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Ausgegeben am Mittwoch, dem 23.05.2012, um 19.15 Uhr.

1588: Sefardische Juden aus Italien, Spanien und der Türkei siedeln sich an.
1655 bis 1661: Zweiter Nordischer Krieg ("Schwedische Sinflut"). Anschließend wirtschaftlicher Niedergang der Stadt. Sefardische Juden verlassen die Stadt. Ihren Platz nehmen Askenasische Juden (Askenazen) ein.
1825: Manieristische Verzierungen am Rathaus werden entfernt. Umbau des Rathauses im Stil des Klassizismus.
Ende 1939: Die Stadt wird abwechselnd von deutschen und sowjetischen Truppen besetzt. Die deutschen Besatzer richten ein jüdischen Ghetto ein.
1940: Es kam zu ersten Massenverhaftungen von Angehörigen der polnischen Intelligenz und Personen des öffentlichen Lebens. Die Verhafteten wurden in der Rotunde untergebracht, in der ein Durchgangslager eingerichtet wurde. Das Lager wurde 1943 zum Vernichtungslager umgestaltet.
1941: Errichtung eines offenes Ghettos in der Neustadt von Zamość
11. Apil 1942: erster Transport von Juden im Rahmen der Aktion "Reinhard" in das Vernichtungslager Bełżec
16. bis 18. Oktober 1942: Liquidierung des Ghettos
1944: Zamość wird von der I. Ukrainischen Front der 3. Armee der sowjetischen Verbände befreit.
1992: Die historische Altstadt wird zum Weltkulturerbe erklärt.