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Fotos - Armenische Kathedrale in Lemberg (Lwiw, Lwów)

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Eingang zur armenischen Kirche in Lemberg
Der recht unauffällige, zwischen benachbarte Gebäude eingezwängter Eingang der Armenischen Kirche. Fürst Daniel Romanowitsch (1201-1264) holte - neben deutschen, jüdischen und ostslawischen - auch armenische Kaufleute nach Lemberg, die im 14. Jahrhundert die zweitgrößte ethnische Gruppe in der Stadt bildeten. Die armenische Gemeinde wurde so bedeutsam, dass Lemberg in dieser Zeit das Zentrum eines armenischen Bistums wurde. In diese Zeit fällt auch der Bau der Armenischen Kirche (Kathedrale). Sie wurde zwischen 1356 und 1363 nach Plänen des schlesischen Baumeisters Doring im armenisch-orientalischen Stil errichtet. Als Vorbild diente die Kirche von Ani. Der Kirchenbau war klein und bestand aus dem Presbyterium mit einem zwölfeckigen Tambour. Im 17. Jahrhundert wurde die Kirche durch ein Hauptschiff mit Kassettengewölbe erweitert, das im 19. Jahrhundert wiederum verlängert wurde. Der Zugang zur Kirche befindet sich in der Virmens'ka Straße. Teile der Inneneinrichtung und Wandmalereien stammen aus jüngerer Zeit. So zum Beispiel der Altar und die Balustrade aus dem Jahr 1928. 16 Jahre zuvor wurde die Kuppel mit Mosaiken von Jozef Mehoffer ausgeschmückt. Wie in der Sowjetunion durchaus üblich wurde auch die Armenische Kathedrale entweiht und zweckentfremdet. Ein Lemberger Theater nutzte den Kirchenbau nach dem Zweiten Weltkrieg, als Lemberg zur UdSSR (Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, kurz Sowjetunion) als Lagerraum. Erst seit 2001 ist die Kirche wieder für die Gemeindeglieder und Touristen geöffnet. Foto: Frank Hilbert
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