Blick von der Schneekoppe

Die Sudeten laden zum Wandern und Skifahren ein.

Dom von Frauenburg

Wirkungsstätte des Astronomen Nikolaus Kopernikus.

Blick auf die Altstadt von Lublin

Die Stadt im Osten Polens strahlt italienisches Flair aus.



Innenstadt von Rastenburg
Die Innenstadt von Rastenburg Foto: Frank Hilbert Die Komturei Balga des Deutschen Ordens errichtete 1329 Burg am Fluss Guber und nannte sie Rastenburg. Der Name leitet sich vermutlich vom pruzzischen Wort „Rast“ ab, das „Pfahl“ bedeutet. Die Burg diente als Grenzposten gegen die Litauer und war Teil einer Burgenkette, die von Ragnit bis nach Osterode führte. 1357 verlieh Henning Schindekopf, Komtur von Balga, Rastenburg das Stadtrecht. Seit dem 11. November 1945 heißt die Stadt Kêtrzyn, nach dem polnischen Nationalisten Wojciech Kêtrzynski (1838 bis 1916). Kêtrzynski gehört zur Woiwodschaft Ermland-Masuren (Warmiñsko-Mazurskie) und zählt rund 28.000 Einwohner.


Zu den wenigen Sehenswürdigkeiten der Stadt zahlt die Ordensburg in der Nähe des Bahnhofs. Nachdem sie zweimal (1345 und 1357) von den Litauern erobert und niedergebrannt worden war, errichtete der Deutsche Orden eine Wehrmauer mit 13 Basteien. Seit 1370 diente die Burg als Sitz des Pflegers der Komturei Balga. Während des II. Weltkrieges wurde die Burg fast völlig zerstört und nach 1945 wieder aufgebaut. In ihr befindet sich heute das Heimatmuseum der Stadt. Neben der Burg steht die St. Georgskirche von 1407 mit ihrem 48 m hohen Wehrturm, die einzige gotische Ziegelkirche in Masuren. Im Krieg zerstört wurde sie nach 1945 restauriert. Nur einige wenige Ausstattungsgegenstände der Kirche sind erhalten geblieben. Zu ihnen gehören drei eingemauerte Grabplatten im Südschiff und der Hochaltar von 1609.

Eine weitere Sehenswürdigkeit, die jährlich tausende Besucher anzieht, liegt nur 6 Kilometer von der Stadt entfernt, ist die Wolfsschanze. Sie diente mit ihren Bunkern zwischen 1940 und 1944 als Hauptquartier von Adolf Hitler. Deutsche Pioniere sprengten die Bunker am 24. Januar 1945. Bekannt geworden ist die Wolfsschanze durch das Attentat auf Hitler, das Claus Graf Schenk von Stauffenberg am 20. Juli 1944 während einer Lagebesprechung in der Wolfsschanze verübte. (Frank Hilbert)


Landkarte:

Landkarte von Polen mit Rastenburg

Wetter:



Wirtschaft:

Tourismus

Einwohner:

28.351 (Stand 2005)

Weiterführende Links

www.ketrzyn.pl


Sehenswürdigkeit:

Burg (Muzeum im. Wojciecha Kêtrzyñskiego)
pl. Zamkowy 1
11-400  Rastenburg (Kêtrzyn)
Tel.: +48 (0) 7523282
Fax: +48 (0) 89 7522965
Internet: www.muzeum.ketrzyn.pl


Touristeninformation:

Rastenburg (Kętrzyn)
Plac Pi³sudskiego 1
11-400  Kêtrzyn
Tel.: +48 (0) 89 7514765
E-Mail: it@ketrzyn.com.pl
Internet: www.ketrzyn.com.pl
Öffnungszeiten:
Mo 8.30 bis 16.30 Uhr
Di - Fr 8 bis 16 Uhr
Sa 10 bis 14 Uhr

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