Feierlichkeiten anlässlich des 70. Jahrestags des Überfalls auf Polen

Westerplatte in Danzig. Foto: Frank Hilbert
Westerplatte in Danzig

Zum 70. Mal jährt sich heute der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs (1939-1945). Am frühen Morgen des 1. September 1939 hatten deutsche Soldaten eine Schießerei in Gleiwitz provoziert, und deutsche Jagdbomber bombardierten die polnische Stadt Wieluń. Fast zeitgleich eröffnete das deutsche Linienschiff „Schleswig-Holstein“ das Feuer auf die Westerplatte, einen von Polen genutzten Teil des Danziger Hafens.

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Massengrab von 1945 in Malbork entdeckt

Schloss Marienburg
Bekannt ist Marienburg durch die gleichnamige Ordensburg, in der der Hochmeister des Deutschen Ordens residierte. 1945 tobten um die Stadt und die Burg erbitterte Kämpfe, bei denen große Teile der Stadt und der Burg zerstört worden sind. Spuren der Zerstörung sind heute noch sichtbar.

Bei Bauarbeiten im Zentrum von Malbork (Marienburg) wurde im vergangenen Jahr ein Massengrab mit Gebeinen von 1.800 Toten entdeckt. Ein Teil der Skelette weist Schussverletzungen auf. Die Toten sind offensichtlich unbekleidet, ohne Dokumente und Schmuck begraben worden.Diese Tatsachen lassen Spekulationen über die Todesumstände und die Identität der im Massengrab verscharrten Menschen freien Raum. Da Marienburg (bekannt durch die gleichnamige Ordensburg) bis 1945 vorwiegend von Deutschen bewohnt war, wird angenommen, dass es sich bei den Toten um von Rotarmisten getötete deutsche Zivilisten handelt. Es kursieren aber auch Gerüchte, dass die Toten polnische oder russische Zwangsarbeiter sein könnten.

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