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Fotos - Krakau (Kraków) in Polen: Grunwald-Denkmal

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Grunwald-Denkmal
Die Schlacht bei Grunwald ist in Deutschland besser bekannt als die Schlacht bei Tannenberg. 1410 besiegte das polnisch-litauische Heer den Deutschen Orden unter Hochmeister Ulrich von Jungingen. Das Grunwald-Denkmal auf dem Matejko-Platz in Krakau wurde 1910 anlässlich des 500. Jahrestages der Schlacht enthüllt. Der Schriftzug "Den Vorfahren zum ruhm, den Brüdern zur Hoffnung" zierte es. Gestiftet hat es der Pianist und spätere polnische Staatspräsident Ignac Paderewski. Zu sehen ist heute allerdings nur eine Rekonstruktion. Während des II. Weltkrieges ließen die deutschen Besatzer das Denkmal einschmelzen. Mit der Demontage des Denkmals begannen die deutschen Besatzer am 11. Dezember 1939. Sie bauten um das Denkmal herum einen Holzzaun, rissen das Denkmal ab und brachten es in eine schlesische Gießerei, wo es eingeschmolzen wurde. Polnische Arbeiter entwendeten Teile des Denkmals und brachten sie in ein sicheres Versteck, wo sie den Krieg überdauerten. Die Demontage dauerte bis zum 6. März 1940. Nach dem Ende der deutschen Besatzung stellten die Krakauer an der Stelle, an der das Denkmal stand, zunächst eine Tafel mit folgender Aufschrift auf: "Der niederträchtige Kreuzritter wollte die Spuren seiner historischen Niederlage verwischen." 1410 erbeutete das siegreiche litauisch-polnische Heer auch die Fahnen des Deutschen Ordens. Nachbildungen befanden sich auf der Wawelburg, die während der deutschen Besatzungszeit der Sitz von Hans Frank, dem Generalgouverneur des besetzten Polen. Die deutschen Besatzer brachten die Fahnen am 19. Mai 1940 auf die Marienburg in Ostpreußen. 1972 beschlossen die Krakauer, das Denkmal wieder aufzubauen. Foto: Frank Hilbert
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