Russischer Abschlussbericht zum Flugzeugabsturz bei Smolensk

Russische Soldaten marschieren
Russische Soldaten marschiren vor dem Flugzeug, das die sterblichen Überreste der Opfer des Flugzeugabsturzes von Smolens nach Polen überführen wird. Foto: prezydent.pl

Heute Vormittag übergab die russische Luftfahrtsbehörde an Polen den Abschlussbericht zum Absturz der polnischen Präsidentenmaschine vom 10. April 2010.

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Lech Kaczyński – letzte Ruhestätte auf der Wawel-Burg in Krakau

Wawel-Burg
Die Wawel-Burg in Krakau liegt am Ufer der Weichsel. Foto: Frank Hilbert

Seit einer Woche trauert Polen. Die offizielle Trauerfeier für alle Opfer des Flugzeugabsturzes bei Smolensk, bei dem Präsident Lech Kaczynski, dessen Frau  und weitere 95 Passagiere am vergangenen Wochenende ums Leben gekommen waren, soll am Sonnabend, dem 17. April, um 12 Uhr auf dem Warschauer Piłsudski-Platz stattfinden. Auf mehrere Meter hohen Gerüstkonstruktionen werden die Fotos der Verstorbenen aufgehängt. Punkt 12 Uhr sollen in ganz Polen die Kirchenglocken läuten. Die sterblichen Überreste des polnischen Präsidentenpaares werden am Sonntag auf der Wawel-Burg in Krakau im Beisein zahlreicher Staatsoberhäupter aus der ganzen Welt beigesetzt.

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Polens Präsident bei Flugzeugabsturz umgekommen

Der polnische Präsident Lech Kaczynski (60) mit seiner Frau Maria
Der polnische Präsident Lech Kaczyński mit seiner Ehefrau Maria. Foto: prezydent.pl, Para prezydencka, CC BY-SA 3.0

Auf dem Weg zu einer Gedenkfeier für die Opfer von Katyn sind am 10. April der polnische Präsident Lech Kaczynski (60), seine Frau Maria und viele hochrangige Vertreter Polens bei einem Flugzeugabsturz im Westen Russlands ums Leben gekommen.
Die Regierungsmaschine – eine Tupolew 154 – war bei dichtem Nebel beim Anflug auf Smolensk um 10.50 Uhr Ortszeit (08.50 Uhr deutscher Zeit) abgestürzt. Als Absturzursache wird ein Pilotenfehler vermutet. Alle 97 Insassen starben, darunter hochrangige Politiker und Militärs. Regierungschef Donald Tusk ordnete eine Woche Staatstrauer an.

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Karlspreis 2010 für Donald Tusk

Der Aachener Karlspreis geht in diesem Jahr an den polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk. Mit der Auszeichnung wird Tusks beispielhafte Biografie, sein Engagement für ein demokratisches und weltoffenes Polen und seine Verdienste um die Verständigung und Zusammenarbeit Polens mit seinen europäischen Partnern gewürdigt.

Donald Tusk
Donald Tusk. European People’s Party, EPP Helsinki Congress in Finland, 7-8 November 2018 (31908957628) (cropped), CC BY 2.0

Als ehemaliges Mitglied der Solidarność-Bewegung habe der 52-Jährige den Grundstein für die Wiedervereinigung Europas gelegt, heißt es in der Begründung des Preiskomittees. Die Verleihung findet am 13. Mai in Aachen statt. (bw)