Urlaub Tag 8: Auf den Spuren der Protestanten in Lublin

Im Rahmen der Interkulturellen Tage, die gerade in Lublin stattfinden, hat die evangelische Gemeinde zu einem Vortrag in ihre Kirche eingeladen. Das Thema: Auf den Spuren der Protestanten.

Innere der evangelischen Kirche in Lublin
Im Gegensatz zu den vielen im Stil des Barock errichteten katholischen Kirchen der Stadt ist die evangelisch-augsburgische Dreifaltigkeitskirche eher schlicht gehalten. Foto: Frank Hilbert
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Urlaub Tag 4: Fotografieren und Alfred Döblin über das jüdische Viertel

Wolken. Wolken. Wolken. Allerhöchstens 18 Grad Celsius haben die Wetterfrösche für heute vorhergesagt. Ich schnappe meinen Kamerarucksack und zische in die Innenstadt ab, um Fotos in Kirchen zu schießen. Aufnahmen mit meinem Weitwinkelobjektiv.

Seitenaltar in der Dominikanerkirche in Lublin
Barocker Seitenaltar in der Dominikanerkirche in der Lubliner Altstadt. Fotografiert mit einem Weitwinkelobjektiv. Foto: Frank Hilbert
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Urlaub Tag 3: Lubliner Union, EU und Bummel durch Buchhandlungen

Meine Frau schlägt einen Bummel durch die Lubliner Innenstadt vor. Übersetzt heißt ihr Vorschlag, dass sie Zeitschriften kaufen und die Buchhandlungen abklappern möchte, von denen es in der Universitätsstadt Lublin unzählige gibt.

Glocke Lubliner Union in Lublin
Eine Glocke auf dem litauischen Platz erinnert an die Lubliner Union, die 1569 zwischen Litauen und Polen geschlossen wurde. Foto: Frank Hilbert
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31. Juli 2008 – Mit Tempo 50 nach Sandomierz

Rathaus Sandomierz
Das Rathaus in Sandomierz. Foto: Frank Hilbert

Vor kurzem erzählte mir ein Freund, der EU-Projekte betreut, dass die Lubliner Region zwar strukturschwach und damit wie geschaffen für die Vergabe von EU-Fördergelder sei. Aber dieser Teil Polens gehöre trotzdem zu den Regionen mit der geringsten Förderquote. Förderanträge würden nicht oder nicht richtig gestellt. Das komplizierte Verfahren erfordere eben Profis mit viel Erfahrung beim Durchqueren des Antragsdschungels. Dabei hätten die Straßen in und um Lublin herum den einen oder anderen Euro aus Brüssel für ihre Sanierung dringend nötig. Das zeigte erst heute wieder eine Fahrt mit dem Auto von Lublin nach Sandomierz.

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Urlaub Tag 13: Riesengebirge – Ameisenhaufen Schneekoppe

Baude auf der Schneekoppe
Mit 1.602 m Höhe ist die Schneekoppe der höchste Gipfel des Riesengebirges, über den die Staatsgrenze zwischen Polen und Tschechien verläuft. Auf der polnischen Hälfte der Schneekoppe steht die Baude auf der Schneekoppe (Schronisko Na Sniezce). Foto: Frank Hilbert

Es ist der letzte Tag in Krummhübel (Karpacz). Als Ziel für den heutigen Tag haben wir uns noch einmal die Schneekoppe ausgeguckt. Hinauf geht es aber nicht zu Fuß, sondern mit der Seilbahn.

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Urlaub Tag 12: 1.000 Tonnen Uran für die Sowjetunion

Eingang zur Zecke R 5 in Schmiedeberg (Kowary) im Riesengebirge in Polen
Eingang zur Zeche R 5 in Schmiedeberg (Kowary), in der nach dem Zweiten Weltkrieg Uranerz für die Sowjetunion abgebaut wurde. Foto: Frank Hilbert

Es ist dunkel im Stollen. Glühlampen alle paar Meter tauchen den Gang in ein schummriges Licht. Die Wände sind aus Gestein. Schwere Stahlträger stützen die Decke ab. Die Gruppe, die aus 20 Touristen besteht, hält vor einer Einbuchtung. In ihr stehen eine Glasplatte und ein Schild, das vor radioaktiver Strahlung warnt. „Das ist eine Glasplatte aus Bleiquarz, die für radioaktive Strahlung undurchlässig ist“, sagt die Führerin. „Dahinter befindet sich eine Uranader.“ Die Touristen besichtigen die Zeche R 5 in Schmiedeberg (Kowary), in der für die Sowjetunion Uranerz abgebaut wurde.

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Urlaub Tag 11: Janske Lazne, Trautenau (Trutnov) und Karpacz: tschechische Beschaulichkeit und polnischer Rummel

Johannesbad (Janské Lázně) im Riesengebirge in Tschechien
Bekannt ist Johannesbad (Janské Lázně) für seine Thermalquellen, die bereits seit dem 13. Jahrhundert für gesundheitliche Zwecke genutzt werden. Foto: Frank Hilbert

Nun wandern wir schon seit über einer Woche durch das Riesengebirge. Oft führen uns die Wanderwege über die Grenze nach Tschechien und wieder zurück nach Polen. In Horni Mala Upa waren wir am vergangenen Mittwoch auch schon. Aber Tschechien pur haben wir noch nicht erlebt. Also müssen wir heute, am 1. Mai, nach Tschechien fahren und uns dabei von den Strapazen der Wanderungen erholen. Janske Lazne (Johannesbad) ist das richtige Ziel für dieses Vorhaben.

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