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Ausgegeben am
Freitag, dem 03.09.2010, um 16:19 Uhr.

Fürstin Marianne von Oranien-Nassau Im Jahr 1838 kaufte die Fürstin Marianne von Oranien-Nassau das Dorf Wölfesgrund (Międzygórze) und förderte seine Entwicklung zum Ferienort. Sie lud Gäste zu einem Besuch des Wölfelsfalls und zu Wanderungen ins Glatzer Schneegebirge ein. Im Juli 1840 besuchte sie hier ihr Vater, der niederländische König Wilhelm I., der zusammen mit seiner Tochter den Großen Schneeberg bestieg. Die Fürstin erwarb die Schneeberger Alm und ließ hier von einem Schweizer Senner eine Baude errichten, die bis in die heutige Zeit bestehen blieb. Von Anfang konnten sich erschöpfte Wanderer auf dem Berghof ausruhen oder auch übernachten.
Die Hauptstraße in Międzygórze ist die ul. Wojska Polskiego. Links und rechts reihen sich zahlreiche kleine Pensionen aneinander. In der Mitte des Ortes vollführt die Straße eine S-Kurve. Hier gibt es einige Geschäfte, in denen man Lebensmittel und Souvenirs kaufen oder Fahrräder und Skier ausleihen kann. Gleich hinter dem Ortseingang - am unteren Ende der ul. Wojska Polskiego - steht auf der linken Seite das „Hotel über dem Wasserfall“. Im Sommer kann man hier auf Holzbänken zwischen Bäumen Essen und Kaffee trinken und dem Rauschen des Wasserfalls „Wilczki“ (Wölfesfall) zuhören. Das Wasser stürzt in eine Tiefe von 28 Metern. Die imposante Höhe verdiente der Wasserfall angeblich den Deutschen, die ihn auf einige Meter erhöht haben sollen. Im Juli 1997 tobte in Międzygórze ein gewaltiges Gewitter. Durch das Unwetter lösten sich einige größere Felsen und stürzten in die Tiefe. Der Wasserfall büßte etwa fünf Meter seiner Höhe ein. Seitdem ist er nicht mehr der höchste Wasserfall in den polnischen Sudeten. 
November bis März:
täglich von 10 bis 16 Uhr