Referendum über Via Baltica durch das Rospuda-Tal ungültig

Zeitgleich mit den vorgezogenen Kommunalwahlen wurde am 20. Mai in Podlasie ein Referendum über den Verlauf des umstrittenen Abschnitts der Via Baltica durch das Rospuda-Tal durchgeführt. Die Einwohner der Region sollten für oder gegen den Bau des geplanten (und von den Umweltschützern aufs heftigste kritisierten) Streckenabschnitts der Autobahn Via Baltica durch das Naturschutzgebiet Rospuda-Tal abstimmen. Für ein bindendes Ergebnis des Volksentscheids war die Teilnahme von mindestens 30 Prozent der Wahlberechtigten erforderlich. Die Wahlbeteiligung lag bei 21,56 Prozent – somit ist das Referendum ungültig. (bw)

Aus der Witze-Ecke: Einen, zwei, höchstens drei…

Ein Mann kommt in eine Kneipe und bestellt einen Cocktail. Der Barmann empfiehlt ihm den Cocktail „Einen, zwei, höchstens drei“. Der Mann fragt den Barmann, woher der Name des Cocktails komme. „Schauen Sie mir einfach beim Mixen zu“, erwidert der Barmann. Er nimmt ein Cocktailglas und kippt in das Glas ein, zwei, höchstens drei Gläschen Gin, ein, zwei, höchstens drei Gläschen Wodka, ein, zwei, höchstens drei Gläschen Campari und zum Schluss füllt er das Cocktailglas bis zum Rand mit Bier auf. Sie müssen den Cocktail unbedingt in einem, zwei, höchstens drei Zügen austrinken. Der Gast tut, was ihm geheißen. „Und jetzt?“, fragt er. „Jetzt gehen Sie hinaus auf die Straße und machen einen, zwei, höchstens drei Schritte“, ist die Antwort des Barmanns.

Urlaub Tag 13: Riesengebirge – Ameisenhaufen Schneekoppe

Baude auf der Schneekoppe
Mit 1.602 m Höhe ist die Schneekoppe der höchste Gipfel des Riesengebirges, über den die Staatsgrenze zwischen Polen und Tschechien verläuft. Auf der polnischen Hälfte der Schneekoppe steht die Baude auf der Schneekoppe (Schronisko Na Sniezce). Foto: Frank Hilbert

Es ist der letzte Tag in Krummhübel (Karpacz). Als Ziel für den heutigen Tag haben wir uns noch einmal die Schneekoppe ausgeguckt. Hinauf geht es aber nicht zu Fuß, sondern mit der Seilbahn.

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Urlaub Tag 12: 1.000 Tonnen Uran für die Sowjetunion

Eingang zur Zecke R 5 in Schmiedeberg (Kowary) im Riesengebirge in Polen
Eingang zur Zeche R 5 in Schmiedeberg (Kowary), in der nach dem Zweiten Weltkrieg Uranerz für die Sowjetunion abgebaut wurde. Foto: Frank Hilbert

Es ist dunkel im Stollen. Glühlampen alle paar Meter tauchen den Gang in ein schummriges Licht. Die Wände sind aus Gestein. Schwere Stahlträger stützen die Decke ab. Die Gruppe, die aus 20 Touristen besteht, hält vor einer Einbuchtung. In ihr stehen eine Glasplatte und ein Schild, das vor radioaktiver Strahlung warnt. „Das ist eine Glasplatte aus Bleiquarz, die für radioaktive Strahlung undurchlässig ist“, sagt die Führerin. „Dahinter befindet sich eine Uranader.“ Die Touristen besichtigen die Zeche R 5 in Schmiedeberg (Kowary), in der für die Sowjetunion Uranerz abgebaut wurde.

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Urlaub Tag 11: Janske Lazne, Trautenau (Trutnov) und Karpacz: tschechische Beschaulichkeit und polnischer Rummel

Johannesbad (Janské Lázně) im Riesengebirge in Tschechien
Bekannt ist Johannesbad (Janské Lázně) für seine Thermalquellen, die bereits seit dem 13. Jahrhundert für gesundheitliche Zwecke genutzt werden. Foto: Frank Hilbert

Nun wandern wir schon seit über einer Woche durch das Riesengebirge. Oft führen uns die Wanderwege über die Grenze nach Tschechien und wieder zurück nach Polen. In Horni Mala Upa waren wir am vergangenen Mittwoch auch schon. Aber Tschechien pur haben wir noch nicht erlebt. Also müssen wir heute, am 1. Mai, nach Tschechien fahren und uns dabei von den Strapazen der Wanderungen erholen. Janske Lazne (Johannesbad) ist das richtige Ziel für dieses Vorhaben.

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