“Lieben sollt ihr mich, ihr Kanaillen, lieben!”
Heute in Christian Graf von Krockow “Friedrich der Große” gelesen: “Daher kümmerte sich der König (Friedrich Wilhelm I.) persönlich um alles und jedes, von den Laternenanzündern bis zum Hebammenwesen. Niemand dürfte müßig sein (…). Wo der fürsorgliche Landesvater auf Müßiggänger traf, schlug er mit seinem Stock auf sie ein. (…) Die Leute versteckten sich, wenn sie ihn erblickten. Als er einmal - mühsam, in seiner gichtgeplagten Korpulenz - einen jüdischen Händler einholte, stellte er ihn zur Rede: Warum er davonlaufe? >>Weil ich mich fercht<<, sagte der Mann der Wahrheit gemäß. >>Lieben sollt ihr mich, ihr Kanaillen, lieben!<< schrie der König, mit einem Hagel von Hieben.” ![]()
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