Universität Breslau - Aula Leopoldina
Aula Leopoldina Breslau (Wrocław). Foto: Frank Hilbert
Die Breslauer Universität wurde von Kaiser Leopold I. am 15. November 1702 als Akademie gegründet und 1811 von Wilhelm III. in den Rang einer Universität erhoben. Das Jesuitenkolleg (Jesuiten-Leopoldinum-Akademie), der Vorläufer der Universität, umfasste eine philosophische und eine theologische Fakultät. Nach 1811 kamen eine juristische und medizinische Fakultät hinzu. Der 15. November 1702 gilt als Gründungstag der Universität und so feierte sie 2002 ihr 300jähriges Bestehen. Heute studieren an der Breslauer Universität ungefähr 47.000 Studenten.
Das Prunkstück der Universität ist die Aula Leopoldina. Durch eine Eichentür gelangen Sie in die Aula, die im Überfluss mit Gemälden, Plastiken und Deckenmalereien ausgestattet ist. Der Barocksaal befindet sich im 171 m langen Hauptgebäude der Universität, das zwischen 1728 bis 1741 erbaut wurde. Die Skulpturen in der Aula stammen von Franz Josef Mangoldt und die Fresken von Johann Christoph Handke. Noch heute dient die Aula für Festlichkeiten der Universität und wird wegen ihrer hervorragenden Akustik auch für Konzerte genutzt. Das Auditorium ist – im Vergleich zum Stuck, den Vergoldungen und den Gemälden an den Wänden und an der Decke – mit schlichten Holzbänken für die Stundenten ausgestattet. An den Wänden ist das Gestühl für die Professoren angeordnet.
Die Breslauer Universität kann sich rühmen, 11 Nobelpreisträger hervorgebracht zu haben. Zu ihnen gehören der Historiker Theodor Mommsen, der Schriftsteller Gerhard Hauptmann und der Biologe Karl von Frisch.
(Frank Hilbert)
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Sehenswürdigkeit:
Universität Breslau (Aula Leopoldina)
ul. Uniwersytecki 1
50-137
Wrocław
Tel.: +48 (0) 71 3436847
Fax: +48 (0) 71 3443421
Internet: www.uni.wroc.pl
Öffnungszeiten:
Mo, Di, Do 10.30 - 15.30 Uhr
Fr - So 11.00 - 17.00 Uhr