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Fotos von Kolberg (Kołobrzeg), Polen: Leuchtturm

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Leuchtturm von Kolberg
In Kolberg steht einer der wenigen Leuchttürme an der polnischen Ostseeküste, die heute noch immer in Betrieb sind. Seine heutige Form erhielt der Leuchtturm nach dem Zweiten Weltkrieg. Deutsche Soldaten hatten den alten Leuchtturm gegen Ende des Krieges gesprengt, damit er der heranrückenden Roten Armee, die von polnischen Soldaten unterstützt wurde, nicht als Zielmarke dienen konnte. Errichtet wurde der Leuchtturm auf den Überresten der Feste Münde, einer Festungsanlage, die die Kolberger Hafeneinfahrt schützen sollte. Nach dem Krieg wurde der Leuchtturm innerhalb kürzester Zeit wieder aufgebaut, damit der wirtschaftlich wichtige Hafen in Betrieb genommen werden konnte. Technische Daten: Höhe: 26 m, Feuerhöhe: 36,5 m (Höhe über dem Meeresspiegel), Leuchtweite: 16 sm (29,63 km). Auf dem Leuchtturm befindet sich eine Aussichtsplattform, die für Besucher geöffnet ist. Der erste Leuchtturm wurde 1899 neben der Festung errichtet, der bereits 1909 durch einen neuen ersetzt wurde. Dieser Leuchtturm wurde während der Kampfhandlungen im März 1945 von deutschen Soldaten zerstört. Die Geschichte der Feste Münde reicht bis in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges zurück. 1627 bauten kaiserliche Soldaten eine Schanze mit einem Kampfbunker aus Holz und einer Schanze, die 1709 durch einen Neubau ersetzt und zwischen 1770 und 1774 nach französischem Muster modernisiert wurde. Die Feste bestand aus einem gemauerten dreistöckigen Turm, der bis zum Kellergeschoss mit Erde umgeben war. Der erste Stock diente der Artillerie als Kampfstellung. Foto: Frank Hilbert
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