Blick von der Schneekoppe

Die Sudeten laden zum Wandern und Skifahren ein.

Dom von Frauenburg

Wirkungsstätte des Astronomen Nikolaus Kopernikus.

Blick auf die Altstadt von Lublin

Die Stadt im Osten Polens strahlt italienisches Flair aus.



Rathaus von Sandomierz
Rathaus von Sandomierz. Foto: Frank Hilbert Wer den Turm am Opatower Tor, der Teil der mittelalterlichen Stadtmauer ist, besteigt, kommt vielleicht beim Anblick der Altstadt zu dem Trugschluss, Sandomierz sei recht überschaubar und könne in einer Stunde „abgehackt“ werden. Weit gefehlt. Nehmen Sie sich mindestens einen Tag Zeit für die Sehenswürdigkeiten der malerischen Stadt an der Weichsel – Sie werden es nicht bereuen.


Seine bedeutende Stellung verdankt Sandomierz, einst Fürstensitz und Königsresidenz, der Lage an der Handelsstraße, die vom Nahen Osten durch Südrussland und die Ukraine bis nach Mitteleuropa führte. Kirchen und Klöster verbanden Sandomierz sowohl politisch wie auch wirtschaftlich und kulturell mit Westeuropa. Der Reichtum der Stadt lockte nicht nur Kaufleute, sondern auch Feinde an. Im 13. und 14. Jahrhundert wurde sie mehrere Male von Litauern und Tataren geplündert. Legenden ranken sich um die wechselvolle Zeit, so wie die Sage von der mutigen Halina, welche die Vernichtung der Stadt durch den letzten Angriff der Tataren im ausgehenden 13. Jahrhundert vereitelt haben soll. Mit dem Aussicht, die Stadt mühelos einnehmen zu können, lockte sie die tatarischen Truppen in ein unterirdischer Labyrinth von Kellergewölben. Die zuvor informierten Stadtbewohner versperrten die Zugänge und ließen die Feinde unter der Erde verhungern. Halina selbst soll durch das Schwert des Chans den Tod gefunden haben.

Die „geheimnisvollen Gänge“ unter der Stadt, die schon den in Polen berühmten Schriftsteller Jaroslaw Iwaszkiewicz (1984-1980) in dessen Kindheit faszinierten und ihm zahlreiche Impulse für dessen Romane lieferten, sind heute für die Touristen zugänglich. Die „Unterirdische Touristenroute“ (Podziemna Trasa Turystyczna) beginnt am Markt hinter dem Postgebäude (Rynek 26) und führt auf ca. 500 Meter Länge durch zahlreiche Kellergewölbe, in denen bereits im 16. Jahrhundert die Kaufleute der Stadt ihre Waren lagerten. Genutzt wurden die Keller ca. bis ins 18. Jahrhundert hinein. Erinnert hat man sich ihrer wieder im 20. Jahrhunderts, als plötzlich auf eine mysteriöse Weise Straßen einbrachen und Häuser versanken. Bergleute aus Schlesien wurden zur Sicherung der Kellergewölbe herangezogen. Zehn Prozent der „Unterwelt von Sandomierz“ wurden als Touristenattraktion zugänglich gemacht (Die Gänge wurden mit massiven Stahlrippen, die im Bergbau verwendet werden, und Beton stabilisiert und mit Ziegelsteinen verkleidet.), die restlichen Gänge aus Sicherheitsgründen meist wieder zugeschüttet. Die Besichtigung ist nur mit Führung möglich.

Sehenswürdigkeiten:


Landkarte:

Landkarte von Polen mit Sandomierz

Wetter:

Weiterführende Links

www.sandomierz.pl


Touristeninformation:

Sandomierz
Opatowska
27-600  Sandomierz
E-Mail: poczta@pttk-sandomierz.pl
Internet: www.pttk-sandomierz.pl

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