Jahrbuch 2012 des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt

Cover des Jahrbuchs
Cover des Jahrbuchs

Jahrbuch Polen 2012 Regionen
Deutsches Polen-Institut (Hrsg.)

Polen ist ein Land regionaler Vielfalt. Als Trennlinie zwischen dem Westen und dem Osten des Landes gilt seit Jahrzehnten die Weichsel. Die traditionellen Nahtstellen an den historischen Grenzen der Teilungsgebiete des 19. Jahrhunderts – zwischen dem ehemaligen Kongresspolen, Galizien und den preußischen Ostprovinzen – sind bis heute in der kulturellen Landschaft sichtbar.

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Wisława Szymborska ist tot

Nach langer schwerer Krankheit ist am Abend des 1. Februar 2012 in Krakau die polnische Lyrikerin und Nobelpreisträgerin Wisława Szymborska (1923-2012) gestorben.

Geboren wurde Szymborska 1923 in Bnin bei Posen. Seit 1931 lebte sie in Krakau. Ihr erster Gedichtband wurde 1948 aus politischen Gründen im damals kommunistischen Polen nicht veröffentlicht.  Ihre Gedichte wurden später in 36 Sprachen übersetzt. Für ihr literarisches Werk erhielt die Lyrikerin 2006 den Literaturnobelpreis. (fh)

Jahrbuch 2010 des Deutschen Polen-Instituts Darmstadt erschienen

Cover "Jahrbuch Polen 2010 Migration"

Deutsches Polen-Institut (Hrsg.)

Polen ist ein Land in Bewegung. Außenpolitisch hat es seine wichtigsten Ziele, die EU und die NATO-Mitgliedschaft, erreicht, wirtschaftlich befindet es sich in einer Aufholjagd – selbst die globale Finanzkrise wirkt sich nur moderat auf seine ökonomische Verfassung aus. Die Weichenstellung für diese erfolgreiche Entwicklung – der freie Kapital-, Waren- und Dienstleistungsverkehr mit Ländern der Europäischen Union – erfolgte bereits lange vor dem EU-Beitritt. Eine spürbare Änderung für die Menschen sollte der 1. Mai 2004 aber doch mit sich bringen: Freizügigkeit für Polens Arbeitnehmer, die zum ersten Mal in der Nachkriegszeit die Möglichkeit hatten, legal in »westlichen« Ländern nach Arbeit zu suchen. Allerdings öffneten zunächst nur drei Länder – Großbritannien, Irland und Schweden – die eigenen Arbeitsmärkte für Polen, andere Alt-EU-Staaten folgten. Als letzte werden Deutschland und Österreich die Arbeitsmarktbeschränkungen vollständig abbauen. „Jahrbuch 2010 des Deutschen Polen-Instituts Darmstadt erschienen“ weiterlesen

Polen, da fahr`ich hin – 10 gute Gründe

Cover "Polen - da fahr ich hin"
Cover „Polen – da fahr ich hin“

Polen, da fahr` ich hin
10 gute Gründe

Von Thekla Lange, Weronika Priesmeyer-Tkocz, Eckart D. Startenschulte
Hrsg. vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk, erschienen 2008 beim NDW-Verlag

Zunächst war ich ein wenig skeptisch, als ich den Band „Polen, da fahr` ich hin. 10 gute Gründe“ zum ersten Mal in den Händen hielt. Ich hatte mich schon auf die nicht gerade aufregende Lektüre eines dieser traditionellen Reiseführer eingestellt – mit einer eher eintönigen Einleitung über Wetter, Land und Leute, mit alphabetisch aneinander gereihten Sehenswürdigkeiten eingebettet in einen Wust kunsthistorischer Informationsfetzen. Wie üblich in solchen Fällen bereitete mir vorab besonders eine Frage arges Kopfzerbrechen: Wie schreibe ich eine möglichst objektive und den Bemühungen des Autors gerechte Kritik, ohne dass die Buchbesprechung (womöglich noch aufgrund meiner Voreingenommenheit) in einem Verriss mündet? „Polen, da fahr`ich hin – 10 gute Gründe“ weiterlesen

Afrikanisches Fieber

Im Spiegel von letzter Woche las ich einen spannenden Artikel über den Deutschen Paul Graetz, der vor rund 100 Jahren eine tollkühne Autofahrt von Deutsch-Ostafrika (heute Tansania) nach Deutsch-Südwest-Afrika (heute Namibia) unternommen hatte. Dabei musste ich an den Polen Kazimierz Nowak denken, der in den Jahren 1931 bis 1936 allein den gesamten Schwarzen Kontinent mit dem Fahrrad bereiste.

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„Viva Polonia – Als deutscher Gastarbeiter in Polen“ von Steffen Möller

Autor: Steffen Möller
Foto: Martin Pudenz
Das Foto ist honorarfrei

In seinem Buch „Viva Polonia“ erzählt der aus Wuppertal stammende Kabarettist von seinen Erfahrungen als Deutscher in Polen. Er beschreibt skurrile Alltagssituationen, entlarvt Vorurteile auf beiden Seiten und geht Klischées auf den Grund. Mit diesem anderen Ansatz der „Völkerverständigung“ zeigt Möller, dass unser östlicher Nachbar ziemlich liebenswert ist. Dieses Buch oft komisch, gelegentlich verblüffend, aber immer erhellend, klug und unterhaltsam. „„Viva Polonia – Als deutscher Gastarbeiter in Polen“ von Steffen Möller“ weiterlesen