Schachspiel mit historischem Bezug: „300 Jahre Entsatz von Wien mit König Jan III. Sobieski“

Ein Schachspiel made in Poland mit historischem Bezug befindet sich im Fundus eines Freundes in Süddeutschland. Es handelt sich um eine Jubiläumsanfertigung von 1983, die an den Sieg über die Türken vor Wien 1683, der Schlacht am Kahlenberg, erinnert.

Schachspiel Entsatz von Wien Schwarzer mit Pascha Kara Mustafa als schwarzem König
Die schwarzen Schachfiguren stellen die türkische Streitmacht dar. In diesem Fall übernimmt ihr Oberbefehlshaber, Pascha Kara Mustafa, die Rolle des Königs. Auf dem Foto steht er neben seiner Frau, der Tochter des Großwesirs Mehmed Köprülü Pascha und der Königin auf dem Schachbrett. Fotos: Frank Hilbert
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Urlaub Tag 8: Auf den Spuren der Protestanten in Lublin

Im Rahmen der Interkulturellen Tage, die gerade in Lublin stattfinden, hat die evangelische Gemeinde zu einem Vortrag in ihre Kirche eingeladen. Das Thema: Auf den Spuren der Protestanten.

Innere der evangelischen Kirche in Lublin
Im Gegensatz zu den vielen im Stil des Barock errichteten katholischen Kirchen der Stadt ist die evangelisch-augsburgische Dreifaltigkeitskirche eher schlicht gehalten. Foto: Frank Hilbert
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Urlaub Tag 4: Fotografieren und Alfred Döblin über das jüdische Viertel

Wolken. Wolken. Wolken. Allerhöchstens 18 Grad Celsius haben die Wetterfrösche für heute vorhergesagt. Ich schnappe meinen Kamerarucksack und zische in die Innenstadt ab, um Fotos in Kirchen zu schießen. Aufnahmen mit meinem Weitwinkelobjektiv.

Seitenaltar in der Dominikanerkirche in Lublin
Barocker Seitenaltar in der Dominikanerkirche in der Lubliner Altstadt. Fotografiert mit einem Weitwinkelobjektiv. Foto: Frank Hilbert
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Urlaub Tag 3: Lubliner Union, EU und Bummel durch Buchhandlungen

Meine Frau schlägt einen Bummel durch die Lubliner Innenstadt vor. Übersetzt heißt ihr Vorschlag, dass sie Zeitschriften kaufen und die Buchhandlungen abklappern möchte, von denen es in der Universitätsstadt Lublin unzählige gibt.

Glocke Lubliner Union in Lublin
Eine Glocke auf dem litauischen Platz erinnert an die Lubliner Union, die 1569 zwischen Litauen und Polen geschlossen wurde. Fotos: Frank Hilbert
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Allerheiligen in Lublin – Kerzenmeer auf Friedhöfen

Kerzenmeer auf einem Friedhof in Lublin
Hunderte Kerzen erleuchten den Friedhof „Na Lipowej“ in Lublin. Foto: Barbara Woyno

Heute ist Allerheiligen, der Tag, an dem Katholiken der Heiligen und ihrer Verstorbenen gedenken. Gläubige besuchen an Allerheiligen die Friedhöfe und schmücken die Gräber ihrer verstorbenen Angehörigen, wie heute in Lublin in Polen. Hunderte Kerzen brachten die Friedhöfe der Stadt zum Leuchten. Es herrschte ein Gedränge wie sonst nur in den Einkaufszentren in der Vorweihnachtszeit. Um ein Verkehrschaos zu verhindern, haben die städtischen Verkehrsbetriebe kostenlose Shuttlebusse zu den Friedhöfen eingesetzt.

Friedhofshyänen – Blumenklau auf Friedhof in Lublin

Powązki-Friedhof
Powązki-Friedhof in Warschau. Foto: Frank Hilbert

Morgen ist Allerheiligen, ein katholischer Feiertag, dessen Wurzeln in die vorchristliche Zeit hineinreichen. Der Ahnenkult in Polen ist seit der heidnischen Zeit ungebrochen stark: Am ersten November erstrahlen die Friedhöfe in Kerzenlicht, die Menschen gedenken ihrer Toten, indem sie deren Gräber aufsuchen und diese mit Blumen und Gestecken schmücken. Zugegeben, eine leicht morbide, aber auch schöne Tradition. Leider gibt es unter den Friedhofsbesuchern auch zwielichtige Gestalten, deren Geldgier selbst vor Anstand und Pietät keinen Halt macht. „Friedhofshyänen – Blumenklau auf Friedhof in Lublin“ weiterlesen

Routen zu Schauplätzen der Ostfront in Polen

Blick durch einen gemauerten Rundbogen in der Festung Boyen
In der Festung Boyen, die besichtigt werden kann. Foto: Frank Hilbert

Weltkriegs. Polen existierte zu dieser Zeit nicht als Staat, doch auf dem Territorium der heutigen Republik Polen fanden zahlreiche große Schlachten statt. Auf einer neuen Themenroute können historisch interessierte Besucher im nächsten Jahr dem Verlauf der einstigen Ostfront folgen.

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Polen, da fahr`ich hin – 10 gute Gründe

Cover des Buches Polen, da fahr' ich hin
Cover des Buches Polen, da fahr‘ ich hin

Polen, da fahr` ich hin
10 gute Gründe

Von Thekla Lange, Weronika Priesmeyer-Tkocz, Eckart D. Startenschulte
Hrsg. vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk, erschienen 2008 beim NDW-Verlag

Zunächst war ich ein wenig skeptisch, als ich den Band „Polen, da fahr` ich hin. 10 gute Gründe“ zum ersten Mal in den Händen hielt. Ich hatte mich schon auf die nicht gerade aufregende Lektüre eines dieser traditionellen Reiseführer eingestellt – mit einer eher eintönigen Einleitung über Wetter, Land und Leute, mit alphabetisch aneinander gereihten Sehenswürdigkeiten eingebettet in einen Wust kunsthistorischer Informationsfetzen. Wie üblich in solchen Fällen bereitete mir vorab besonders eine Frage arges Kopfzerbrechen: Wie schreibe ich eine möglichst objektive und den Bemühungen des Autors gerechte Kritik, ohne dass die Buchbesprechung (womöglich noch aufgrund meiner Voreingenommenheit) in einem Verriss mündet?

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