Gedenkstätte KZ-Auschwitz: Welcome to KZ-Auschwitzland

Durchgangstor mit Schriftzug "Arbeit macht frei" im KZ Auschwitz
Die Toraufschrift „Arbeit macht frei“ ließ die SS über den Toren von mehreren Konzentrationslagern anbringen. Zum ersten Mal im KZ Dachau. Foto: Frank Hilbert

Die Gedenkstätte Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau bekommt ein neues Servicezentrum für Besucher. Ein Architekturbüro aus Krakau hat die Ausschreibung für die Ausarbeitung eines Architekturkonzepts für das neue Museumsgebäude gewonnen.

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Versöhnungsgeste in Katyn

Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk und sein russischer Amtskollege Vladimir Putin kamen heute im russischen Katyn zusammen, um erstmals gemeinsam des Massakers an polnischen Offizieren vor 70 Jahren zu gedenken. Am Mahnmal für die Ermordeten legten die beiden Politiker Kränze nieder. Anschließend reichten sich die beiden Staatsmänner in einer historischen Versöhnungsgeste die Hand.

Drei Kreuze in der Gedenkstätte Katyn bei Smolensk in Russland
Nicht nur in Katyn hat der sowjetische Geheimdienst polnische Offiziere ermordet, sondern auch in Charkow und in Miednoje. Jedes der drei Kreuze in der Gedenkstätte Katyn bei Smolensk steht für einen dieser Orte. Foto: Goku122 at Polish Wikipedia, Trzy krzyze, CC BY-SA 3.0
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Film “Katyń” von Andrzej Wajda in deutschen Kinos

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Offizieller Trailer des Films “Katyń”.

Das Kriegsdrama “Katyń” von dem polnischen Regisseur Andrzej Wajda läuft morgen (17. September) in den deutschen Kinos an.

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Feierlichkeiten anlässlich des 70. Jahrestags des Überfalls auf Polen

Zum 70. Mal jährt sich heute der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs (1939-1945). Am frühen Morgen des 1. September 1939 hatten deutsche Soldaten eine Schießerei in Gleiwitz provoziert, und deutsche Jagdbomber bombardierten die polnische Stadt Wieluń. Fast zeitgleich eröffnete das deutsche Linienschiff „Schleswig-Holstein“ das Feuer auf die Westerplatte, einen von Polen genutzten Teil des Danziger Hafens.

Sieben Fahnenmasten und ein Denkmal auf der Westerplatte in Danzig
Die sieben Fahnenmasten vor dem Denkmal auf der Westerplatte symbolisieren die sieben Tage, die die Verteidigung der Westerplatte im September 1939 dauerte. Foto: Frank Hilbert
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Luxusgut Archivmaterial

Museum des Warschauer Aufstandes und Mauer der Erinnerung
Museum des Warschauer Aufstandes und Mauer der Erinnerung, in die die Namen der Gefallenen eingemeiselt sind. Foto: Frank Hilbert

Im Zuge privater Familienforschung stieß ich im Internet auf ein Interview mit der Tochter meines Urgroßonkels, in dem sie über das Leben und Wirken ihres Vaters erzählt. Den besagten Urgroßonkel finde ich besonders spannend, weil er um seiner Verdienste für Polen im polnischen „Brockhaus“ – der Encyklopedia PWN – verewigt wurde und für mich eine wertvolle Quelle auf der Suche nach weiteren Vorfahren ist.

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Dokumentationszentrum: Steinbach will mitreden

Erika Steinbach, Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV) und ehemalige Nicht-Vertriebene gießt erneut Öl ins Feuer der deutsch-polnischen Beziehungen. Sie möchte unbedingt in den Stiftungsrat des geplanten Berliner Dokumentationszentrums „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ einberufen werden. Die Nominierung Steinbachs durch den BdV erzürnte die polnischen Gemüter. Der Deutschland-Beauftragte der polnischen Regierung und in Polen als Widerstandskämpfer im Zweiten Weltkrieg und Mitbegründer einer Organisation, die Juden aus dem Warschauer Ghetto rettete, hoch verehrte Prof. Władysław Bartoszewski bezeichnete die Bemühungen Steinbachs um einen Sitz im Stiftungsrat des geplanten Berliner Dokumentationszentrums als „Unanständigkeit“ und einen Beweis dafür, dass die polnische Regierung sich in ihrer Versöhnungspolitik geirrt habe.

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Massengrab von 1945 in Malbork entdeckt

Bei Bauarbeiten im Zentrum von Malbork (Marienburg) wurde im vergangenen Jahr ein Massengrab mit Gebeinen von 1.800 Toten entdeckt. Ein Teil der Skelette weist Schussverletzungen auf. Die Toten sind offensichtlich unbekleidet, ohne Dokumente und Schmuck begraben worden.Diese Tatsachen lassen Spekulationen über die Todesumstände und die Identität der im Massengrab verscharrten Menschen freien Raum. Da Marienburg (bekannt durch die gleichnamige Ordensburg) bis 1945 vorwiegend von Deutschen bewohnt war, wird angenommen, dass es sich bei den Toten um von Rotarmisten getötete deutsche Zivilisten handelt. Es kursieren aber auch Gerüchte, dass die Toten polnische oder russische Zwangsarbeiter sein könnten.

Zerstörter Turm des Schlosses Marienburg
Bekannt ist Marienburg durch die gleichnamige Ordensburg, in der der Hochmeister des Deutschen Ordens residierte. 1945 tobten um die Stadt und die Burg erbitterte Kämpfe, bei denen große Teile der Stadt und der Burg zerstört worden sind. Spuren der Zerstörung sind heute noch sichtbar.
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