Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Polen im Puls – Schleswig-Holstein Musik Festival

Freitag, 05. März 2010
Krzysztof Penderecki

Krzysztof Penderecki. Foto: Schott Promotion, Peter Andersen

Polen ist Länderschwerpunkt des diesjährigen Schleswig-Holstein Musik Festivals. Das Programm umspannt mehrere Jahunderte polnischer Musikkunst und -geschichte. Konzerte des Nationalen Symphonieorchesters des Polnischen Rundfunks aus Katowice, der Warschauer Symphonie und das von dem Komponisten Krzysztof Penderecki selbst dirigierte »Polnische Requiem« sind nur einige Höhepunkte des Festivals.  Ein Highlight für Jazzfans sind die Polish Jazz Sessions des Nigel Kennedy Quintets.
Die Programmübersicht finden Sie unter:
http://www.shmf.de/inhalt.asp?ID=5234&Zeit=19:45:35&BesucherID=71039677

Vancouver 2010: Gold für Justyna Kowalczyk

Sonntag, 28. Februar 2010

Die erste Goldmedaille für Polen in diesen Winterspielen: In einem dramatischen Endspurt gewinnt die Skilangläuferin Justyna Kowalczyk auf eine Strecke von 30 km Gold vor der Norwegerin Marit Björgen.

Vancouver 2010: Silber für Adam Małysz

Samstag, 13. Februar 2010
Adam Małysz aus weißer Schokolade

Adam Małysz aus weißer Schokolade

Am achten Tag der Olympischen Spiele von Vancouver zeigt sich der polnische Skispringer Adam Małysz in Topform: Mit nur sieben Punkten Rückstand zu dem Schweizer Simon Ammann gewinnt Małysz im Skispringen auf der Normalschanze die Silbermedaille.

Karlspreis 2010 für Donald Tusk

Dienstag, 19. Januar 2010

Der Aachener Karlspreis geht in diesem Jahr an den polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk. Mit der Auszeichnung wird Tusks beispielhafte Biografie, sein Engagement für ein demokratisches und weltoffenes Polen und seine Verdienste um die Verständigung und Zusammenarbeit Polens mit seinen europäischen Partnern gewürdigt. Als ehemaliges Mitglied der Solidarność-Bewegung habe der 52-Jährige den Grundstein für die Wiedervereinigung Europas gelegt, heißt es in der Begründung des Preiskomittees. Die Verleihung findet am 13. Mai in Aachen statt. (bw)

Knabbernde Schlampe

Montag, 11. Januar 2010
Speisekarte: Knabbernde Schlampe

Speisekarte: Knabbernde Schlampe

Diese niedliche Übersetzung für “knusprig gebratene Flunder” wurde von einem Freund in der Speisekarte eines Fischrestaurants an der polnischen Ostsee gefunden. Offensichtlich griff der Autor zum Wörterbuch, ohne auf den Kontext zu achten. Das Wort “flądra” hat im Polnischen nämlich zwei Bedeutungen: 1.) Flunder (Fisch) und 2.) … Schlampe (ungepflegte Frau).

Roman Polański verhaftet

Montag, 28. September 2009

Am letzten Sonnabend wurde der Regisseur Roman Polański auf dem Züricher Flughafen festgenommen. Er soll 1978 in den USA eine 13-Jährige vergewaltigt haben. Seitdem wird Polański in den USA steckbrieflich gesucht, weshalb er seit über 30 Jahren nicht mehr in die Staaten gereist ist (2003 erhielt er für den Film „Der Pianist“ den Oskar, den er aufgrund des Haftbefehls in den USA nicht entgegennehmen konnte). Im vergangenen Jahr hat die Geschädigte beim Gericht einen Antrag auf Einstellung des Verfahrens gegen Polański eingereicht. Die amerikanische Justiz setzte jedoch die Fahndung nach dem Regisseur nicht aus. (bw)

“Katyń” von Andrzej Wajda in deutschen Kinos

Dienstag, 15. September 2009
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Das Kriegsdrama “Katyń” von dem polnischen Regisseur Andrzej Wajda läuft ab morgen (17. September) in deutschen Kinos an. Der Film erzählt von einem der größten Verbrechen, die im Zweiten Weltkrieg am polnischen Volk verübt wurden. In einem Wald in der Nähe des russichen Dorfs Katyń (sowie an vier weiteren Orten: Charkov, Kalinin, Kiev und Minsk) ermorderte der sowjetische Geheimdienstes NKWD im Frühjahr 1940 fast 22.000 polnische Offiziere. Die meisten von ihnen wurden durch einen Genickschuss exekutiert. Unter den Opfern war auch der Vater des Regisseurs – der Offizier Józef Wajda. (bw)

Madonnä Himmelfahrt

Donnerstag, 13. August 2009

Am 15. August, dem Hochfest Mariä Himmerlfahrt, will Madonna ein Konzert in Warschau geben. Die Konzertveranstalter werben mit dem Slogan „Es ist kein Platz für zwei Königinnen in diesem Land”. Ein Schlag ins Gesicht für polnische Katholiken, die die Muttergottes als „Königin Polens“ verehren. Es hagelte Proteste von Menschen, die sich in ihren religiösen Gefühlen verletzt fühlen. Aufrufe zum Boykott des Konzerts und Gebetsaktionen gegen die „satanische Provokation“ wurden gestartet.

Was soll man von der ganzen Sache halten? Als frei denkender Mensch tendiert man zu der Meinung: Wozu die ganze Aufregung – jedem Tierchen sein Pläsierchen. Lasst die alternde Diva doch in ihrem Glauben, eine Dea zu sein. Wer will, geht hin zu der Kreuzigungsshow, wer nicht, der betet halt seinen Rosenkranz. Pietätlosigkeit hin oder her. Schade nur nur, dass die Provokation, außer dass sie dem Kommerz dient, keinen tieferen Sinn zu haben scheint. (bw)

Und täglich grüßt die Praktikantin

Mittwoch, 12. August 2009

Mit Werbeprogrammen auf viel besuchten Webseiten lässt sich mittlerweile gutes Geld verdienen. Daher sind auch Online-Inhalte eine heiß begehrte und lukrative Ware. Vor allem, wenn es nicht die eigenen Texte sind, wie manche schlitzohrigen Betreiber einiger, oft kommerzieller Webseiten meinen. Ist auch eine mühselige Sache, so einen Text selbst zu verfassen. Man muss häufig lange recherchieren, hin und wieder eine längere Reise unternehmen, jede Menge andere Texte lesen (Der bekannte polnische Reporter Ryszard Kapuściński hat mal gesagt, um drei gute Sätze schreiben zu können, müsse man zuvor drei Bücher gelesen haben.), sich Notizen machen, manchmal tagelang konzipieren und die Gedanken schließlich in einem möglichst lesbaren Stil niederschreiben.

Das kostet Zeit – und Geld. Wozu aber die Mühe machen, wenn es doch mit ein paar Klicks viel schneller geht. Per Copy & Paste lässt sich in Sekundenschnelle jede Information von jeder beliebigen Internetseite in die eigene kopieren. Unrechtsbewusstsein? Fehlanzeige. Auf die Finger geklatscht, reagieren die Content-Diebe überrascht bis hin zu entrüstet oder gar aggressiv. „Urheberrechte? Nie gehört! Ist ja eh alles Allgemeinwissen und geistiges Allgemeingut. Wir stehen doch alle für dieselbe Sache ein, oder? Wie kann man nur so egoistisch sein! Von Ihrer Webseite haben wir noch nie etwas gehört, der Text kann gar nicht von Ihnen sein. Er ist bestimmt nur die Kopie einer Kopie, und dafür können wir nichts. Der von Ihnen beanstandete Text ist gar nicht im Internet abrufbar, er ist nur auf unserem Server gespeichert. Sind Sie da etwa eingebrochen?!“ (!)

Wenn alle Stricke reißen und Scheinargumente nicht weiterhelfen, muss der Tarnschild Praktikantin herhalten: Die Arme habe es sich mit den Formulieren möglicherweise etwas leicht gemacht…

Nun, an alle Hasen der Internet-Community: So verlockend das Möhrchen auch sein mag, möchte ich ausdrücklich davor warnen, meine Webseite für irgendwelche Zwecke auszuschlachten. Mittlerweile bin ich sehr findig (und erfolgreich) im Aufspüren von Plagiaten meiner Werke im Netz geworden. Und habe keine Scheu, auf Hasenjagd zu gehen! (bw)

O2 CAN`T do

Donnerstag, 23. Juli 2009
"Versuchen Sie es doch morgen wieder."

"Versuchen Sie es doch morgen wieder."

Mit einem neuen Telefonanbieter wird alles anders. Nur nicht unbedingt besser. Der Wechsel von der Telekom zu O2 versprach günstigere Tarife und einen besseren Service. Zunächst einmal (abgesehen von dem falschen Router, der uns geliefert wurde) klappte fast alles wunderbar: Bereits eine Stunde nach der Übernahme unserer DSL-Leitungen durch den Telekom-Konkurrenten konnten wir surfen und telefonieren. Wir freuten uns, doch bekanntlich sollte man den Tag nicht vor dem Abend loben. Drei Tage später wunderte ich mich über das beharrliche Schweigen des Telefons, und das obwohl der Freitag für gewöhnlich der Tag ist, an dem ich mich von Kundenanfragen kaum retten kann. Schließlich der grollende Anruf von meiner Schwiegermutter (von wem denn sonst:)) auf meinem Handy: „Was ist denn bei euch los? Immer, wenn ich bei euch anrufe, ertönt die Mitteilung, dass sich eure Telefonnummer geändert habe.“ (weiterlesen…)