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Ausgegeben am
Mittwoch, dem 08.09.2010, um 00:16 Uhr.

Seinen Namen verdankt der Ort dem Fluss Weichsel, der nur wenige Kilometer von Stadtzentrum entfernt am höchsten Gipfel der Schlesischen Beskiden, dem Berg „Barania Góra“, entspringt. Die Gegend ist ein wahres Paradies für diejenigen, die gemütliche, wenig anstrengende Wanderungen über sanfte Hügel in schöner Landschaft lieben. Wisła besitzt 150 km malerisch gelegene Wanderpfade und ist ein idealer Ausgangspunkt für Touren zu den Gipfeln Czantoria (995 m hoch), Stożek (978 m hoch), Trzy Kopce Wiślańskie (803 m hoch) und natürlich zu dem bereits erwähnten Barania Góra (1220 m hoch). Barania Góra besitzt einen Aussichtsturm, von dem aus man bei guter Sicht einen fantastischen Ausblick auf die Tatra hat. Schlechtes Wetter kann man zu einem Besuch im Beskiden-Museum nutzen, das in einem alten Wirtshaus im Zentrum Wisłas untergebracht ist. Hier erfährt der Besucher etwas über das karge Leben der früheren Einwohner der Schlesischen Beskiden und über die Geschichte der Region. Technik-Freaks werden ihre Freude an der ca. 5 km vom Zentrum entfernten Eisenbahnbrücke (25 m hoch und 120 m lang) haben. Unterwegs zum Präsidentenschloss (siehe Extra-Infos) sollte man einen kurzen Halt an dem 1973 fertig gestellten Staudamm am Czerniańskie-See machen. Im See münden die beiden Bäche Czarna und Biała Wisełka, die beiden Zuflüsse der Weichsel.
Interessante Ausflugsziele in näherer Umgebung: Die Ferienorte Ustroń und Szczyrk (Der letzte ist von Wisła aus über eine serpentinenreiche Straße erreichbar.) sowie die für die Spitzenherstellung berühmten Orte Koniaków und Istebna. (bw)
