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Riesengebirge - Wanderung zur Elbquelle

Ausgangspunkt: Schreiberhau (Szklarska Poręba)
Zeit: 8 bis 9 Stunden

Die Wanderung beginnt an der Josephinenhütte (Huta) in Schreiberhau (Szklarska Poręba) am rot und schwarz markierten Weg. Nach ungefähr 15 Minuten teilt sich der Weg. Wanderer, die sehr gut zu Fuß sind, folgen der roten Markierung und laufen - an der Neuen Schlesischen Baude (Na Hali Szrenickiej) vorbei - hinauf zum Reifträger (Szrenica). Wer lieber bequem auf den Reifträger (Szrenica) gelangen möchte, folgt dem schwarz markierten Weg zur Talstation des Sessellifts.

Elbquelle im Riesengebirge
Aus dem Schnee ragt eine niedrige Mauer mit den Wappen von Städten, die an der Elbe liegen. Fotos: Frank Hilbert

Wanderer auf dem rot markierten Weg passieren nach etwa 45 Minuten die Neue Schlesische Baude. An dieser Stelle soll bis 1787 eine Hirtenhütte gestanden haben, die bereits damals Wanderern und Reisenden zwischen Böhmen und Schlesien als Unterkunft gedient haben soll. Im Winter ist das Gebiet um die Baude herum mit seinen zahlreichen Abfahrtspisten und Skiliften ein hervorragender Ausgangspunkt für Wintersportler.

Kurz vor dem Gipfel des Reifträgers erreichen wir den Pass des Riesengebirges, lassen den Gipfel und die Reifträgerbaude links liegen und laufen bis zu den Quarksteinen (Twarożnik), einem Haufen riesiger Granitfelsen. An dieser Stelle biegen wir nach rechts ab und laufen auf die tschechische Seite in Richtung Wossecker Baude (Vosecka Bouda), die man nach nur 15 Minuten erreicht. Von dort folgt man der grünen Markierung. Der Weg verläuft knapp unterhalb des Gebirgspasses. Auf den Elbwiesen macht der Weg einen Linksschwenk und führt direkt zur Elbquelle (Labska louka).
Die Elbquelle wird durch einen runden Kranz aus Beton und einer niedrigen Mauer markiert, auf der der stilisierte Verlauf der Elbe und die Wappen der wichtigsten am Fluss liegenden Städte angebracht sind.

Von der Elbquelle folgen wir der gelben Markierung Richtung Pass. Dort angekommen, geht es rechts weiter auf der roten Markierung bis zur Veilchenspitze (Łabski Szcyt), die 1.472 m hoch ist. Hinter dem Gipfel, der mit Trümmergestein überseht ist, biegt der Wanderweg nach links ab (jetzt wieder gelb markiert) und führt zur Alten Schlesischen Baude (Pod Łabskim Szcytem) und weiter der gelben Markierung folgend Richtung Schreiberhau. Der Weg ins Tal heißt Alter Baudenweg und endet unweit des Mineralogischen Museums. (fh)

Zeiten:
Benötigte Zeit insgesamt (einschließlich Pausen): zwischen acht und neun Stunden. Bei der Fahrt mit dem Lift entfallen die ersten drei Etappen.

  • Josephinenhütte - Zackelfall: 30 min
  • Zackelfall - Neue Schlesische Baude: 50 min
  • Neue Schlesische Baude - Reifträger: 25 min
  • Reifträger - Wossecker Baude: 30 min
  • Wossecker Baude - Elbquelle: 45
  • Elbquelle - Veilchenspitze: 30 min
  • Veilchenspitze - Alte Schlesische Baude: 40 min
  • Alte Schlesische Baude - Schreiberhau: 80 min