baute kurze Zeit später eine Synagoge in der Liebstädter Straße in der Altstadt, die Ende des 19. Jahrhunderts durch die Neue Synagoge in der Kopernikusstraße ersetzt wurde. Allerdings sank die Zahl der Gemeindemitglieder bis 1930 auf 50. Während der nationalsozialistischen Zeit mussten die wenigen noch in Wormditt lebenden Juden zahlreiche Schikanen ertragen. So hält ein Bericht der Staatspolizei im Regierungsbezirk Königsberg fest, dass die Synagoge und jüdische Geschäfte mit antisemitischen Parolen beschmiert worden seien. In der Reichskristallnacht 1938 wurde die Inneneinrichtung der Synagoge zerstört, das Gebäude selbst aber nicht. Bis zum Kriegsausbruch zogen die meisten Juden weg. Die übrigen brachten die Nationalsozialisten 1941 nach Allenstein (Olsztyn), wo sie bis zu ihrer Deportation unter ghettoähnlichen Bedingungen leben mussten. Foto: Frank Hilbert
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