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Glatzer Land - Heuscheuergebirge

Das Heuscheuergebirge erstreckt sich im Nordwesten des Glatzer Landes über eine Länge von etwa 17 km und ist rund 4,5 km breit. Einige Ausläufer des Gebirges reichen bis in die Tschechische Republik hinein.

Blick vom Großen Heuscher im Heuscheuer Gebirge.
Blick vom Großen Heuscher im Heuscheuer Gebirge. Fotos: Frank Hilbert

Im Verlauf von vielen Millionen Jahren ist es Wind und Wasser gelungen, den Felsen aus Sandstein märchenhafte Formen abzutrotzen. Zu den schönsten unter ihnen zählen der „Großvaterstuhl“, der „Eberkopf“ und die „Brütende Henne“. Der höchste Berg ist der Große Heuscheuer (Szczeliniec Wielki), der 919 Meter über den Meeresspiegel ragt. Auf markierten Wanderwegen können Besucher die einzigartige Tafelstruktur besichtigen, die in den letzten 70 Millionen Jahren entstanden ist.

Neben den faszinierenden Felsformen gibt es im Heuscheuergebirge eine vielfältige Pflanzen- und Tierwelt. Hier leben Füchse, Wildschweine und Zwergspitzmäuse sowie Haselhühner, Schnepfen und Schwarze Störche. Ursprünglich war das Heuscheuergebirge von Buchen- und Tannenwäldern bedeckt. Nachdem sie abgeholzt worden waren, begannen die Menschen an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert Fichten anzupflanzen. Aufgrund der Einzigartigkeit des Heuscheuergebirges gründeten die polnischen Behörden 1993 den Nationalpark Heuscheuergebirge (Park Naradowy Gór Stołowych).

Der Name des Gebirges leitet sich vom Aussehen des Großen (Szczeliniec Wielki) und des Kleinen Heuscheuer (Szczeliniec Mały) ab, die an Heuscheuern (Speicher, in denen Heu gelagert wurde) erinnern.

Zu den Sehenswürdigkeiten in der Umgebung gehören der Wallfahrtsort Wambierzyce (Albendorf), die Kurorte Kudowa Zdrój (Bad Reinerz) und Polanica Zdrój (Bad Altheide). In dem kleinen Dorf Pstrążna (Straußeney) lädt das Freilichtmuseum „Volkskultur des Sudetenvorgebirges" zum Besuch ein. Besichtigen können die Besucher für die Gegend typische Bauernhäuser, die einen Einblick in das Leben der Menschen im 18., 19. und Anfang des 20. Jahrhundert vermitteln.

Von Kudowa Zdrój gelangen Sie über die „Landstraße der 100 Kurven“ zur Felsenstadt. Die Einfahrt befindet sich genau zwischen Kudowa Zdrój und Karłów. Von hier führt noch eine recht schmale, dreieinhalb Kilometer lange Straße durch den Wald bis zum Parkplatz direkt vor dem Eingang. Die Fahrzeuge werden nach dem Prinzip des Pendelverkehrs stündlich durchgelassen. Der Eintritt in die Felsenstadt ist kostenpflichtig. (fh)

Touristeninformation

Informacja Turystyczna w Kłodzku
pl. Bolesława Chrobrego 1
78-300 Kłodzko
Tel.: +48 (0) 74 8654689
E-Mail: rit@um.klodzko.pl

Karte

Glatz (Kłodzko), pl. Bolesława Chrobrego 1, 78-300
Glatz (Kłodzko), pl. Bolesława Chrobrego 1, 78-300 Kłodzko (Google Maps)