AmbaSSada – neueste Komödie von Juliusz Machulski

Film Ambassada
Film Ambassada

August 2013: Ein junges Paar kommt nach Warschau, um auf die Wohnung des Onkels (und dessen Katze) aufzupassen. Sie erfahren, dass die Luxusresidenz, in der sich die Wohnung des Onkels befindet, eine Bombenlücke füllt, die die zu Beginn des Zweiten Weltkriegs zerstörte deutsche Botschaft hinterlasssen hat. Schon bald beginnt für die Beiden eine wundersame und abenteuerliche Zeitreise – mit dem Fahrstuhl – in das Jahr 1939. Sie lernen Ribbentrop und Hitler kennen und… ändern ungewollt den Lauf der Geschichte.

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ZDF-Krimi: SOKO Stuttgart „In-Vino-Veritas“ alias SOKO Panjewagen

Szene aus dem ZDF-Krimi "In-Vino-Veritas"
Szene aus dem ZDF-Krimi SOKO Stuttgart „In-Vino-Veritas“. Foto: ZDF

In der letzten Folge der SOKO Stuttgart „In-Vino-Veritas“ am heutigen Donnerstag, dem 29. August 2013 (Erstaustrahlung am 29. Januar 2012),  hat das ZDF wieder einmal eine bunte Palette an Vorurteilen über Polen aufgefahren: Das Erscheinungsbild der vermeintlich polnischen Erntehelferinnen mit ihren Zöpfen und Kopftüchern entsprach dem der Ostarbeiterinnen von anno domini 1943, vermeintlich polnische Männer, die allesamt wie kasachische Schwerverbrecher aussehen, sprachen radebrechend Deutsch mit russischem Akzent. Der Regisseur und der Drehbuchautor haben vermutlich zu tief in ein Wodkaglas geschaut. Eine echt peinliche Nummer. (fh)

ZDF-Film „Eure Mütter, eure Väter“

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Trailer des Film „Unsere Mütter, unsere Väter“

Was sich als leichtes Unbehagen angebahnt hatte, verwandelte sich bereits nach wenigen Minuten in tiefe Verärgerung. Im dritten Teil des ZDF-Spielfilms „Unsere Mütter, unsere Väter“ überfallen Partisanen der polnischen Heimatarmee einen von deutschen Soldaten eskortierten Güterzug. Waffen werden erbeutet, die in den Viehwaggons zusammengepferchten KZ-Häftlinge jedoch ihrem Schicksal überlassen.„Stinkende Juden“, entschlüpft des dem Mund des Anführers der polnischen Partisanen. Nur ein (deutscher) Jude aus der Partisanengruppe riskiert für die Befreiung der Gefangenen sein Leben und erntet dafür von seinen polnischen Kameraden, die ihn als Juden ihre Verachtung spüren lassen, teils Hohngelächter und teils beschämte Blicke. Der (deutsche) Zuschauer hat keine Zweifel (mehr): Polen sind verbissene Antisemiten und für den Holocaust verantwortlich.

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Film „Warschau 1935“

Nicht umsonst trug Warschau vor dem Zweiten Weltkrieg den Beinamen „Paris des Ostens“. Bis zu seiner Zerstörung durch die Deutschen galt die Hauptstadt Polens als eine der schönsten Städte Europas. Eine Hommage an das Vorkriegs-Warschau ist der Animationsfilm „Warszawa 1935“, der seit dem 15. März in den polnischen Kinos läuft. Den Filmemachern ist es gelungen, Warschau mit Hilfe von alten Aufnahmen aus dem Nationalarchiv und modernster 3D-Technik für 20 Minuten zumindest auf der Leinwand in seiner alten Pracht wiederaufstehen zu lassen. (fh)

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1920. Die Schlacht von Warschau — Blutbad im Kino

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Trailer des Films „1920. Die Schlacht von Warschau“.

Voller Vorfreude bin ich pünktlich zur Premiere am 30. September in den neusten Film von Jerzy Hoffmann „1920. Bitwa Warszawska“ (1920. Die Schlacht von Warschau) gegangen. Es ist der erste Film überhaupt, der in Polen in der 3D-Technik gedreht wurde. Thema der Handlung ist der Sieg der Polen gegen die anrückenden Bolschewiken im Jahr 1920.

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Deutschland-Safari mit Migrationshintergrund

Morgen um 23.30 Uhr geht die ARD mit „Entweder Broder“ auf eine die Deutschland-Safari. Zwei „Beutedeutsche“ – der polnische Jude Henryk M. Broder, Journalist und Buchautor und der gebürtige Ägypter Hamel Abdel-Samad, Islamwissenschaftler und Publizist, reisen fünf Folgen lang durch  die Bundesrepublik auf der Suche nach dem deutschen Wesen.

Versprochen wird schwarzer Humor im Zeichen der aktuellen Diskussion um die Integrations(un)willigkeit der Mitbürger mit Migrationshintergrund und der daraus resultierenden Grenzen der politischen Korrekteit. (fh)