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Foto Festung Lötzen Masuren, Polen: Relief von General Hermann von Boyen

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Relief von General Hermann von Boyen Festung Boyen
Relief vom Namensgeber der Festung Boyen, General Hermann von Boyen (1771-1848), am Lötzener Tor. Boyen war ein preußischer Offizier und stieg auf der Karriereleiter bis zum Generalfeldmarschals auf. Zwischen 1814 und 1819 und zwischen 1841 und 1847 war er preußischer Kriegsminister. In dieser Funktion führte er 1814 die allgemeine Wehrpflicht in Preußen ein (Gesetz über die Verpflichtung zum Kriegsdienst, das am 3. September 1814 in Kraft trat.). Bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts gehörte Boyen zu den Unterstützern einer Militärreform, die sich um den preußischen Offizier Gerhard von Scharnhorst gescharrt hatten. Boyen war - wie andere hochrangige preußische Offiziere auch - von der Notwendigkeit des Baus einer Festung in Masuren überzeugt, die er 1841 als Kriegsminister bei König Friedrich IV. durchsetzte. Die Festungsanlage sollte einen eventuellen Angriff russischer Truppen aufhalten. Als Standort wählten die Militärs ein Gelände aus, das zwischen dem Löwentinsee (Jezioro Niegocin) und dem Mauersee lag, die ein in der damaligen Zeit kaum zu überwindendes natürliches Hindernis darstellten. Die Festung steckte auf der Landenge wie ein Korken zwischen den Seen und machte ein Durchkommen fast unmöglich. Zudem gab es eine gute Verkehrsanbindung, über die im Ernstfall schnell Truppen herangeführt werden konnten. Zunächst gab es einen kleinen Hafen nahe der Festung und später - ab 1868 - eine Anbindung an die Eisenbahn. Foto: Frank Hilbert
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