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Swinemünde - Geschichte in Zahlen

1117:Erstmalige Erwähnung einer Befestigung beiderseits der Swinemündung. Im Mittelalter verlief die Salzstraße von Osten nach Westen über die Inseln Usedom und Wollin.
1128:Christianisierungsmission Bischof Ottos von Bamberg auf der Insel Wollin
1170, 1173 und 1177:Die Dänen unter der Führung von Waldemar besetzen und zerstören Kammin. 1177 zerstören sie auch die Burg an der Swinemündung.
1181:Dänische Soldaten zerstören die Burgen auf beiden Seiten der Swinemündung.
21. Mai 1184:Die Verteidigungsanlagen an der Swinemündung werden im Zuge der dänisch-pommerschen Schlacht bei Wolgast erneut zerstört.
1230:Ein Fährübergang über die Swina ist überliefert. Deren Schutz gehört zu den Aufgaben der Besatzung der Verteidungsanlagen an der Mündung.

Feuerleitstand der Batterie Göben in Swinemünde
Die Geschichte Swnimenündes ist eng mit der Geschichte des Militärs verbunden. Noch heute zeugen zahlreiche Gebäude von dieser Zeit. Ein Beispiel ist der ehemalige Feuerleitstand der Batterie Göben, der zu einem Aussichtsturm umgebaut wurde. Foto: Frank Hilbert
1261: Aus diesem Jahr ist eine Urkunde überliefert, in der eine Burg an der Swina erwähnt wird. Ausgestellt wurde sie von Herzog Barnim I.
Ab Ende des 13. Jhd. befindet sich an der Swinemündung eine Zollstation.
14. Jhd.: Die Bedeutung der Salzstraße geht zurück.
1457: Die Stettiner zerstören das Dorf mit dem Wirtshaus, in dem die Zollstation untergebracht ist.
1618: Beginn des dreißigjährigen Krieges
1628: Die Schweden besetzen Pommern und beginnen mit dem Aufbau eines Verteidigungssystems, das sich über ganz Pommern erstreckt. Auf den Inseln Wollin und Usedom lassen die Schweden Erdbefestigungsanlagen anlegen.
1630:  Swinemünde geht an Schweden.
September 1659: Die Truppen des Kurfürsten Friedrich Wilhelm besetzen die Befestigungsanlagen, die sogenannte Alte Schanze, an der Swinemündung.
1675: Während des zweiten nordischen Krieges nehmen die Brandenburger die Insel Wollin ein.
1679: Nach Abschluss des Friedensabkommens von Saint Germain verlassen die Brandenburger die Insel wieder.
Von 1701 bis 1720 tobt der dritte nordische Krieg.
1720: Frieden von Stockholm: Die Inselen Usedom und Wollin gehen an Preußen.
1738 - 1780: An der Flussmündung wird ein Hafen gebaut und der Swinestrom vertieft.
1747: Die Stadt wird zum Vorhafen von Stettin und zum preußischen Seehafen erklärt.
1765: Swinemünde erhält das Stadtrecht.
1824: Swinemünde wird zu einem Seebad.
1859: Der Leuchtturm wird übergeben. In jener Zeit war er der höchste der Welt.
1876: Bau der Eisenbahnlinie Swinemünde-Berlin
1880: Der Verkehr auf dem "Kaiserkanal" (Kanal Piastowski) wird aufgenommen.
1934 - 1939: Deutschland baut Swinemünde zu einem Marinehafen aus.
12. März 1945: Alliierter Luftangriff
4. und 5. Mai 1945: Einmarsch sowjetischer Truppen
4. bis 6. Oktober 1945: Die Sowjets übergeben die Stadt der polnischen Regierung.
1948 - 1951: Bau des Fischereihafens "Odra"
1958: Der polnische Ministerrat beschließt den Wiederaufbau der Stadt.
24. Dezember 1992: Die letzten russischen Soldaten verlassen die Stadt.

Touristeninformation

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ul. Wybrzeże Władysława IV
84-360 Świnoujście (Swinemünde)
Tel.: +48 (0) 91 3224999
Fax: +48 (0) 91 3271629
E-Mail: cit@um.swinoujscie.pl
Anmerkung:
Mitarbeiter der Touristeninformation in Swinemünde sprechen Deutsch und sind erfahrungsgemäß sehr freundlich.

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Swinemünde (Świnoujście), ul. Wybrzeże Władysława IV, 84-360
Swinemünde (Świnoujście), ul. Wybrzeże Władysława IV, 84-360 Świnoujście (Swinemünde) (Google Maps)