Danziger Bürgermeister niedergestochen

Der Danziger Bürgermeister, Paweł Adamowicz (53), ist am Sonntagabend auf einer öffentlichen Benefizveranstaltung durch eine Messerattacke in seiner Stadt schwer verletzt worden. Der mutmaßliche Angreifer ist ein 27 Jahre alter Mann.

Bürgermeister Pawel Adamowicz auf der Eröffnung eines Dominikanermarktes.
Bürgermeister Paweł Adamowicz auf der Eröffnung des Dominikanermarktes in Danzig im Jahr 2009. Foto: Frank Hilbert
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Allerheiligen in Lublin – Kerzenmeer auf Friedhöfen

Kerzenmeer auf einem Friedhof in Lublin
Hunderte Kerzen erleuchten den Friedhof „Na Lipowej“ in Lublin. Foto: Barbara Woyno

Heute ist Allerheiligen, der Tag, an dem Katholiken der Heiligen und ihrer Verstorbenen gedenken. Gläubige besuchen an Allerheiligen die Friedhöfe und schmücken die Gräber ihrer verstorbenen Angehörigen, wie heute in Lublin in Polen. Hunderte Kerzen brachten die Friedhöfe der Stadt zum Leuchten. Es herrschte ein Gedränge wie sonst nur in den Einkaufszentren in der Vorweihnachtszeit. Um ein Verkehrschaos zu verhindern, haben die städtischen Verkehrsbetriebe kostenlose Shuttlebusse zu den Friedhöfen eingesetzt.

„Polenaktion“ 1938 in Kiel – Gedenkveranstaltung anlässlich des 80. Jahrestages

Bahnhofsgebäude in Zbąszyń
Das Bahnhofsgebäude in Zbąszyń. An der Außenwand hängt eine überdimensionale Gedenktafel, die über die Ereignisse 1938 informiert.

Vor 80 Jahren wiesen die Nationalsozialisten Juden mit polnischen Pass aus dem Deutschen Reich aus. Darunter auch 130 Menschen aus Kiel. Eine Gedenkveranstaltung am 28. Oktober im Kieler Rathaus erinnert an dieses Ereignis. „„Polenaktion“ 1938 in Kiel – Gedenkveranstaltung anlässlich des 80. Jahrestages“ weiterlesen

Melitta Kaffeeautomat Caffeo CI – Bohnen rutschen nicht nach

Fünf Jahre lang hat der Kaffeevollautomat Caffeo CI von Melitta zuverlässig seinen Dienst in unserer Küche geleistet, ohne zu murren. Doch auf einmal gab es Schwierigkeiten. Die Bohnen rutschten nicht mehr nach und das Mahlwerk lief – ein unangenehmes Geräusch von sich gebend – im Leerlauf. Jedes Mal vor dem Kaffee kochen musste ich den Umschalthebel für die Kaffeesorten mehrere Male umlegen, damit die Bohnen in den Trichter über dem Mahlwerk fielen. Einen erkennbaren Grund gab es nicht. Jedenfalls nicht auf den ersten Blick.

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Alliierte Offiziere – eingefangen und hinterrücks erschossen

Gedenktafel für ermordete Offiziere alliierter Luftstreitkräfte
Gedenktafel bei Flintbek, die an die Erschießung von vier Alliierten Offizieren durch die Gestapo erinnert. Foto: Frank Hilbert

Eine kleine weiße Gedenktafel an der Landstraße 318 bei Flintbek erinnert an ein Kriegsverbrechen, das während des Zweiten Weltkrieges (1939-1945) verübt wurde. Die Gestapo erschoss an dieser Stelle am 29. März 1944 vier Offiziere alliierter Luftstreitkräfte, die wenige Tage zuvor aus dem Kriegsgefangenenlager Stalag Luft III in Sagan ausgebrochen waren. „Alliierte Offiziere – eingefangen und hinterrücks erschossen“ weiterlesen

NEVER FORGET. TO VOTE. – A NAZI-FREE EUROPE, FEAT. RAINER HÖSS

„Never Forget. To Vote.“ ist ein Werbespot der schwedischen Sozialdemokraten, in dem Rainer Höss, der Enkel des KZ-Auschwitz-Kommanden Rudolf Höss, die Hauptrolle spielt. Er appelliert an die Zuschauer, nicht die “dunkle Vergangenheit” zu vergessen und bei den Europawahlen im Mai 2014 für die demokratischen Parteien zu stimmen. Weil in den vergangenen Jahren rechtspopulistische Parteien in Europa einen enormen Aufschwung erlebt haben, ist dieser Spot immer noch hochaktuell. „NEVER FORGET. TO VOTE. – A NAZI-FREE EUROPE, FEAT. RAINER HÖSS“ weiterlesen

Weissenhofsiedlung in Stuttgart – Vorbild für Architekturausstellung WuWa in Breslau

11 Architekten fanden sich in den 1920-er Jahren in Stuttgart zusammen, um eine Mustersiedlung zu bauen, die neue Wohnkonzepte und neue Wege preiswerten Bauens aufzeigen sollte. Das Konzept fand Nachahmer. Unter anderem 1929 in Breslau mit der Ausstellung „Wohnung und Werkraum“ (WuWa).

Haus von Mies van der Rohe in der Stuttgarter Weißenhofsiedlung
Mehrfamilienhaus von Mies van der Rohe mit 24 Wohnungen. Im Zweiten Weltkrieg wurde es stark beschädigt und zwischen 1984 und 1986 saniert. Foto: Frank Hilbert
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KZ Leonberg – Häftlinge fertigten Flügel für Düsenjäger Me 262

Alter Engelberttunnel in Leonberg bei Stuttgart
Von den beiden Autobahntunneln der A 81, in denen gegen Ende des Zweiten Weltkrieges die SS im Auftrag der Messerschmidt AG eine Montagehalle für Flugzeugflügel betrieb, ist nur noch eine Tunnelröhre erhalten geblieben. Die zweite wurde nach der Stilllegung der Strecke 1998 zugeschüttet.

Eine flache Talsenke in Leonberg in der Nähe von Stuttgart. Es ist ein kalter, schneeloser Wintertag. An den Hängen leuchten weiße Hausfassaden in der Sonne. Die Bäume sind kahl und die Pfützen gefroren. Kein Straßenlärm ist zu hören. Die Ruhe kehrte hier vor 20 Jahren ein, als die Autobahn 81 über 60 Jahre nach ihrer Einweihung unter die Erde verlegt wurde. Bis 1998 donnerten täglich tausende Pkw und Lastkraftwagen durch die Talsenke. Von der stillgelegten Strecke ist eine zwei Röhren eines Autobahntunnels erhalten geblieben. Sein Name ist Engelbergtunnel.
Schon einmal war der Autoverkehr an dieser Stelle unterbrochen. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges (1939-1945), als hier KZ-Häftlinge im Auftrag des „Presswerks Leonberg“ Flügel für den Düsenjäger Me 262 von Messerschmidt montierten. Sie kamen aus 24 Nationen, überwiegend aus der damaligen Sowjetunion, Polen, Frankreich und Ungarn.

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