Ostseebad Międzyzdroje (Misdroy) – Star-Promenade und Budenzauber

Promenade der Stars
In Bronze gegossene Abdrücke von Händen von bekannten polnischen Schauspielern auf der „Promenade der Stars“. Foto: Frank Hilbert

Für heute war eigentlich ein Besuch im Wisentreservat in Międzyzdroje (Misdroy) auf der Insel Wolin (Wollin) geplant. Leider war es am Ostermontag geschlossen. Schade eigentlich, denn der 19 Hektar große, in einem Wald gelegene Naturpark, in dem nicht nur Wisente, sondern auch andere Wildtiere wie Rehe, Wildschweine und Seeadler leben, soll eine echte Attraktion sein.

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Swinemünde – Ostdeutsche sprechen auch Deutsch

Hafen Swinemünde
Ein auf der Werft in Stettin gebautes Containerschiff fährt auf dem Weg in die Ostsee durch Swinemünde. Foto: Frank Hilbert

Zweistündige Hafenrundfahrt am Ostersonnabend mit dem Fahrgastschiff Chateaubriand über den Mieliński- und Piastowski-Kanal in Swinoujście (Swinemünde). Trotz Überbuchung (Zwei Reisegruppen aus Deutschland haben sich angemeldet.) werden wir selbstverständlich mitgenommen und erhalten zwei Schokoladenplätze direkt am Diensttisch des stets vergnügten, deutschsprachigen Reiseleiters. Begeistert zeigt und erkläutert er uns auf der Fahrt die Sehenswürdigkeiten. Während mein Mann am Oberdeck seine Superduper-Kamera bis an deren Leistungsgrenzen strapaziert – Motive gibt es mehr als genung: Kormorane, Fischreiher, allerlei Entenvögel, aber auch Werften und natürlich jede Menge kleinere und größere Schiffchen -, plaudere ich ein wenig mit unserem Reisebegleiter.

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Polen, da fahr`ich hin – 10 gute Gründe

Cover des Buches Polen, da fahr' ich hin
Cover des Buches Polen, da fahr‘ ich hin

Polen, da fahr` ich hin
10 gute Gründe

Von Thekla Lange, Weronika Priesmeyer-Tkocz, Eckart D. Startenschulte
Hrsg. vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk, erschienen 2008 beim NDW-Verlag

Zunächst war ich ein wenig skeptisch, als ich den Band „Polen, da fahr` ich hin. 10 gute Gründe“ zum ersten Mal in den Händen hielt. Ich hatte mich schon auf die nicht gerade aufregende Lektüre eines dieser traditionellen Reiseführer eingestellt – mit einer eher eintönigen Einleitung über Wetter, Land und Leute, mit alphabetisch aneinander gereihten Sehenswürdigkeiten eingebettet in einen Wust kunsthistorischer Informationsfetzen. Wie üblich in solchen Fällen bereitete mir vorab besonders eine Frage arges Kopfzerbrechen: Wie schreibe ich eine möglichst objektive und den Bemühungen des Autors gerechte Kritik, ohne dass die Buchbesprechung (womöglich noch aufgrund meiner Voreingenommenheit) in einem Verriss mündet?

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