Interview mit Udo Pastörs, NPD-Fraktionschef in MV

Einige Auszüge aus einen Interview der polnischen Tageszeitung Gazeta Wyborcza (24. Oktober 2006) mit Udo Pastörs, 54 Jahre alt, „Juwelier, blaue Augen, blau gestreiftes weißes Hemd, manikürte Fingernägel, sauber ausrasierter Nacken, schlank, sportlich“ – und seit September dieses Jahres NPD-Fraktionschef im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern: Die Deutschen seien krank und überfüttert, verdummt durch die amerikanischen Filme, die Männer impotent und die Frauen lesbisch. Rudolph Hess sei, so Udo Pastörs weiter, ein absoluter Idealist gewesen, man könnte ihn mit Ghandi vergleichen. Adolf Hitler sei ein Phänomen, er habe ausgezeichnete Leistungen auf fast allen Gebieten bewiesen. Zwischen Deutschland und Polen gebe es nur einen Waffenstillstand, da zwischen den beiden Ländern kein einziger internationaler Vertrag von Bedeutung geschlossen worden sei. Ergo: Der Kriegszustand dauere immer noch an. Pastörs lebe in Deutschland in einer Diktatur, da er nicht frei aussprechen könne, was er möchte – zum Beispiel, dass er nicht mit einem Homosexuellen im selben Block wohnen möchte.

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