Foto Neisse (Nysa), Polen: Wandmalerei
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Foto Neisse (Nysa), Polen: Wandmalerei

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Wandmalerei an der Stadtwaage in Neisse (Nysa)
Zweimal wurde das als Stadtwaage und als Kämmereigebäude genutzte Gebäude auf dem Neisser Markt zerstört: während der Napoleonischen Kriege 1807 und am Ende des Zweiten Weltkrieges 1945. Zweimal wurde die Stadtwaage wiederaufgebaut. Das erste Mal zwischen 1890 und 1891. Damals wurden neben dem Figurenensemble am Giebel auch die Wandmalereien von Prof. Irmann aus Breslau an der Außenfassade wieder hergestellt. Dazu heißt es in einem 1892 erschienenen Buch: "Sie ist sowohl in der Einzelausbildung als auch teilweise in der Gesammtcomposition und in der leuchtenden Farbenstimmung neu und individuellen Gepräges. Die Ausführung erfolgte in Keim´schen Mineralfarben, die hier hoffentlich der Witterung und dem Fabrikruß länger Widerstand leisten als an dem vor einigen Jahren teilweise bemalten Ostgiebel des Breslauer Rathauses, wo insbesondere die blauen Gründe stark verblaßt sind." (Die Kunst für alle: Malerei, Plastik, Graphik, Architektur, Friedrich Pecht, Verlagsanstalt für Kunst und Wissenschaft, vormals Friedrich Bruckmann, München 1892) Das zweite Mal erstand die Stadtwaage nach dem Zweiten Weltkrieg aus Ruinen. Zunächst schmucklos zwischen 1947 und 1948. Geld für die Restaurierung des Figurenensembles am Giebel stand erst 2011 zur Verfügung. Die Fresken konnten 2011 nur teilweise wiederhergestellt werden. Foto: Frank Hilbert
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