Allerheiligen in Lublin – Kerzenmeer auf Friedhöfen

Kerzenmeer auf einem Friedhof in Lublin
Hunderte Kerzen erleuchten den Friedhof „Na Lipowej“ in Lublin. Foto: Barbara Woyno

Heute ist Allerheiligen, der Tag, an dem Katholiken der Heiligen und ihrer Verstorbenen gedenken. Gläubige besuchen an Allerheiligen die Friedhöfe und schmücken die Gräber ihrer verstorbenen Angehörigen, wie heute in Lublin in Polen. Hunderte Kerzen brachten die Friedhöfe der Stadt zum Leuchten. Es herrschte ein Gedränge wie sonst nur in den Einkaufszentren in der Vorweihnachtszeit. Um ein Verkehrschaos zu verhindern, haben die städtischen Verkehrsbetriebe kostenlose Shuttlebusse zu den Friedhöfen eingesetzt.

„Polenaktion“ 1938 in Kiel – Gedenkveranstaltung anlässlich des 80. Jahrestages

Bahnhofsgebäude in Zbąszyń
Das Bahnhofsgebäude in Zbąszyń. An der Außenwand hängt eine überdimensionale Gedenktafel, die über die Ereignisse 1938 informiert.

Vor 80 Jahren wiesen die Nationalsozialisten Juden mit polnischen Pass aus dem Deutschen Reich aus. Darunter auch 130 Menschen aus Kiel. Eine Gedenkveranstaltung am 28. Oktober im Kieler Rathaus erinnert an dieses Ereignis. „„Polenaktion“ 1938 in Kiel – Gedenkveranstaltung anlässlich des 80. Jahrestages“ weiterlesen

Alliierte Offiziere – eingefangen und hinterrücks erschossen

Gedenktafel für ermordete Offiziere alliierter Luftstreitkräfte
Gedenktafel bei Flintbek, die an die Erschießung von vier Alliierten Offizieren durch die Gestapo erinnert. Foto: Frank Hilbert

Eine kleine weiße Gedenktafel an der Landstraße 318 bei Flintbek erinnert an ein Kriegsverbrechen, das während des Zweiten Weltkrieges (1939-1945) verübt wurde. Die Gestapo erschoss an dieser Stelle am 29. März 1944 vier Offiziere alliierter Luftstreitkräfte, die wenige Tage zuvor aus dem Kriegsgefangenenlager Stalag Luft III in Sagan ausgebrochen waren. „Alliierte Offiziere – eingefangen und hinterrücks erschossen“ weiterlesen

Weißenhofsiedlung in Stuttgart – Vorbild für Architekturausstellung WuWa in Breslau

Haus von Mies van der Rohe in der Stuttgarter Weißenhofsiedlung
Das Haus von Mies van der Rohe mit 24 Wohnungen. Zusammen mit 29 weiteren Architekten richtete er die Wohnungen ein. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Haus stark beschädigt. Zwischen 1984 und 1986 wurde es saniert. Foto: Frank Hilbert

11 Architekten fanden sich in den 1920-er Jahren in Stuttgart zusammen, um eine Mustersiedlung zu bauen, die neue Wege preiswerten Bauens mit neuen Baumaterialien aufzeigen sollte. Der Öffentlichkeit wurde die „Weißenhofsiedlung“ in Form einer Ausstellung präsentiert. Das Konzept fand Nachahmer. Unter anderem 1929 in Breslau mit der Ausstellung „Wohnung und Werkraum“ (WuWa).

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Urlaub Tag 8 – Wanderung auf dem Weg der „Solidarität“-Boten

Heidelberg (Góra Borówkowa)
Aussichtsturm auf dem 899 m hohen Heidelberg (Góra Borówkowa). Foto: Frank Hilbert

Die Wetterfrösche haben für heute Sonnenschein mit ein paar Wölkchen und Temperaturen von knapp über 20 Grad Celsius vorhergesagt. Ein Blick aus dem Fenster straft sie Lügen, denn am Himmel hängen dunkelgraue Regenwolken. Trotzdem halten wir an unserem Ausflugsprogramm fest, auf dem für heute eine Wanderung auf dem Weg der „Solidarität“-Boten in der Nähe von Bad Landeck (Lądek Zdrój) steht. „Urlaub Tag 8 – Wanderung auf dem Weg der „Solidarität“-Boten“ weiterlesen

Urlaub Tag 7 – Glatz (Kłodzko), ein Ausflug in die deutsch-polnische Geschichte

Plakat mit Infos über Vertreibung von Deutschen
Plakat mit Informationen über die Vertreibung von Deutschen aus dem Glatzer Land. Foto: Frank Hilbert

Der siebente Tag unserer Urlaubsreise in das Glatzer Land führte uns nach Glatz (Kłodzko), wo wir die historische Innenstadt und die Festung Glatz besichtigten. Es wurde auch ein Ausflug in die deutsch-polnische Geschichte.

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Urlaub Tag 5 – Wanderung auf den Großen Heuscheuer

Großer Heuscheuer
Blick vom Großen Heuscheuer im Glatzer Land. Foto: Frank Hilbert

Unser Ziel heute ist der Große Heuscheuer im Nordwesten des Glatzer Landes. Die Fahrt dorthin dauert ca. eineinhalb Stunden und führt uns über Glatz (Kłodzko) und Bad Altheide (Polanica-Zdrój). Unser Auto stellen wir auf einem kostenpflichtigen Parkplatz in Karlsberg (Karłów) ab. Es nieselt, und es ist kühl. Wir trinken deshalb erst einmal Kaffee, um uns aufzuwärmen. Die Kellnerin serviert uns aus Pulver zubereiteten Cappuccino mit Sahnehäubchen aus der Dose, der acht Złoty (knapp unter zwei Euro) pro Tasse und damit genauso viel wie ein Cappuccino aus dem Kaffeevollautomaten kostet. Hoffentlich geht der Tag nicht so weiter, denke ich. Meine Regentage habe ich auch in der Pension gelassen, und der graue Himmel sieht aus, als würde es bald Strippenzieher regnen.

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