Blick von der Schneekoppe

Die Sudeten laden zum Wandern und Skifahren ein.

Dom von Frauenburg

Wirkungsstätte des Astronomen Nikolaus Kopernikus.

Blick auf die Altstadt von Lublin

Die Stadt im Osten Polens strahlt italienisches Flair aus.



Kapelle der Heiligen Kunigunde
Kapelle der Heiligen Kunigunde (sw. Kinga). Foto: Salzbergwerk Wieliczka / R. Stachurski 15 km sündwestlich von Krakau liegt das seit 1978 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannte Salzbergwerk Wieliczka. Seit dem 13. Jahrhundert wird hier Salz gefördert. Die eigentliche Attraktion ist jedoch die zwei Kilometer lange unterirdische Touristenroute, die auf 64 bis 135 Metern Tiefe über mehrere Ebenen durch ein Labyrinth aus alten Stollen und insgesamt 22 Kammern führt.


Ehemalige Bergleute führen die Besucher anderthalb Stunden lang durch eine Märchenlandschaft aus schimmernden Kristallgrotten, leuchtenden smaragdgrünen Seen, Kapellen mit kunstvoll in Salz geschnitzten Ornamenten und Skulpturen. Die größte und schönste Kapelle ist nach der heiligen Kunigundis (poln. "św. Kinga") benannt.

Logo Salzbergwerk WieliczkaDer Sage nach soll Kinga, die ungarische Königstochter und spätere Ehefrau von Boleslaus dem Schamhaften, dem Herzog von Krakau und Sandomierz, einen Ring in eine Salzgrube in Siebenbürgen geworfen haben, den sie von ihrem Vater als Mitgift bekommen hatte. Kurz nach ihrer Ankunft in Polen entdeckte man 1251 in Bochnia und Wieliczka bei Krakau große Salzlagerstätten. Mit der ersten Salzförderung förderte man auch Kingas Ring zu Tage. An der Kapelle der hl. Kunigunde, die 1927 eingeweiht wurde, haben mehrere Generationen von Bergleuten über 70 Jahre lang gearbeitet. Sie ist ganz aus Steinsalz gehauen: Der Altar, die Reliefs an den Seitenwänden und der glänzende Fußboden. Von der hohen Decke hängen schwere Lüster - natürlich auch aus glitzernden Salzkristallen geschnitzt.

Die ältesten der unterirdischen Kapellen aus Salz stammen noch aus dem Mittelalter. Die Bergleute hatten sie in die Salzstollen gehauen, damit sie zum Beten nicht aus den Schächten an die Erdoberfläche fahren mussten. Die Besucher erfahren während der Führung Interessantes über die Geschichte der Salzmine, die Entwicklung der Bergbautechnik, den Transport des Salzes und des Abraums sowie über die Belüftungssysteme und die Entwässerung der Schächte.

Das Bergwerk in Wieliczka gleicht einer unterirdischen Stadt. Zu ihr gehören ein Restaurant genauso wie ein Souveniershop und Internetzugänge. In der Kapelle der Heiligen Kunigunde finden Konzerte und Theateraufführungen statt. Firmen und Privatpersonen können die Kapelle für Konferenzen oder Festveranstaltungen mieten.  (bw)


Landkarte:

Landkarte von Polen mit Wieliczka

Wetter:

Sehenswürdigkeit:

Salzbergwerk Wieliczka - Touristenroute
ul. Daniłowicza 10
32-020  Wieliczka
Tel.: +048 (0) 12 2787302
Fax: +048 (0) 12 2787333
Internet: www.kopalnia.pl


Touristeninformation:

Marketingbüro Salzbergwerk Wieliczka (Biuro Promocji i Sprzedaży Kopalni Soli "Wieliczka")
ul. Wiślna 12a
31-007  Kraków
Tel.: +48 (0) 12 4262050
E-Mail: biuro.promocji@kopalnia.pl

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