Asasello Quartett in Polen

Am 22. April startet das Asasello Quartett eine Konzertreise nach Polen. Beim jungen ambitionierten Gorczycki Festival, in deutschen Musikkreisen noch nicht allzu bekannt, werden die Musiker ihr Projekt 4 PAYSAGES – 4 LANDSCHAFTEN präsentieren.

Das von der Kunststiftung NRW geförderte Projekt geht mit der Polenreise in seine zweite Runde. Eine genaue Beschreibung der Idee und die Konzerttermine in Polen finden Sie in den angehängten Textseiten.

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Jahrbuch 2010 des Deutschen Polen-Instituts Darmstadt erschienen

Polen ist ein Land in Bewegung. Außenpolitisch hat es seine wichtigsten Ziele, die EU und die NATO-Mitgliedschaft, erreicht, wirtschaftlich befindet es sich in einer Aufholjagd – selbst die globale Finanzkrise wirkt sich nur moderat auf seine ökonomische Verfassung aus. Die Weichenstellung für diese erfolgreiche Entwicklung – der freie Kapital-, Waren- und Dienstleistungsverkehr mit Ländern der Europäischen Union – erfolgte bereits lange vor dem EU-Beitritt. Eine spürbare Änderung für die Menschen sollte der 1. Mai 2004 aber doch mit sich bringen: Freizügigkeit für Polens Arbeitnehmer, die zum ersten Mal in der Nachkriegszeit die Möglichkeit hatten, legal in »westlichen« Ländern nach Arbeit zu suchen. Allerdings öffneten zunächst nur drei Länder – Großbritannien, Irland und Schweden – die eigenen Arbeitsmärkte für Polen, andere Alt-EU-Staaten folgten. Als letzte werden Deutschland und Österreich die Arbeitsmarktbeschränkungen vollständig abbauen.

Cover des Jahrbuchs 2010 "Migration" des Deutschen Polen-Instituts
Cover des Jahrbuchs 2010 „Migration“ des Deutschen Polen-Instituts
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Lech Kaczyński – letzte Ruhestätte auf der Wawel-Burg in Krakau

Wawel-Burg
Die Wawel-Burg in Krakau liegt am Ufer der Weichsel. Foto: Frank Hilbert

Seit einer Woche trauert Polen. Die offizielle Trauerfeier für alle Opfer des Flugzeugabsturzes bei Smolensk, bei dem Präsident Lech Kaczynski, dessen Frau  und weitere 95 Passagiere am vergangenen Wochenende ums Leben gekommen waren, soll am Sonnabend, dem 17. April, um 12 Uhr auf dem Warschauer Piłsudski-Platz stattfinden. Auf mehrere Meter hohen Gerüstkonstruktionen werden die Fotos der Verstorbenen aufgehängt. Punkt 12 Uhr sollen in ganz Polen die Kirchenglocken läuten. Die sterblichen Überreste des polnischen Präsidentenpaares werden am Sonntag auf der Wawel-Burg in Krakau im Beisein zahlreicher Staatsoberhäupter aus der ganzen Welt beigesetzt.

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Polens Präsident bei Flugzeugabsturz umgekommen

Der polnische Präsident Lech Kaczynski (60) mit seiner Frau Maria
Der polnische Präsident Lech Kaczyński mit seiner Ehefrau Maria. Foto: prezydent.pl, Para prezydencka, CC BY-SA 3.0

Auf dem Weg zu einer Gedenkfeier für die Opfer von Katyn sind am 10. April der polnische Präsident Lech Kaczynski (60), seine Frau Maria und viele hochrangige Vertreter Polens bei einem Flugzeugabsturz im Westen Russlands ums Leben gekommen.
Die Regierungsmaschine – eine Tupolew 154 – war bei dichtem Nebel beim Anflug auf Smolensk um 10.50 Uhr Ortszeit (08.50 Uhr deutscher Zeit) abgestürzt. Als Absturzursache wird ein Pilotenfehler vermutet. Alle 97 Insassen starben, darunter hochrangige Politiker und Militärs. Regierungschef Donald Tusk ordnete eine Woche Staatstrauer an.

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Versöhnungsgeste in Katyn

Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk und sein russischer Amtskollege Vladimir Putin kamen heute im russischen Katyn zusammen, um erstmals gemeinsam des Massakers an polnischen Offizieren vor 70 Jahren zu gedenken. Am Mahnmal für die Ermordeten legten die beiden Politiker Kränze nieder. Anschließend reichten sich die beiden Staatsmänner in einer historischen Versöhnungsgeste die Hand.

Drei Kreuze in der Gedenkstätte Katyn bei Smolensk in Russland
Nicht nur in Katyn hat der sowjetische Geheimdienst polnische Offiziere ermordet, sondern auch in Charkow und in Miednoje. Jedes der drei Kreuze in der Gedenkstätte Katyn bei Smolensk steht für einen dieser Orte. Foto: Goku122 at Polish Wikipedia, Trzy krzyze, CC BY-SA 3.0
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