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Schlacht von Tarnow-Gorlice - Militärstrategische Folgen

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Durch den Angriff am 2. Mai 1915 wurde in der russischen Front eine Lücke von 8 km aufgerissen, durch die die Truppen der Mittelmächte am 3. und 4. Mai 1915 12 km weit vorstießen. Zwar gelang es den russischen Verbänden in den Karpaten sich einer Einschließung rechtzeitig durch Rückzug zu entziehen, jedoch verlor allein die russische 3. Armee innerhalb einer Woche 140.000 Mann an Gefangenen, 70.000 an Toten und Verwundeten sowie rund 200 Geschütze. Am 16. und 19. Mai 1915 erreichte die deutsche  11. Armee den San und errichtete einen Brückenkopf. Przemysl wurde am 4. Juni und Lemberg am 22. Juni zurückerobert.

Überbleibsel einer Kapelle auf dem Soldatenfriedhof Łucna
Überbleibsel einer Kapelle auf dem Soldatenfriedhof Łucna. Foto: Frank Hilbert

Nach einer Pause wurde die Offensive Ende Juli wiederaufgenommen und am 26. August Brest-Litowsk besetzt. Trotz dieser Erfolge hatten die Mittelmächte bereits zu dieser Zeit erkannt, daß eine Einschließung und völlige Vernichtung der in Polen stehenden russischen Armeen nicht möglich war. Der erbitterte russische Widerstand bei Lublin und am Narew ermöglicht die Rücknahme der im Warschauer Frontbogen stehenden russischen Truppen, die sich so einer Einschließung entzogen. (Alexander Molter)

Sehenswürdigkeit

Museum - Ausstellung von Erinnerungsstücken aus der Schlacht von Gorlice
ul. Wąska 7-9
38-300 Gorlice
Tel.: ś48 (0) 18 3522615
E-Mail: muzeum.pttk.gorlice@interia.pl

Karte

Gorlice - Museum Schlacht Tarnów-Gorlice, ul. Wąska 7-9, 38-300
Gorlice - Museum Schlacht Tarnów-Gorlice, ul. Wąska 7-9, 38-300 Gorlice (Google Maps)
  1. Einleitung Schlacht von Tarnów-Gorlice 1915
  2. Die Kriegslage im Frühjahr 1915
  3. Die Entscheidung für den Durchbruch bei Tarnow-Gorlice
  4. Die Kämpfe bei Gorlice
  5. Artillerievorbereitung
  6. Sturmangriff
  7. Das Schicksal der Stadt Gorlice
  8. Gründe für den Erfolg der Offensive
  9. Militärstrategische Folgen
  10. Politikstrategische Folgen
  1. Der Bericht eines britischen Militärbeobachters (mit Bild des dt. OB Mackensen)
  2. Karte mit dem Verlauf der Ostfront 1915
  3. Kurze Darstellung des Verlaufs der Schlacht von Tarnów-Gorlice mit Fotos

Anmerkungen

Literatur:
  • Rauchensteiner, Manfred: Der Tod des Doppeladlers. Österreich-Ungarn und der Erste Weltkrieg, Wien 1993
  • Stone, Norman: Gorlice-Tarnow, in: Enzyklopädie Erster Weltkrieg hrsg. von Gerhard Hirschfeld u.a., Paderborn u.a., 2003
  • Ders.: The Eastern Front 1914-1917, London u.a. 1975
  • Tile von Kalm, Oskar: Schlachten des Weltkrieges Bd. 30: Gorlice, Reichsarchiv (Hrsg.), Oldenburg i.O. 1930
  • Urbanski von Ostrymiecz, August: Conrad von Hötzendorf, Graz, Leipzig, Wien 1938.
  • Die Übersetzungen aus Churchill: The Unkown War und Hedin: Kriget mot Ryssland wurden vom Autor angefertigt.