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Fotos Breslau (Wrocław) in Polen: Johann-Nepomuk-Denkmal

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Johann-Nepomuk-Denkmal in Breslau (Wrocław)
Ende des 14. Jahrhunderts kam es zu einem Machtkampf zwischen König Wenzel IV. und dem Erzbischof Johannes Jenstein von Prag. Auslöser war der Streit um das Große Abendländische Schisma. Im Verlauf der Auseinandersetzung wollte der König ein westböhmisches Bistum auf Kosten des Gebiets des Erzbistums von Prag errichten, um den Einfluss des Erzbischofs zu verringern. Dem westböhmischen Bistum sollte das Benediktinerkloster Kladrau zugesprochen werden. Dessen Mönche wählten als Nachfolger des verstorbenen Abtes Racek jedoch einen Mitbruder und nicht den Kandidaten des Königs. Der erzbischöfliche Generalvikar Johannes von Pomuk bestätigte die Wahl 1393, wie es sein Erzbischof von ihm verlangt hatte. Daraufhin wurde Johannes von Pomuk von Vasallen des Königs verhaftet, gefoltert und schließlich von der Karlsbrücke in Prag in die Moldau gestürzt und ertränkt. Seitdem gilt Pomuk als Märtyrer, der 1729 von Papst Benedikt XIII. heiliggesprochen wurde und an den das Johann-Nepomuk-Denkmal auf der Dominsel in Breslau (Wrocław) erinnert. In den Sockel des Denkmals ist der Sturz von der Karlsbrücke in Stein gemeiselt. Das Denkmal entstand 1732 nach Plänen von Christoph Tausch im Stil des Barock. Foto: Frank Hilbert
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